von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Klark Teknik 3rd Dimension BBD-320

Klark Teknik 3rd Dimension BBD-320  ·  Quelle: Klark Teknik

Klark Teknik 3rd Dimension BBD-320

Klark Teknik 3rd Dimension BBD-320  ·  Quelle: Klark Teknik

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Klark Teknik nehmen sich mal wieder einen Vintage-Klassiker vor und bauen diesen so genau wie möglich nach. 3rd Dimension BBD-320 ist ein analoger Spatial-Processor, der mit einem BBD (Bucket Brigade Delay) arbeitet. Brian Eno, Stevie Ray Vaughan, Peter Gabriel sind bekannte Nutzer des Originals. Das gibt es nur noch gebraucht zu Preisen über 1000 Euro, der Nachbau von Klark Teknik wird selbstverständlich wesentlich günstiger sein.

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Klark Teknik 3rd Dimension BBD-320

Der Roland SDD Dimension D Stereo-Chorus kam 1979 auf den Markt und war seitdem in unzähligen Produktionen zu hören. Neben den bereits oben genannten Künstlern sollen auch Nik Kershaw, Wyclef Jean oder The Prodigy mit der Kiste gearbeitet haben. Egal ob Gitarren, Kick-Drums oder Synthesizer: Dieser Chorus-Effekt scheint immer zu passen.

Klark Teknik will den Sound des Klassikers natürlich so nah wie möglich wiedergeben. Dafür wurde die Schaltung exakt nachgebaut und auch der Look sieht dem Roland verdammt ähnlich – sogar die orangefarbene Schrift wurde beibehalten. Erfahrungen hat der Hersteller ja im Klonen, so wird auch dieser 2 HE Rack-Effekt mit Sicherheit für Freude sorgen.

Optik und Größe sind also wie bei dem Vorbild. Was steckt hier technisch drin? Die analogen Schaltungen wurden laut Hersteller authentisch reproduziert. Den Kern bildet wie gesagt BBD-Technik, die Ein- und Ausgänge sind Servo-symmetrisch und haben vergoldete XLR-Anschlüsse. Zusätzlich dürft ihr an der Rückseite mit einem kleinen Schalter zwischen Mono- und Stereo-Betrieb auswählen.

Klark Teknik 3rd Dimension BBD-320 Rückseite

Klark Teknik 3rd Dimension BBD-320 Rückseite  ·  Quelle: Klark Teknik

Außerdem gibt es einen relaisgesteuerten Bypass, der auch mit einem Pedal „ferngesteuert“ werden kann. Der Chorus-Effekt wird mit vier Buttons in der Intensität eingestellt, richtig „fett“ wird es mit zwei gleichzeitig gedrückten Knöpfen.

Den Ausgangspegel zeigt ein LED-Meter in 10 Stufen an.

Wie detailgetreu der Sound herauskommt, wird sich natürlich erst noch zeigen müssen. Wenn die „Experten“ darüber streiten, sollte das ja eigentlich ein gutes Zeichen sein. Mein Studio-Buddy jedenfalls ist mit dem 1176-Clone des Herstellers sehr zufrieden und hat sich kürzlich erst den Plutec-Clone EQP-KT zugelegt.

Verfügbarkeit und Preis

… sind noch nicht bekannt, lange werden wir aber bestimmt nicht warten müssen. Auch wenn ich den Preis nicht weiß, lehne ich mich mit einer Einschätzung von 200 bis 300 Euro nicht zu weit aus dem Fenster. Mal schauen.

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  • Klark Teknik 3rd Dimension BBD-320 Rückseite: Klark Teknik
Klark Teknik 3rd Dimension BBD-320

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7 Antworten zu “Klark Teknik 3rd Dimension BBD-320: Klon des Roland Dimension D Chorus”

    Also, meine Ohren sind ja nicht mehr die jüngsten. Ob es daran liegt, dass ich zwischen den 4 Varianten kaum einen Unterschied ausmache? Der Chorus Sound – ob Roland oder Boss – sagt mir, persönlich, nichts. Und dafür 200-300 Euro? Hm, mir wäre er das nicht wert. Da würde ich doch eher zu einem Strymon greifen.
    Ich würde mir also lieber wünschen, dass die Teams um Behringer herum einen Roland RE-501/SRE 555 klonen, dessen Chorus super klingt und mit dem eingebauten Echo vielseitiger wäre. Das ist eine super Kiste!
    Das Format 19″ finde dagegen grundsätzlich attraktiver als Gitarrenpedals. Aber ob das in diesem Fall nicht total überdimensioniert ist?

      WOK sagt:
      0

      Der subtile Charakter des Dimension D war gerade sein Markenzeichen. Der ist nicht gedacht als „über-Chorus“ sondern zum leichten Andicken des Signals, um ihm Tiefe zu verleihen. Wurde z.B. gerne für die Gesangsspur eingesetzt.

    Müller sagt:
    0

    Uli ist der Wahnsinn! Tolle Arbeit, weiter so!

    Steffen G. sagt:
    0

    Ich finds langsam langweilig und nervig, wenn nur noch kopiert wird.
    Hauptsache billig raushauen im Hause Behringer und Co… naja, wenns gefällt, mir jedenfalls nicht.
    ✌?

      Aber das ist es, was die Massen wollen, weil man denkt dadurch würde man dann bessere Musik produzieren. Das ist wie hier auf der Site mit den meistgesuchten Begriffen, wie „Freeware“ und „kostenlos“, dann hat man einen Supersynth for free und kann damit die beste Musik der Welt machen. Wenn man sich für Qualität interessiert und das Blabla weglässt, muss man sich woanders umsehen…

      Aschenputtel sagt:
      0

      Ich denke, dass Du eher unzufrieden mit Deinem musikalischen Vorankommen bist, und Du jetzt nach einem Schuldigen zum Ablenken von Deiner Untalentiertheit oder dem Mangel an Kreativität suchst. Natürlich ist das wieder Behringer, der olle Sündenbock. Der Uli ist so böse, dass er auch noch die Unverschämtheit besitzt, Geräte für einen Preis anzubieten, der es jedem erlaubt, auch mit spärlichem Einkommen Musik zu machen.
      Soll Behringer die Geräte für Dich speziell teurer machen? Wäre dann ein Teil Deines Problems gelöst?
      Ich frage mich, warum Du anderen diese günstige Flutung des Marktes mit tollen Klassikern nicht gönnst, sondern Dich stattdessen so wichtig machst, als wärest Du der Mittelpunkt der Welt. Was hält Dich davon ab, bei anderen Firmen zu kaufen – gerne auch sauteuer für die reiche Elite, wie Dich – und – statt notorischer Nörgelei – einfach mal zu versuchen, halbwegs brauchbare Musik mit dem zu machen, was Du bereits an Geräten daheim ist? Wer wirklich talentiert ist und Muße zum Musizieren hat, der bringt selbst mit Küchengeräten und Zeug vom Schrottplatt brauchbare Ergebnisse zustande und hätte weder Zeit noch Interesse, den ganzen Tag nur seine negativen Energien als Maßstab für andere unter die Leute zu hetzen.
      Du scheinst also eher von Dir selbst gelangweilt und genervt zu sein. Dafür können andere nichts. Und schon gar nicht Behringer, da jeder ständig irgendwas von anderen irgendwie kopiert.
      Dein Gemecker ist z.B. auch eine Kopie von anderen Meckerern. Wie wäre es mal mit Positivität?
      Oder lerne die entsprechenden Berufe, mache Dich selbstständig und erfinde selber völlig neuartige Innovationen. Aber nicht wundern, wenn sich das nicht mal eben aus dem Ärmel schütteln lässt und unbezahlbar wird.
      Es wäre schön, erstmal bei sich selbst nach charakterlichen Unzulänglichkeiten zu schauen, bevor man die Welt mit Negativität belastet.

      Gingerhead sagt:
      0

      Das ist halt die natürliche Gegenreaktion in Zeiten, in denen Vintage-Geräte mit Gold und Diamanten aufgewogen werden. Jeder will gern so ein Vintageteil haben, aber nur einige wenige können sich dieses Irrsinn noch leisten, und da kommt dann Behringer, und bietet günstige Alternativen an, die dem Vintagefeeling deutlich näher kommen, als irgend ein Plugin das jemals könnte. Und dann noch zu einem no-brainer Preis.
      Ausserdem gehört das Kopieren ja nun zu unserer Zeit dazu: Musik, Filme, Produkte… alles wird nur noch kopiert, Innovation gibts kaum noch. Insofern macht Behringer nur das, was alle Anderen auch machen.

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