Plattenkreisel

Plattenkreisel  ·  Quelle: plattenkreisel.com

Plattensammler und Möbeldesigner Roland Shunk hat das wohl teuerste und stylishste Plattenregal, was man sich als Musikliebhaber beim Auflegen wünschen kann, entwickelt. Der Name ist Programm: Plattenkreisel. Einfach den Drehstuhl in die Mitte und fühlen, wie in einer Kommandozentrale.

Es gibt verschiedene Ausstattungs- und Furnieroptionen, die sich in unterschiedlichem Preisen ausdrücken. Los geht’s bei 31582,60 Euro. Das Rondell besteht aus sechs Elementen inklusive Tür und bietet eine Ablage, die Stellplatz für zwei Turntables und einen Mixer bereitstellt sowie einen Kopfhörer und Getränkehalter.

Das Fassungsvermögen liegt bei ungefähr 1500 12-Inches mit Sleeves, obendrein könnt ihr schutzverpackte 450 Singles aufbewahren (andere Kombinationen sind auch möglich, dazu gibt die Herstellerwebsite weitere Auskunft). Der obere Teil steht Plattenkoffer-mäßig zum Diggen bereit, ein Teil wird unter den Fächern eingeschoben aufbewahrt. Wer lieber im Stehen agiert, kann die MK2-Version mit Podesten bestellen, die das um bis zu 40 cm je nach Körpergröße aufbockt.

Der Plattenkreisel ist schon ein paar Jahre alt, denn Roland Schunk hat bereits 2003 sein erstes Modell gebaut. Nun kann man das Kleinod auf www.plattenkreisel.com jedoch endlich online bestellen

Doch mit dem Plattenkreisel ist es nicht genug, es gibt noch ein paar weitere nützliche und stylische Vinyl-Möbel und Tools aus seiner Fertigung, darunter den plattenPark, auf dem man seine Scheiben kurzfristig ablegen kann, wenn gerade mal wieder das Cover verschollen ist. Oder den plattenMOD als „Gralshüter für die unbezahlbare Geheimsingle“. Oder den Plattenhive, ein Schubladensystem für Single-Sammler mit bis zu 35 dreifach unterteilten Schubladen. Jede Lade fast um die 90 Singles und kommt mit wählbarer Frontgestaltung, erhältlich in Nussbaum Kirsche oder Eiche. Los geht’s hier bei 6490,- Euro. Eine „Schatzkammer“ für 7-Inches, um es mit den Worten des Herstellers zu sagen.

Und nicht zu vergessen finden sich dort noch eine „klassische“ Plattenregal-Kombi, die Plattenboxen Shrine und Browzer, einen Plattentisch, bei dem man jeden Tag seine Lieblingsscheibe schon beim Frühstück anschauen kann etc.  Man merkt: Hier ist ein echter Vinyl-Liebhaber am Werk und ich finde, der Plattenkreisel ist ein richtig tolles Teil, das ich mir auch wirklich gut für meine stattliche Vinyl-Sammlung vorstellen könnte.  Allein schon, weil man da richtig stilvoll Musik hören und herrlich Crate-diggen kann, was bei einem „Aufbewahrungsregal“ wie Kallax nicht möglich ist. Wäre da nicht das schwindelerregende Preis-Etikett von rund 30.000 Euro, was grob gerechnet über 10 Euro „Aufbewahrungspreis“ pro Platte ausmacht. Passend dazu dann noch die neuen Technics, die Luxus-Edition versteht sich. 

Weitere Links und interessante Inhalte

Website des Herstellers (Plattenkreisel®)

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1 Kommentar auf "Plattenkreisel, das 30.000 Euro Plattenregal für Vinyl-Jocks"

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