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Mind Music Labs Sensus Font

Die Sensus verbirgt mehr im Inneren  ·  Quelle: mindmusiclabs.com

Mind Music Labs Sensus Headstock Nah

Interessante Konstruktion  ·  Quelle: mindmusiclabs.com

Das könnte interessant werden! Neben den gefühlt monatlichen Neuerscheinungen und Crowdfundingprojekten, in denen immer neue Controller vorgestellt werden, ist Sensus ein Komplettpaket – eine funktionelle Akustikgitarre mit eingebauten Sensoren und einem Controller-Pad.

Die Form ist mal angenehm anders, für ein modernes Projekt auf jeden Fall angemessen. Der Hersteller betont, dass Sensus aus dem gleichen Holz wie die sagenumwobenen Stradivari-Geigen bestehen, wenn man es grob runterbricht, besteht das Instrument aus Ahorn mit (roter) Fichtendecke und Weidenblock in der Mitte – klingt auch gleich mal weniger nach Voodoo. Dass Hölzer aus dem 16. und 17. Jhd. verwendet wurden, würde ich einfach mal unwissend anzweifeln.

Unterhalb der Saiten, an der Schlagbrettposition, befindet sich ein Controller mit 4 Pads und einem Touch-Fader. Damit werden Effekte (Modulation, Delay), Klangerzeuger (Synthesizer) und der eingebaute Looper gesteuert. Dazu kommen ein Touchcontroller an der kompletten Halsseite und mehrere Bewegungs-, Berührungs-, Entfernungs- und Drucksensoren rundum im Body der Gitarre. Alles kann Effekte oder die zusätzlichen Klangerzeuger steuern. Wahlweise kann man die Gitarre auch mit dem Internet verbinden und direkt streamen oder abspielen, oder einfach laut Mind Music Labs in „Studioqualität“ aufnehmen. Oder eben ohne Verstärker jammen.

Wenn ich alle enthusiastischen Projekte aus den letzten Jahren noch richtig im Kopf habe, dann dürfte Sensus bei den wirklich interessanten mit einreihen. Aktuell ist es noch ein Prototyp mit Produktionsjahr (und Preis) unbekannt, aber die Richtung wird gezeigt. Ich freue mich schon auf die ersten „Konzerte“ damit, wenn von einem Menschen eher klassische Gitarrenklänge und beispielsweise Dubstep vermischt werden.

Mehr Infos gibt es auf der Sosnus-Produktseite von Mind Music Labs.

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