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FR3TZ° bringt Euclidean Beats und String Harmonics zu Reaktor

FR3TZ° bringt Euclidean Beats und String Harmonics zu Reaktor  ·  Quelle: Blinksonic

Blinksonic sind die Macher hinter FR3TZ° („Frets“). Es ist ein neues Reaktor-Ensemble mit interessanten Eigenschaften für Klangbastler der elektronischen Musik. Das virtuelle Instrument nutzt eine Menge gesampleter Gitarren-Harmonie-Klänge in Kombination mit einem Euclidean Beats Sequencer. Sehr schön!

FR3TZ° macht Gitarren-Beats

Schon das grafische Benutzerinterface ist ein Hingucker. Übersichtliche Aufmachung und Parameter-Sektionen, die Lust machen daran herum zu spielen. Ihr habt drei String-basierte Oszillatoren, die durch einen Euclidean Step-Sequencer gejagt werden. Dazu gibt es noch einen Zufallsgenerator, der ab und zu eine weitere Note antriggert. Das klingt nach vielen Möglichkeiten!

Im Paket enthalten sind vier aufgenommene Gitarren: eine Akustik-Gitarre, eine Strat, eine Tele und eine Bass-Gitarre. Der typische Fret-Sound wurde hier mit Mikrofonen und elektronisch abgenommen und in ein Samplepack gepackt. Durch Retuning und Resampling ist es den Entwicklern gelungen eine Range von bis zu fünf Oktaven zu erreichen. Das macht das Instrument definitiv zu etwas Besonderem.

Über den im Kreis laufenden Sequencer oder aber über ein angeschlossenes Controller-Keyboard wird das Instrument angespielt. Der Sound läuft dann durch die Reaktor Grain Resynth Granular Engine, die den Klang nochmals formt. Der Travelizer Modus „scannt“ das Sample und erzeugt dadurch atmosphärische Sounds. Am Ende sitzen die sechs Effekte Filtering, Pitch Shifting, Distortion, Delay, Chorus und Reverb. Dazu kommt noch ein Binaural/Doppler-Effekt Modul für Stereo-Fahrten. Abgefahren!

Ein Goodie ist auch die Möglichkeit eigene Samples zu importieren und FR3TZ° als Granular-Sampler einzusetzen. Was will man mehr?

Preis und Spezifikationen

Blinksonic FR3TZ° erhaltet ihr auf der Internetseite des Herstellers zu einem Preis von 49 Euro. Ihr benötigt zur Nutzung des Instruments eine Vollversion von Native Instruments Reaktor 6.2.2 oder höher. Reaktor 6 Player verweigert euch die Soundausgabe nach 30 Minuten. Die Dateigröße beträgt 148 Megabyte. Eine herunterladbare PDF-Dokumentation wird euch ebenso auf der Website angeboten.

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Ehrlich, ich steh‘ auf so’n Scheiß! Hat was von Modularsystemen. Mit Maus halt…