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Samples der Woche

Samples der Woche  ·  Quelle: Gearnews

Samples der Woche: Ab sofort präsentieren wir euch jeden Mittwoch drei Sample Packs oder auf Samples basierende Plug-ins, die wir empfehlenswert finden. Für die Erstausgabe stehen heute drei spannende Klangerzeuger auf dem Programm: Elite Pianist, Hand Clap Studio und BASSYNTH.

In diesem Sammelartikel findet ihr weitere Empfehlungen!

AngelicVibes Elite Pianist

Elite Pianist nimmt sich in Form eines Plug-ins Piano-Klänge vor, allerdings nicht mit dem Ziel, möglichst jede Nuance eines bestimmten Modells einzufangen, sondern 50 verschiedene Presets für unterschiedliche Musikstile anzubieten. Der Entwickler AngelicVibes denkt dabei an die aktuelle Generation von Producern und Beatbastlern. Dafür gibt’s hier ein einfaches Interface, mit dem ihr die Klänge etwas manipulieren könnt. Mit zwei Layern fügt ihr dem ausgewählten Preset eine String- oder Rhodes-Ebene hinzu. Mellow dient als Lowpass-Filter und Vinyl fügt sogar das Geknister von Schallplatten hinzu. Die Hüllkurve mit Attack und Release verändert zusätzlich den Sound. Mehr Attack verwandelt die Piano-Klänge in Pads. Zum Schluß gibt’s noch ein Tremolo mit Parametern für Rate und Depth. Elite Pianist eignet sich super, um mal eben schnell eine passende Klangfarbe für ein Projekt zu finden. Einfach gehalten und zu einem günstigen Preis erhältlich.

Für 15 US-Dollar bekommt ihr den Rompler als VST, VST2, VST3 und AU für macOS und Windows.

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Robotic Bean Hand Clap Studio

Mal ehrlich, ein paar Hand Claps kann man doch immer gebrauchen! Das dachten sich bestimmt auch die Entwickler von Robotic Bean und entwickelten gleich ein ganzes Hand Clap Studio. Egal ob für den akustischen Folksong oder das Trap-Brett, dieses Plug-in will euch den passenden Fingerschnipp oder Handklatscher servieren. Über 700 Samples wurden dafür mit einem professionellen Perkussionisten und unterschiedlicher Mikrofonierung aufgenommen. Unterm Strich sind dabei fünf verschiedene Clap-Stile, fünf Verlocity-Layer und Samples mit jeweils 13 Round Robins herausgekommen. In dem Atlantis Studio wurde zusätzlich die Echokammer eingefangen. Das Reverb könnt ihr den Sounds zusätzlich beimischen. Außerdem bekommt ihr hier einen Sequenzer mit 16 Steps und zwei Patterns. Ach ja, ein EQ und Kompressor ist auch noch eingebaut.

Über 200 MB ist Hand Clap Studio groß und als VST3 und AU für macOS und Windows erhältlich. Es gibt sogar eine Demoversion. Der Preis beträgt 59 Euro.

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Wave Alchemy BASSYNTH

BASSYNTH ist mal wieder ein Beispiel dafür, was man alles aus der Kontakt-Engine herausholen kann. Keine Panik, ihr braucht keine Vollversion dafür, der kostenlose Kontakt-Player reicht vollkommen aus. 11 GB verschlingt dieses Bassmonster auf der Festplatte, über 800 Soundquellen wurden dafür mit Multisampling eingefangen. In vier Layern werden diese mit Sample-basierten Oszillatoren und Wavetables kombiniert. Umfangreiche Einstellungen für die Parameter jeder Stimme und ein polyrhythmischer Motion Sequencer, modulare Effekte und Macros sollten Sounddesigner glücklich machen. 290 Presets laden zum Stöbern ein. NKS-Unterstützung ist quasi logisch, ist ja schließlich ein Kontakt-Instrument. Ich habe mich selbst mal für eine sehr kurze Zeit mit dem Scripting von Kontakt beschäftigt und staune jedes Mal, was sich alles damit anstellen lässt. Dieses Instrument nutzt dafür gleich die Features der neusten Version, Wavetables wurden ja in Kontakt 5 noch nicht unterstützt.

BASSYNTH läuft mit dem kostenlosen Kontakt-Player 6.1 auf Windows und macOS. Leider ist das Produkt nicht kostenlos, umgerechnet 169 Euro (149.95 Pfund) müsst ihr normalerweise dafür bezahlen. Bis zum 30. September 2019 gibt es einen Einführungspreis: 119,96 Pfund, umgerechnet 136 Euro.

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Zugabe: 488 Broken Piano Samples

Das Team von der Website musicradar bringt regelmäßig kostenlose Sample Packs heraus. Vor ein paar Tagen zum Beispel 488 Samples von einem „kaputten Klavier“. Die Macher nennen es die Klavier-Library für Leute, die kein Klavier mögen. Die Aufnahmen sind in vier Ordnern untergebracht: Loops, Multis, Processed und Raw. Die Datei ist 624 MB groß. Hier geht’s direkt zum Download.

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