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Novation Remote SLMkIII

Novation Remote SLMkIII  ·  Quelle: Novation

Novation starteten ihr Remote SL als Luxus-Controller mit Display für lange Reihen. Es wurde einiges geändert und auch links und rechts geguckt, heraus kommt das Novation Remote SLMk3.

Optisch erinnert das Novation Remote SLMk3 stark an Controller von Native Instruments. Es gibt Splitzonen, einen Sequencer mit 8 Spuren, Arpeggiator, bunte Pads, diverse Skalierungen und natürlich Parametersteuerung von Synthesizern und DAW. Direkt unterstützt werden Ableton Live, Logic, Reason und HUI für „den Rest“. Außerdem löst sich Novation von Automap.

Novation Remote SLMk3 – viel Neues mit dabei

In Live kann man natürlich Clips starten und hat insgesamt die beste Unterstützung für die spezielleren Funktionen der DAW selbst. Mutes, Mixer und Co. werden hier voll bedient mit Namen der Spuren etc. In Logic und Reason wird dazu ein Skript gebaut, was genau damit gesteuert wird, wird allerdings nicht klar gesagt. Es ist aber klar, dass diese eine besondere Behandlung bekommen, bei Reason sollen die Parameternamen dynamisch eingeblendet werden.

Drei Fußschweller/schalter-Anschlüsse und zwei Sets von CV, Gate und Mod (frei) passen hervorragend in die analoge und digitale Zeit. Der Sequencer ist vergleichbar mit der Circuit-Serie mit 8 Patterns pro Track mit je 16 Steps (128 Steps). Mit den LEDs an jeder Taste kann man Akkorde und Arpeggios genauer verfolgen, Tastaturzonen bilden und über die Farben jeweils Funktionen zuweisen. Die Pads sind druckempfindlich und haben eine Anschlagdynamik.

Die obere Ebene im SLMk3 sind Sessions, von denen es 64 gibt. Sie enthalten jeweils 8 Spuren mit 8 Patterns. Die können übers Netz oder mit einer eigenen Software gesichert und zurückgeladen werden. Je 16 Controller mit 8 Fadern und je 16 Pads gehören in ein Set. Als Controller sind auch NRPN-Typen erlaubt. Über SysEx gibt es keine Aussage. Es gibt aber Templates für gängige Synthesizer von Prophet-6 über Octatrack mk2 bis Microkorg.

Es gibt Varianten mit 49 und 61 Tasten. Novation wirbt besonders mit der Split-Zonen Funktion, die andere nicht haben. Dazu mit einem eigenen Mapping und auch damit, dass Sequencer und Arpeggiator gleichzeitig nutzbar sind und natürlich auch mit der Anwesenheit von CV/Gate-Ports.

Die Optik der Bedienelemente für die Displays erinnern an Push, die Displays und Anordnung an NI, die Pads eher an das Launch Pad und es gibt eine schöne große Transport-Tasten-Zeile. Der Preis für die kleinere Version ist 599,- Euro, während die 61 Tasten 699,- Euro kosten aollen.

Infos

Die offizielle Produktwebsite ist diese.

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Gast

x1 bitte.. Novation hat da was echt feines hingestellt! Ich bin gespannt wie die Tastatur ist, die war im Vorgänger ja schon sehr gut.


Gast

Hm, ich finde das Layout schon wieder ziemlich misslungen, nimmt viel zu viel Platz weg.. Die Displays viel zu klein. bzw schlecht ausgenutzt.. Wo ist die alte 2-Weg-Vst-Steuerung? Was interessiert mich der blöde Mixer. Das Gerät ist vielleicht interessant für Leute mit Hardware, aber für VSTs…? Keine Lust, unfertige DAW-Scripts zu modifizieren. Preis zu hoch.