von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
LANDR Chromatic

LANDR Chromatic  ·  Quelle: LANDR

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LANDR geht mit Chromatic den Weg weiter, der bereits mit dem Anbieten von Samples eingeschlagen wurde. Dahinter steckt nämlich ein Sample-basiertes Instrument, das aber ein paar sehr interessante Ideen verfolgt. Musikerinnen und Musiker stehen hier im Vordergrund, die Packs für Chromatic stammen nämlich immer von Artists. Das ist an sich keine neuartige Idee, die Form der Präsentation und Teilhabe allerdings schon.

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LANDR Chromatic

Prinzipiell habt ihr es hier mit einem Plug-in für macOS und Windows zu tun. Das könnt ihr kostenlos herunterladen, Klangmaterial gibt es aber nur gegen Bezahlung – dazu gleich mehr. Bei den Samples handelt es sich nicht nur um Loops, sondern ebenfalls um One-Shots, Vocal-Hooks oder Soundscapes. Diese werden hier allerdings nach Farbe und Stimmung sortiert.

Das Soundmaterial kommt in Studioqualität und stammt von verschiedenen (bekannten) Artists. Mit ein paar Effekten twistet ihr die Samples und macht sie euch so zu Eigen. Das Tempo der Loops passt sich automatisch an das in der DAW an, die Tonhöhe stellt ihr individuell ein. Als Engine werkelt im Hintergrund élastique Pro V3 von zplane.

Neben Farben und Stimmungen dreht sich bei Chromatic aber alles um die Artists, also die Leute, von denen die Loops und Samples stammen. Mit einer aufwendigen Präsentation werden die Menschen hinter den Sounds vorgestellt, dazu gehört auch eine Bio und Links. Zukünftig soll es sogar Ausschüttungen geben, die sich nach der Anzahl der Downloads eines Soundpakets richten. Wer hier abliefert, bekommt also nicht nur neue potentielle Fans, sondern auch Geld.

LANDR Chromatic

LANDR Chromatic

LANDR verspricht, dass die Bibliothek wöchentlich ausgebaut wird. Wer gerne mit fertigen Loops und Sounds arbeitet, wird also konsequent mit neuem Klangfutter versorgt.

Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von Chromatic halten soll. Grundsätzlich bin ich kein großer Fan von Sample-Packs, die mit Artists verknüpft sind. Auf der anderen Seite scheint der Verkauf von Samples für die eine weitere Einnahmequelle zu sein – was ist also dagegen einzuwenden, wenn Musikerinnen und Musiker diesen Weg einschlagen? Wir sind eben alle irgendwie Prosumenten. Der Markt für solche Produkte scheint jedenfalls groß zu sein, wenn ich mir in diesem Marktsegment die Veröffentlichungen anschaue.

Spezifikation und Preis

LANDR Chromatic läuft als VST3, AU und AAX auf macOS (10.13 oder höher) sowie Windows (10 oder höher).

Wenn ihr ausschließlich Chromatic nutzen wollt, bezahlt ihr 8 Euro monatlich oder 75 Euro jährlich. Beim All-Access-Pass ist Chromatic natürlich auch enthalten, zusätzlich könnt ihr auf alle Samples des Anbieters zugreifen, Tracks mastern, den digitalen Vertrieb, Sessions und alle weiteren Extras nutzen. Das bekommt ihr für 21 Euro monatlich oder 127 Euro jährlich.

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2 Antworten zu “LANDR Chromatic: Ein Sample-Instrument von Artists für Artists”

    Dave DEF sagt:
    0

    Das stinkt aber gewaltig nach Arcade Output … Sogar das Interface sieht relativ identisch aus.

    Thomas sagt:
    0

    Abo für Samples? Ernsthaft??!

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