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 ·  Quelle: Line6

Puh, für einen Augenblick habe ich gedacht, der Hersteller würde uralte Klänge wieder aufwärmen. Dem ist glücklicherweise nicht so, denn das neue Line6 POD Go holt seine Sounds aus der erfolgreichen Helix-Serie.

Line6 POD Go

Eine neue Bodeneinheit von Line6, die auf den ersten Blick nach einer Mischung aus Helix FX und Stompaussieht, aber kein Helix ist? POD Go ist der Name und ich frage mich, ob sich der Hersteller damit einen Gefallen tut. Denn die meisten werden ihn wohl mit einer veralteten Technik verbinden, was daran liegt, dass es das erste POD seit 10 Jahren ist.

Wie dem auch sei, der Treter sieht ganz gut aus und konzentriert sich aufs Wesentliche. Er ist leicht, kompakt und einfach in der Bedienung. Damit ist er offensichtlich an alle Spieler adressiert, denen die Helix-Reihe zu komplex ist.

Details

Die Funktionen in aller Kürze Zusammengefasst: über 270 HX Verstärker und Effekte, IR-Loader, USB-Aufnahmen, Re-amping, Expressionpedal. Mit POD Go Edit bekommt das Gerät seine eigene Edit-Software.

Anschlüsse

Auch auf der Rückseite findet ihr einen Gitarreneingang, Kopfhörerausgang, Stereo FX-Loop, Stereo-Klinkenausang sowie zwei Anschlüsse für weitere Fußschalter/Expression-Pedale.

Insgesamt sieht das nach einem soliden Modeller im unteren Preissegment aus. Ich bin auf weitere Details gespannt.

Preis

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3 Antworten zu “Line6 POD Go: Würdest du dein Helix gegen ein POD tauschen?”

    • stephan sagt:

      :-D Geht mir ähnlich. Und hast du schon bei Neural DSP vorbestellt?

      • Chris sagt:

        Nein, kein Neural DSP., das lässt mich kalt. Als Hobbymusiker mit sehr eingegrenztem Bedarf und Ohr (kein Recording, kein Live) denke ich – genauso wie z.B. bei Kemper/AXE – nicht hier einen für mich klanglich relevanten Vorteil zu bekommen. Aber natürlich leide ich auch unter GAS. Deswegen will ich wirklich ständig neue Multieffekte an testen. Die Original Röhrenboliden wären in meiner Hobby Umgebung zu laut und in der Vielzahl auch zu teuer.
        Mit dem Helix LT bin ich allerdings dermaßen glücklich und zufrieden, ich habe da einfach keinerlei großen Ansätze für Kritik oder sehe – für mich – einfach nix besseres hinsichtlich Preis/Leistung, Bedienung, Sound etc. Nur mal so der Vollständigkeit halber: auch ein Headrush kommt nicht in Frage, da ich bücken zum rum schrauben hasse, touch hin oder her. Das Boss GT1000 finde ich insgesamt auch dem Helix LT „unterlegen“ (usability) obwohl ich im Proberaum – aus Bequemlichkeit und weil es halt läuft – nach wie vor das GT-100 nutze (passt nach wie vor für Midi switching, Delay, Chorus etc). Also, kein Bedarf, Helix LT rules, wenn nur das blöde GAS nicht wäre ;-)

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