von claudius | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Quilter Aviator Cub Inputs

 ·  Quelle: Quilter

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Stell dir vor, du könntest in einem sehr transportablen Combo gleich drei legendäre Voicings abdecken und gleichzeitig noch genug Power mitbringen, dass es für Gigs und Proben reicht. Der Quilter Aviator Cub könnte dein vergleichsweise preiswerter Begleiter werden. Du musst nur eines wissen: Es ist keine Röhre involviert. Spielt das überhaupt noch eine Rolle?

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Transistor vs. Röhre

Quilter kennen wir eigentlich eher aus dem Bassbereich mit Amp und Pedal, hat aber auch schon in Sachen Gitarrenamp was vorgelegt und das kann sich nicht nur sehen, sondern auch hören lassen. Das große Problem bei Gitarristen und Amps ist: Früher klangen Transistoramps zum Abgewöhnen. Auch heute gibt es noch Gurken, die ihre PCBs nicht wert sind. Aber dann gibt es Hersteller, die sich wirklich ins Zeug legen und Amps erschaffen, die klanglich nicht zu unterscheiden sind.

Ich habe sehr lange einen Rath Amp Topteil gespielt und quasi jeder Tontechniker in Clubs und sogar im Studio waren verblüfft, dass da keine Röhre verbaut war. Muss ja auch nicht, denn sie können verdammt gut klingen. Du musst nur einmal über den Schatten springen und das Röhrendogma ruhen lassen und den richtigen Amp finden. Ich kann aus Erfahrung sagen: Es geht.

Quilter ist einer der Hersteller, denen ich attestieren würde, Transistoramps gute Sounds zu entlocken. Aber höre selbst.

Quilter Aviator Cub

Der neuste Amp ist ein 1x 12“ Combo im unteren Preisbereich: Quilter Aviator Cub. Es werkelt eine 50 Watt Endstufe darin, die auch komplett stumm für Aufnahmen genutzt werden kann. Der Speaker kommt von Eminence – klingt nach einer soliden Auswahl.

In diesem Verstärker stecken gleich drei Amps bzw. Voicings: Tweed, Blonde und Black. Du hast es sicher schon erkannt, es sind alles Fender-Amps, die Geschichte geschrieben haben. Konkret orientieren sich die Sounds an einem 1960 Tweet, 1962 Blonde und 1965 Blackface mit ihren Eigenheiten. Es fehlt zwar die authentische Röhrenendstufe, ich denke aber, dass der Sound im (1. und 3.) Video unten doch gut erkennbar ist. Alles andere muss beim persönlichen Test gefühlt werden und vielleicht ist die Speaker-Emulation am Line-Out ja ebenbürtig.

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Quilter Aviator Cub Panel

Quelle: Quilter

Neben Reglern für Gain und Speaker-Volume (Master) gibt Quilter noch einen 3-Band-EQ, regelbaren Limiter, FX-Loop, Reverb-Regler und Sig Vol für Line Out und Kopfhörer. Das könnte ein sehr amtliches Kraftpaket sein. Schade nur, dass die Inputs physisch voneinander getrennt und nicht etwa per Kippschalter oder Fußschalter nutzbar sind. Wobei, mit Fuß ist das wenig sinnvoll.

Preis und Marktstart

Der Amp ist schon im Handel angekommen und kann zum Beispiel bei Thomann für 599 Euro bestellt werden. Für  drei legendäre Fender-Voicings und eigentlich keine Wünsche offen, finde ich den Preis echt angenehm.

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Eine Antwort zu “3 Fender-Klassiker in einem Combo: Quilter Aviator Cub”

    Max sagt:
    -1

    Der Amp ist made in China, nicht USA. Sonst wär der Preis ja unerklärbar.
    Danke für den Bericht und freundliche Grüße
    Max

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