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Polivoks is back! Alex Pleninger veröffentlicht erste Details zu seinem Synth Clone 

Polivoks is back! Wer Synthesizer kennt, ist nicht auf die kyrillische Beschreibung angewiesen.  ·  Quelle: http://www.matrixsynth.com/2016/04/pricing-and-availability-of-upcoming.html#more

Polivoks is back! Alex Pleninger veröffentlicht erste Details zu seinem Synth Clone 

Polivoks is back! Alex Pleninger veröffentlicht erste Details zu seinem Synth Clone   ·  Quelle: http://www.matrixsynth.com/2016/04/pricing-and-availability-of-upcoming.html#more

Polivoks (oder auch Polyvox) ist eine alte russische Synthesizer Schmiede. Eigentlich die bekanntesten Sounderzeuger Hersteller aus der ehemaligen Sowjetunion – zumindest für uns hier im Westen. Hergestellt wurde er zwischen 1982 und 1990. Jetzt zeigt Alex Pleninger die ersten Geräte aus der neuen Serie auf seinem Youtube Kanal. 

Ein Kultobjekt war und ist der Polivoks Synthesizer noch immer. Ein wahrer Bolide mit mächtigem Sound und das Handbuch sowie der Parameter Aufdruck auf der Oberfläche des Synth in kyrillischer Schrift. Eigentlich sollte der Sounderzeuger den Sound alter amerikanischer und japanischer Synthesizer kopieren. Er entwickelte sich aber zu einem einzigartigen und ungewöhnlichen Synth, den heute Programmierer und Entwickler versuchen zu klonen. Ein Merkmal des monophonen Synthesizers sind das sehr böse klingende Filter und die schnellen Hüllkurven mit Repeat-Mode.

Da es im Moment in Mode gekommen ist, Nachbauten von alten Synthesizer auf den Markt zu bringen, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Clone von dem Polivoks erscheinen würde (wir berichteten hierüber schon in 2015). Alex Pleninger aus Moskau stellt nun die neue Version über Videos im Internet vor. Der Sound soll identisch sein und ist von dem großen Schiff in ein kleines Desktop Gerät portiert worden. Der Aufbau des Synth entspricht ebenso dem alten: zwei Oszillatoren, ein vierpoliges Filter (schaltbarer Lowpass, Bandpass), ein LFO und zwei Hüllkurven-Generatoren.

Eingefleischte Synthesizer-Fans sind bestimmt schon heiß, die ersten Geräte antesten zu können. Aber der Verkaufspreis ist im Vergleich zum eBay-Gebrauchtmarkt-Preis des alten Polivoks recht hoch. Dieser liegt nämlich zwischen zirka 750 und 1500 Euro. Das ist nur die Hälfte des Neupreises eines neuen Clones. Ob sich das rechnet? Sicherlich wird es einige Liebhaber geben, die in den Nachbau investieren werden. Seid ihr auch dabei?

Leider gibt es weder eine Website des Herstellers, noch Details zu den Spezifikationen. Eine vage Preisvorstellung hat Alex Pleninger schon genannt und die soll für die erste Batch bei zirka 2000 US-Dollar liegen und für die reguläre Auslieferung auf 2400 US-Dollar angehoben werden.

Sobald es weitere News gibt oder die Internetseite mehr verrät, werden wir wie üblich diese News aktualisieren.

Hier sind die ersten Videos mit viel Sound von den ersten Polivoks Clones:

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