von Dirk | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Roland Zenbeats

Roland Zenbeats  ·  Quelle: Roland

Roland Zenbeats Tablet

Roland Zenbeats Tablet  ·  Quelle: Roland

Roland Zenbeats iPhone

Roland Zenbeats iPhone  ·  Quelle: Roland

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Das ist überraschend: Die Roland Corporation hat sich Open Labs Touch-DAW Stagelight eingekauft und bringt diese mit ein paar Upgrades unter dem Namen Zenbeats heraus. Die DAW zeichnet sich genau wie in der alten Version dadurch aus, sowohl für macOS und Windows als auch Android und iOS erhältlich zu sein. Unter der neuen Schirmherrschaft hat Zenbeats neuen Content und frische Funktionen bekommen. Und wie geht’s jetzt weiter?

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Roland Zenbeats

Zunächst einmal zu den Neuheiten: Sounds und Loops aus dem Hause Roland sind jetzt an Bord. Dass der Hersteller da einiges im Angebot hat, kann man sich ja vorstellen. Loops und Kits von den Klassikern 909, 808 und 707 sind bereits jetzt dabei, Nachschub kommt mit Sicherheit.

Außerdem gibt’s neue Funktionen wie die verbesserte Integration von Plug-ins, Support für Drag&Drop, Ableton Link, neue Export-Optionen und eine überarbeitete Cloud-Integration. Auch das Interface hat eine Frischzellenkur bekommen. Ansonsten steckt hier nach wie vor Stagelight drin, nur eben etwas anders verpackt.

Für die nächsten 90 Tage dürfen bisherige Nutzer von Stagelight kostenlos auf die Vollversion von Zenbeats umsteigen. Alle Projekte und In-App-Käufe sollen erhalten bleiben. Dafür müssen die Nutzer mit ihrer registrierten E-Mail-Adresse einen Stagelight Key anfordern, dann einen Roland Backstage Account einrichten und dort den Schlüssel im Roland Store einlösen. Laut unserem Kollegen von Gearnews.com hat das problemlos geklappt. Auf der Website von Open Labs gibt es auch aktuell eine FAQ zu dem Thema.

In-App-Käufe werden übrigens nicht mit Euro angezeigt, sondern mit Store Points. Das sollte Roland zügig ändern und in richtiger Währung anzeigen!

Open Labs verkünden auf ihrer Website, dass das gesamte Team von Stagelight von der Roland Corperation übernommen wurde. Demnach bleibt die Weiterentwicklung in den Händen der ursprünglichen Entwickler. Roland selbst hat im Jahr 2003 schon einmal mit einer DAW geliebäugelt – damals war es Cakewalk. Was mit einer „strategischen Allianz“ angefangen hat, mündete 2008 in eine Übernahme. 2013 wurde alles an Gibson verkauft. Wir dürfen also gespannt sein, wie sich diese Zusammenarbeit nun entwickelt.

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Spezifikation und Preis

Preislich bleibt ebenfalls alles beim alten. Roland Zenbeats bekommt ihr auf der Internetseite des Herstellers in drei Versionen. Die Free-Version ist kostenlos zum Ausprobieren. Platform Unlock schaltet auf einem gewählten Betriebssystem SampleVerse plus 500 MB Content, MPE, Mixing Features, 23 Instrumente/Effekte und die Möglichkeit, Dritthersteller-Plug-ins einzubinden frei. Das kostet euch für die mobile Version 14,99 US-Dollar oder 49,99 US-Dollar für den Rechner. Ultimate Unlock schaltet alle Lizenzen an Instrumenten/Effekten und sämtliche Sound- und Preset-Packs für alle Plattformen zu einem Preis von 149,99 US-Dollar frei.

Die Software läuft auf Windows 7 oder höher, macOS 10.7 oder höher, iOS 11.0 oder höher und Android 4.4 oder höher. Chrome OS Anwender können die Android-App nutzen.

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Video (von Stagelight, es gibt noch kein neues Video)

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