von Dirk Behrens | 4,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
Sound-Boutique: Neue Sounds für MicroFreak, Kontakt und Ableton Live

Sound-Boutique: Neue Sounds für MicroFreak, Kontakt und Ableton Live  ·  Quelle: Arturia

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Moin, Zeit für eine neue Ausgabe der Sound-Boutique. Was gibt es diese Woche? Nun, zunächst berichten wir über ein Preset-Pack für einen der coolsten Klein-Synthesizer der letzten Jahre – gemeint ist der Arturia MicroFreak. Dann geht es um eine Kontakt-Library, die atmosphärische Klänge in diversen 3D-Audio-Formaten liefert. Sehr spannend! Und den Abschluss macht in dieser Woche ein kostenloses Device für Max for Live, mit dem du in Ableton Live spielend neue Acid-Sequenzen erstellst. Viel Spaß damit und bis nächste Woche!

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SoundsDevine „Roll The Dice“ für Arturia MicroFreak

Der Arturia MircorFreak bietet unglaublich viel Sound für einen überschaubaren Preis. Digitale Synthese mit verschiedenen Oszillator-Modellen, gepaart mit analogem Filter – das ist eine sehr gelungene Kombination. Der kleine Synthesizer wird mit Sicherheit einmal zu einem Klassiker werden. Sogar dieses komische Touch-Keyboard passt hier irgendwie super zum Konzept. Roll The Dice ist nicht nur das Motto dieses Synthesizers, sondern auch der Name dieses Sound-Packs.

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Ganze 300 Patches stecken in diesem Pack, du hörst in dem Video also nur eine Auswahl. Alle 16 Oszillator-Algorithmen des Synthesizers werden hier genutzt, dabei kommen Bässe, Sequenzen, FM-Pianos, Wavetable-Pads, Chords im Stil der 90er, Sound-FX, Apeggios, LoFi-Spielereien und an Mutable Rings erinnernde Sounds heraus. Also eine ganze Bandbreite an Klängen, die du für deine Produktionen verwenden kannst.

  • Roll The Dice ist für 20 Euro (zuzüglich Steuern) bei SoundsDevine erhältlich. Arturia MicroFreak bekommst du bei Thomann*.
Arturia MicroFreak

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Audio Brewers „Signals Green“ für NI Kontakt

Bei Signals Green dreht sich alles um atmosphärische Sounds, die aber tonal gespielt werden können und neben Stereo-Samples zudem auch in 3D-Audio vorliegen. Optimal für Trailer- und Filmproduktionen, aber ebenso für musikalische Projekte. Denn auch da wird ja Spatial Audio immer gefragter.

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Für die Aufnahmen hat der Hersteller Audio Brewers extra eine Kammer gebaut, das klingt nach einem enormen Aufwand. Signals Green ist in Stereo, Binaural, Dolby Atmos und jedem anderen 3D-Audio-Format verfügbar, Ambisonics Decoding macht es möglich. Enthalten sind 10 Atmosphären und 120 Akkorde, die sich für sämtliche Keys in Moll und Sur eignen. Für einen organischen Sound sorgt die Verwendung von Multisamples, sämtliches Audiomaterial liegt übrigens in 24 Bit und 48 kHz Auflösung vor.

  • Signals Green bekommst du bis zum 2. Oktober 2022 zum Einführungspreis von 49 Euro auf der Website von Audio Brewers – die Library gibt es alternativ mit Signals Blue (auch da geht es um Atmos) für 79 Euro im Signals Bundle, weitere Infos hier. Kontakt 6.2.1 oder neuer ist erforderlich, das in der neusten Version in Native Instruments KONTAKT 14 (hier bei Thomann*) enthalten ist – eine Übersicht sämtlicher Angebote zu dem Bundle findest du hier*.
Native Instruments Komplete 14 Standard Download

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Kostenlos: IFTAH „STING“ für Ableton Live/Max for Live

Elektronische Musik wird ja häufig mit dem Vorurteil begegnet, dass dafür nur das Drücken auf ein paar Knöpfchen notwendig ist. Und tatsächlich gibt es immer mehr Tools, die es uns so einfach wie möglich machen wollen. Berühmte Stücke aus der Geschichte der Acid-House-Musik klingen beispielsweise so speziell, weil die Musiker mehr oder weniger „random“ ein paar Noten in den Sequencer der TB-303 eingegeben haben. „Musik des Zufalls“ sozusagen. Es kann eben auch geil klingen, wenn es aus musikalischer Sicht eigentlich überhaupt keinen Sinn ergibt. Warum erzähle ich das alles? Nun, IFTAH hat ein Max for Live Device gecodet, das generativ – also quasi auf Knopfdruck – neue Acid-Patterns erzeugt.

 

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STING heißt dieses Device mit dem lustig animierten Smiley-Gesicht als grafisches Gimmick. Mit ein paar Parametern übst du allerdings gezielt Kontrolle auf die generierten Patterns aus. So kannst du einen Grundton festlegen, der Density-Button wechselt fließend zwischen bis zu 16 Variationen des Patterns, der Type-Regler wandert zusätzlich zwischen 16 tonalen und geräuschhaften Variationen. Über den aktivierten MIDI-Button nimmt das Device den Grundton aus ankommenden MIDI-Noten. Außerdem lässt sich die Rate (in Notenwerten) eingeben, ein Gate (für die Notenlänge) festlegen und sogar ein Swing-Faktor einstellen. Klingt alles sehr interessant und spaßig – wohlgemerkt kommen hier keine Sounds raus. Das Ergebnis lässt sich aber auf Hard- und Software zuweisen – und das muss ja nicht immer ein 303-Synthesizer wie Phoscyon 2 sein.

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