von Lasse Eilers | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Melbourne Instruments Delia

Melbourne Instruments Delia  ·  Quelle: Melbourne Instruments

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Melbourne Instruments Delia sieht auf den ersten Blick aus wie eine Tastaturversion des analogen Nina mit den charakteristischen Motor-Potis. Allerdings ist Delia etwas anders aufgebaut und bietet digitale Oszillatoren und analoge Filter. Die genialen Motor-Potis sind jedoch geblieben!

Melbourne Instruments Delia

Melbourne Instruments zeigt auf der Superbooth 24 den neuen Synthesizer Delia. Wir erinnern uns: Das sind die Entwickler von Nina, die verrückt genug waren, einen Synthesizer mit motorbetriebenen Drehreglern zu bauen. Im Vorfeld der Messe hatten sich die Anzeichen verdichtet, dass Melbourne Instruments ein Instrument mit Tastatur folgen lassen würde. Jetzt wissen wir mehr: Delia ist zwar eindeutig von Nina inspiriert, aber etwas anders aufgebaut.

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Während Nina pro Stimme über zwei analoge VCOs und einen digitalen Wavetable-Oszillator verfügt, bietet Delia vier digitale Oszillatoren pro Stimme. Diese können virtuell-analoge Schwingungsformen und Wavetables erzeugen; außerdem gibt es einen Noise/XOR/Aux-Modus

Die Filtersektion ist gemischt aufgebaut. Zum einen gibt es pro Stimme ein analoges, diskret aufgebautes Tiefpassfilter mit 12 oder 24 dB Flankensteilheit, das mit einer regelbaren Overdrive-Stufe ausgestattet ist. Zum anderen bietet Delia ein digitales Hochpassfilter. Die Cutoff-Frequenzen der beiden Filter lassen sich verknüpfen, sodass ein Bandpassfilter entsteht.

Melbourne Instruments Delia
Melbourne Instruments Delia · Quelle: Melbourne Instruments

12-Stimmen-Modus

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Interessant ist die Stimmenarchitektur des Melbourne Instruments Delia. Der bitimbrale Synthesizer bietet sechs voll ausgestattete Stimmen. Allerdings gibt es einen 12-Noten-Modus, in dem zwölf komplette Oszillatorsektionen (zu je 4 Oszillatoren) in die sechs Filter geleitet werden. Die Stimmenzahl der beiden Layer ist zuweisbar. Nimmt man die von Nina übernommene Fähigkeit hinzu, pro Layer zwischen zwei verschiedenen Sounds zu morphen, lassen sich sogar vier gleichzeitig erklingende Sounds realisieren.

Wie auch Nina bietet Delia motorisierte Drehregler, die immer den aktuellen Parameterwert wiedergeben und extrem schnell sind. Parametersprünge beim Umschalten von Sounds gehören damit der Vergangenheit an. Auch beim Morphen zwischen Sounds folgen die Regler den sich ändernden Einstellungen. Besonders genial: Im MOD-Modus zeigen die Regler die jeweiligen Modulationsintensitäten für die insgesamt 20 Modulationsquellen, die man auf diese Weise komfortabel einstellen kann. Verlässt man den MOD-Modus, springen die Regler zu ihren jeweiligen Parameterwerten zurück. Eine super Idee für einen guten Workflow.

Die Tastatur mit 49 anschlagdynamischen Tasten verfügt über Aftertouch. Außerdem ist Delia mit einem polyphonen Sequencer mit 16 Steps ausgestattet. Auch ein Phrase-Looper mit Overdubbing gehört zur Ausstattung.

Melbourne Instruments Delia
Delia · Quelle: Melbourne Instruments

Preis und Verfügbarkeit

Melbourne Instruments Delia soll im Frühsommer 2024 ausgeliefert werden und kostet 2245,- € zzgl. MwSt.

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Delia ist von Nina (im Video) inspiriert, aber nicht identisch.
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