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Hier startet der virtuelle Rundgang  ·  Quelle: google.com / Screenhot: gearnews

Es gibt viele Hintergrundinfos zu entdecken  ·  Quelle: google.com / Screenhot: gearnews

Man kann drei Stücke auch selbst mit 4 Stems mischen  ·  Quelle: google.com / Screenhot: gearnews

Bandeffekte auf der eigenen Stimme ausprobieren ist kein Problem  ·  Quelle: google.com / Screenhot: gearnews

Downmix auf einer Bandmaschine? Hier kann man üben!  ·  Quelle: google.com / Screenhot: gearnews

Nicht viele Musiker haben die Chance in den legendären Studios von Abbey Road ihr Album aufzunehmen. Für alle, die sich aber trotzdem einmal in den heiligen Hallen umsehen wollen, hat Google nun das Innenleben in 360° Aufnahmen zur Begehung digital festgehalten.

Ist schon irgendwie toll, das Innere der drei Studios und die Mastering-Ecke genau in Augenschein zu nehmen. Was mir auffällt: Abgesehen von der Musikgeschichte, die dort geschrieben wurde, ist es „nur“ ein tolles, großes Studio.

Aber man kann nicht nur die virtuelle Tour genießen, sondern noch mehr. In den verschiedenen Studios findet man diverse Videos von Aufnahmen und Interviews (wobei manche in Deutschland dank der Uneinigkeit zwischen Google und der GEMA nicht verfügbar sind). Man erfährt zusätzlich etwas über die Studio- und Equipmentgeschichte und kann an drei dort aufgenommen Stücken auch einen Mix fahren und gegen das Original A/B antreten lassen. Leider stehen hierfür immer nur vier Summenspuren der verschiedenen Instrumentengruppen zur Verfügung und man kann sie nur in der Lautstärke verändern – trotzdem eine tolle Idee. Neben dem „Mix“ kann man sich noch seine aufgenommene Stimme (HTML5 macht’s möglich) mit Tape-Effekten verfeinern. Auch eine 4-Spur Bandmaschine (J37) steht virtuell zur Verfügung. Man sucht sich hier vier Instrumente aus, mischt sie auf eine Spur runter und kann anschließend wieder drei Instrumente hinzufügen. Eben die alte Schule mal selbst ausprobieren. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass man heutzutage DAWs hat, die keine Spurenbegrenzung mehr haben, auch wenn dadurch viel Datenmüll entsteht.

Probiert es am besten einfach selbst aus. Es ist zumindest für 30 Minuten ein sehr schöner Zeitvertreib. Zum Rundgang-Start geht es hier entlang.

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