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Analog Obsession Rollamp Plug-in GUI Pro Tools

Rollamp besteht im "Inneren" aus zwei Fender Modellen  ·  Quelle: Gearnews, Claudius

Kostenlose Plug-ins sind doch eine feine Sache. Und wenn es dann auch noch ein emulierter Gitarrenamp ist, dann macht es die Sache für mich noch interessanter, weil gerade kostenlose Amp Plug-ins rar und dann nicht immer gut sind. Analog Obsession schickt Rollamp ins Rennen, der nach zwei Fender Klassikern gemodelt ist.

Um genau zu sein, sollen hier authentische Emulationen von einem Bassman und einem Amp der Blackface-Ära (1960er) drin stecken und der Klang von drei verschiedenen Röhren. Die Regler sind: Input, Drive, Tone und Output. Dazu kommen ein virtueller Hebel für On/Off und Cabinet On/Off.

Die mit einem SM57 am Cap-Rand abgenommene 1×12 „Type M“ (Marshall?) Combo-Box kann man abschalten und das ist sehr gut so. Clean ist es auf jeden Fall brauchbar, aber sobald es zerrt, klingt es für mich doch arg topfig. Aber dafür gibt es ja IR-Loader, wie zum Beispiel den von LePou. Aber vielleicht gefällt dem einen oder anderen ja dieser angeblich nach Frusciante klingende Sound. Mit eigener IR konnte ich ihn von clean-bluesig zu Rotzig-Higher-Gain gut einsetzen.

Analog Obsession verteilt das Rollamp Plug-in mittlerweile kostenlos, vor einer Woche wurde es zum Release noch für 29 USD verkauft. Warum der Schwenk auf kostenlos so schnell kam, weiß ich nicht. Rollamp unterstützt Sampleraten bis zu 192 kHz und läuft sowohl auf 32 und 64 Bit Hosts nativ unter Mac und Windows. Es wird als VST, AU und AAX zum registrierungsfreien Download angeboten.

Wer mehr kostenlose Plug-ins (auch Amps) will, sollte sich unsere Freeware Tipps Serie geben.

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