von stephan | 3,7 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

 ·  Quelle: NUX

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Seit seiner Markteinführung im Oktober 2020 scheint der MG-300 Modeler sowohl klanglich als auch durch eine intuitive Benutzeroberfläche hervorragend bei seinen Nutzern anzukommen. Der brandneue NUX MG-400 ist seinem kleinen Bruder sehr ähnlich ist. Er verfügt über 2 leistungsstarke DSP-Chips für hochauflösende White-Box Amp Modeling Algorithmen (TS/AC-HD) und Core-Image Post-Effekte.

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NUX MG-400

Der MG-400 baut auf dem Feature-Set des MG-300 auf und bietet darüber hinaus noch einiges mehr: So gehören nun auch bewegliche Signalblöcke, 12 IR Collection-Slots, ein flexibler Effekt-Block mit Min- und Max-Parameter-Setup zur Ausstattung. Ebenfalls neu: ein dedizierter Master-Lautstärkeregler. Und sonst?

White-box Amp Modeling & Pre-Efx algorithm

Das Konzept „Das Chaos macht die Muse“ trifft perfekt auf die analoge Schaltung zu. Dreht man an einem Regler, beeinflusst er sowohl sich selbst als auch andere Parameter. Bei einem linearen digitalen System ist der Parameter dagegen unabhängig. Der White-Box-Algorithmus soll dieses analoge Chaos in die nachgebildeten digitalen Schaltungen zurückbringen.

Ihr bekommt 25 Gitarrenamps, 25 Cabinets, 4 Mikrofone und einen IR-Loader (Auflösung: 512 Samples / 48kHz). Außerdem einen (!!!) Bass-Amp mit 8 Cabinets, einen Akustik-Amp sowie 3 Akustikgitarren-IRs. Die Quick Tone Edit Software hilft euch beim schnellen Auswählen und Optimieren von Patches.

Display, Looper und mehr

Beim Display handelt es sich um ein 2,8” 320×240 Farb-LCD. Der Hersteller legt besonderen Wert darauf, dass das Menü nach dem Prinzip „Keep it simple“ gestaltet wurde und das Lesen einer dicken Bedienungsanleitung überflüssig macht.

Scenes gehören ebenfalls zum Funktionsumfang wie ein Looper (Mono 60 / Stereo 30 Sekunden) und Drum-Computer (die beide synchron laufen können). Für das Heimstudio oder das stille Üben lässt sich das MG-400 außerdem als USB-Audiofinterface nutzen. Einfach per USB an den Computer anschließen und aufnehmen, re-ampen oder sogar Livestreaming betreiben. Ach ja: Das Gehäuse ist aus stabilem Aluminium gefertigt. Sehr gut!

Preis

Der UVP des NUX MG-400 liegt bei 239 Euro. Der Straßenpreis könnte also darunter liegen. Die große Frage ist: Wann kommt die Kiste in die hiesigen Läden? Und kann uns jemand von euch über die Qualität des Modelings von NUX berichten? Mich würde schon sehr interessieren, wie sich die NUX-Produkte gegenüber dem Harley Benton DNAfx oder dem HeadRush MX5 schlagen.

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Alles beisammen?

Falls das G.A.S. (Gear Acquiring Syndrome) mal wieder zu stark war und du dir einen neuen Bodentreter gegönnt hast, überprüfe lieber gleich, ob du nach der Wartezeit sofort loslegen kannst. Nicht, dass es dir am Ende an einer Kleinigkeit wie einem Klinkenkabel*, Patchkabel* oder einem guten Netzteil für die Stromversorgung* fehlt.

Hinweis: Dieser Artikel enthält Werbelinks, die uns bei der Finanzierung unserer Seite helfen. Keine Sorge: Der Preis für euch bleibt immer gleich! Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Danke für eure Unterstützung!

Bildquellen:
  • NUX MG-400: NUX
  • Quick Tone Edit Software: NUX
  • Anschlüsse: NUX

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12 Antworten zu “NUX MG-400: Laut Hersteller das beste Preis-Leistungs-Verhältnis!”

    Stefan sagt:
    0

    Also ich habe den MG-300 seit er in Deutschland erhältlich war und bin damit zufrieden. Da ich nicht viele andere Modeler ausprobiert habe, kann ich wenig vergleichen. Den NUX habe ich als einfache, schnelle Lösung im Probenraum und da macht er sich ganz gut. Man kann direkt am Gerät schnell in die Patches eingreifen. Aber ich habe mir nur drei Standard-Sounds gebaut (Fender-clean, etwas verzerrt und etwas mehr verzerrt kompremiert und etwas Echo für’s Solo) und das war es dann. Der Modeler kann sicher viel mehr, aber mir reicht das. Was ich allerdings echt blöd finde, dass ich mit dem Mac irgendwann keine Verbindung mehr über USB herstellen konnte. Liegt sicher am OS, aber damit waren auch keine Updates (neue Amps und Effekte wurden irgendwann nachgeschoben) mehr möglich. Meine Bandkollegen finden den Sound gut, aber die haben auch alle keine Ahnung :-)

      stephan sagt:
      0

      Sehr interessant, vielen Dank für deine Eindrücke! Probt ihr komplett ohne Verstärker oder hast du eine Art FRFR-Lautsprecher?

        Stefan sagt:
        0

        Wir spielen alle ohne Verstärker direkt ins Pult und dann geht der Sound über InEar zurück. Bin damit zufrieden. Und weiß jemand, was es mit diesem orangenen Knopf auf sich hat?

          Boojakki sagt:
          0

          Da sitzt nur ein sog. „Topper“ auf dem Switch. Diese nützlichen Plastikteile vergrößern einfach die Trittfläche und sind angenehmer wenn man nur in Socken oder Barfuß drauf drückt. Benutze die auch auf den meisten meiner Effektpedale. Gibt’s von Mooer oder auch von div. No-Names zu kaufen (eBay).

    JB sagt:
    0

    Hab gedacht der Valeton GP200 sei der beste Knall für den Bock?
    Nux ist doch wieder Marktüberflutung. Noch keine Sättigung erreicht?
    Jeden Tag kommt ein neuer Böller der dann gleich wieder bei den Kleinanzeigen steht.

      Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
      0

      Richtig, die Sättigung ist längst erreicht und bricht inzwischen Rekorde. Aber die Artikelliste bei Thomann und Co wird immer länger, diese explosionsartige Verbreiterung des Angebots führt direkt in eine Art der Sinnlosigkeit, so dass ich schon lange abgeschaltet habe. Ich sitze hier umgeben von Röhrenverstärkern und fühle mich wie ein alter abgehängter Dinosaurier der jedoch noch 2 Spitze Ohren besitzt und diese auch benutzt, so wie eh und je.

    F.Hein sagt:
    0

    Ein sehr gutes Gerät das MG-400. Ich konnte es vorab testen. Wie das MG-300 und das MG-30 verfügt das MG-400 die konsequent logische und einfache Bedienung. Die QuickTone Software ist absolut stabil und ermöglicht es das Pedal als Audio Interface zu benutzen. Die Latenzzeit ist sogar noch flotter als beim MG-30 (2ms). Presets sind wie bei allen allerdings reine Geschmacksache. Mit QuickTone Software oder direkt am Pedal aber sehr einfach zu optimieren. Kurz um. NUX überzeugt. Hätte ich nicht schon das MG-300 und MG-30 so wäre das MG-400 ein heißer Kandidat. Ach ja das NUX Mighty Pro ist schon für unterwegs vorbestellt. Von BOSS und anderen bin ich wegen der furchtbar umständlichen Updates der Firmware sehr enttäuscht. Bei NUX einfach zu erledigen. Software vom feinsten. Toller Preis, toller Sound (vorausgesetzt man investiert ein bisschen Zeit) und zuverlässig.

    Tim sagt:
    0

    Weiß jemand, was das für eine Gitarre ist auf dem oberen Bild?

    Max sagt:
    0

    Grundsätzliche Frage zum Gebrauch:
    Ich verbinde eine GIT mit dem MG-400 und den Sound höre ich mit jeder x-beliebigen Box oder Combo-Amp?

      The Rob sagt:
      0

      Sofern es da einen Amp gibt ja, also – Du – Gitarre – Nux MG 400 – Amp – Box.
      Geht rein theoretisch auch mit aktiven PC Quäkern, im Regelfall haben Effektboards einen Kopfhörerausgang, man kann also per Kopfhörer „lautlos“ spielen, ABER – diese Ausgänge sind oft klanglich nicht optmal, die „normalen“ Output’s bringen die maximale Auflösung.
      Ich benutze dafür einen extra Kopfhörerverstärker mit Stereo Input’s…

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