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Modular-Boutique XAOC

Modular-Boutique XAOC  ·  Quelle: XAOC

Zur heutigen Modular-Boutique haben wir zwei besondere Sequencer von XAOC und PM Foundations für euch bereit. Synthfox zeigt uns ein ungewöhnliches Klangformungsmodul, was irgendwo zwischen Kompressor, Lowpass Gate und Verzerrer liegt.

XAOC Moskwa II 1965 Rotosequencer + Ostankino 1965 Commander II

Der neue ringförmige 8-Step-Sequencer Moskwa II hat einen Speicher und sehr viel mächtigere Funktionen pro Step im Vergleich zum Vorgänger dazubekommen. Dadurch ergeben sich insgesamt 256 Steps mit individuellen Slew/Glide-Einstellungen der einzelnen Schritte. Zwei Moskwa II können die Sequenzlänge durch verkoppeln verdoppeln. Das Tempo reicht bis in den Audiobereich hinein und ist einfach zu bedienen.

Die oberen Bedienelemente sind neu. Am unteren Ende gibt es hilfreiche Anschlüsse für den Richtungswechsel, das Rücksetzen des Sequencers auf den ersten Step und die externe Taktung. Die Anordnung in dieser Form lässt asymmetrische und polyrhythmische Muster entstehen, die losgelöst von „Anfang und Ende“ sind. Auch wenn dies sicherlich primär der Anordnung geschuldet sein mag.

Ostankino II erweitert die „üblichen“ Anschlüsse an Moskwa II um Wahrscheinlichkeit, Tempo, erstem und letztem Step-Signal und auch Zufall und Step-Wiederholung. Das bringt ihn in die Nähe eines renovierten MetropolisRyk“ Sequencers. Außerdem können die Bit-Ausgänge für weitere Experimente genutzt werden, die es nicht in jedem Sequencer in dieser Form gibt. Mehr zu beiden Modulen aus unserer Modular-Boutique gibt es bei XAOC. Der Preis von Moskwa II ist 350 Euro. Ostankino II möchte mit 160 Euro ausgelöst werden.

XAOC Moskwa 2 + Ostankino

XAOC Moskwa 2 + Ostankino

Synthfox Sledgehammer

Dieses Vactrol-Modul aus Estland ist eine Mischung aus Kompressor und Lowpass Gate. Es hat zudem eine Verzerreinheit an Bord, bietet vier Ausgänge für das simple „Gate“ und entsprechend verformtes Ausgeben am „verräterisch“ beschrifteten Fold-Ausgang. Dazu gesellen sich Shaping-Varianten wie Sharp und Bend, die vom Hersteller als „esoterische Transistor Schaltung“ umschrieben wird.

Ping regt das Filter an und benötigt lediglich einen Gate-Impuls. Der große weiße Knopf und die beiden Steuereingänge sind das Herzstück des Sledgehammer und bearbeiten die Pegel im Sinne eines Kompressors und LPG. Das Arbeitstempo kann in zwei Betriebsarbeiten tätig werden: schnell und träge (dull & vivid). Wie die Namen jedoch sagen, wird der Klang in der „dull“-Einstellung auch etwas dunkler und dumpfer im „guten Sinne“.

Das Modul möchte im Bereich von Feedback viele Varianten eines rückkoppelnden Sounds erzeugen. Es ist für organischen Sound gemacht. Wie das klingt, findest du unten als Video. Es kostet 165 Euro und wird über Reverb verkauft. Mehr dazu gibt es in der Anleitung bei Synthfox.

Synthfox Sledgehammer

Synthfox Sledgehammer

Synthola / Quantola DIY Sequencer

Randy Piscione zeigt in dieser Modular-Boutique seine Version eines Sequencers, der bei PM Foundations bestellbar ist. Wie auch bei Synthfox, muss allerdings damit gerechnet werden, dass Hersteller wegen der Corona-Lieferenge einige Zeit Module nicht liefern können. Quantola ist das Hauptmodul mit sehr geringen Abmessungen, welches die PM F Module ergänzt.

Es benötigt Anbauten (die Synthola-Module), welche jeweils Potis und Taster anbieten, um eine Sequenz zu erstellen und diese mittels zweier LEDs anzeigen. Da ein Quantizer verbaut ist, lassen sich 16 Skalen und Tonleitern definieren. Quantola ist bewusst minimal gehalten und lässt eine externe Clock und ein Startsignal zu, welches von außen zugänglich ist. Die Synthola-Module sind intern mit Quantola verbunden. Sie sind jeweils 8 Steps „lang“. Im Beispiel arbeiten zwei Synthola „Controller“ zusammen, um 16 Steps zu erhalten.

Die PM Foundations Module findest du hier. Das Video (unten) enthält die Links zu den Ressourcen in der Beschreibung oder zumeist Links zu anderen Videos. Dort finden sich weitere Informationen. Die Module liegen preislich bei etwa $20 Dollar pro Satz für Selbstbauer. Das Kit enthält Platine und Frontplatte ohne Bauteile.

PM Foundation & RP Quantola Sequencer

PM Foundation & RP Quantola Sequencer

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Eine Antwort zu “Modular-Boutique: Von Rotations-Sequencern und pingbaren Vorschlaghämmern”

  1. Frank Farbe sagt:

    Liebe Mitarbeiter, wir bringen ein neues Modul heraus. Bitte überlegt euch eine möglichst gräßliche Farbkombi für die Knöpfe. Vielen Dank.

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