von Michael Behm | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Das Synth-1 Pedal von Keeley Electronics.

Das Synth-1 Pedal von Keeley Electronics.  ·  Quelle: http://robertkeeley.com

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Auch Robert Keeleys Effektschmiede bietet mit dem Synth-1 Reverse Attack Fuzz Wave Generator nun ein Bodenpedal an, das sich Synth-artigen Klängen widmet und für monophone Spielweisen konzipiert wurde. Dabei kommt dieses Exemplar wahlweise mit drei verschiedenen Schwingungsformen und allerhand Optionen zur Steuerung und klanglichen Auslegung des Signals.  

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Keeley Synth-1 Reverse Attack Fuzz Wave Generator

Das Synth-1 Pedal bietet vier Potis zur Steuerung des Signals. Das Level-Poti kümmert sich dabei um den allgemeinen Output des Pedals und scheint ordentliche Reserven in der Hinterhand zu haben. Ein Volume-Swell-Effekt verbirgt sich hinter dem Attack-Poti mit Attack-Zeiten von 1500 ms bis hinzu 4 ms. Auch dieses Poti hat sowohl Einfluss auf das Effektsignal als auch auf das trockene Gitarrensignal. Somit ließe sich das Gerät also auch ohne Synth-Färbung sehr schön als „Lautstärke-Schweller“ einsetzen.

Das Keeley Synth-1 Pedal verspricht Abwechslung.

Keeleys Synth-1 verspricht abwechslungsreiche Synth-Klänge für Gitarristen

Über das Blend-Poti werden dann beide Signale wahlweise gemischt. Dreht man das Poti voll auf, kann das Originalsignal aber auch komplett aus dem Signalweg genommen werden. Hinter dem Filter-Poti verbirgt sich ein High-Cut für das Synth-Signal, der von 50 Hz – 5000 Hz reicht. Sehr cool finde ich, dass sich die Filterfunktion auch alternativ über ein Expression-Pedal steuern lässt, was für lebendige Sounds sorgen dürfte.

Expression Pedal Anschluss am Synth-1.

Über ein Expression-Pedal lässt sich die Funktion des Filter-Potis extern steuern

Wie schon erwähnt, stehen mit Square, Saw und Sine drei Schwingungsformen zur Verfügung, die wahlweise recht smooth (Sine) oder auch brachial und fuzzy daher kommen können. Für noch mehr Abwechslung und eine weitere speziellere Note scheint außerdem der Chaos-Switch zu sorgen.

Ein wichtiger Punkt bei solchen Pedalen ist für mich immer das Latenz- und Tracking-Verhalten. Ist die Latenz zu hoch, wird man mit einer indirekten Ansprache konfrontiert, worunter das Spielgefühl leidet. Ich bin gespannt, wie sich das Pedal hier schlägt. In Sachen Tracking hatte ich bei den Demos, die es bisher zu dem Pedal im Netz gibt, ein wenig den Eindruck, als würde es bei schnelleren Spielweisen auch mal zu Unsauberkeiten kommen. Der Synth-Fuzz Sound des Pedals scheint aber generell sehr noisy zu sein, weshalb dies Freunde solcher Klänge vielleicht auch gar nicht stören dürfte. 

Preis

Das Synth-1 Pedal wird wohl hierzulande ab Ende März erhältlich sein. Auf der Website des Herstellers ist es momentan mit 179 US Dollar gelistet. 

Mehr Infos

Website des Herstellers 

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