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Reaktor 6

Reaktor 6 "Blocks"  ·  Quelle: moogulator via Video von NI

Native Instruments hat überraschend das neue Reaktor 6 vorgestellt. Darin enthalten ist eine neue Schicht von Modulen. Sie erlauben eine klassische Übersicht nach Art von Eurorack Modulen. Diese neue Sicht nennen sich „Blocks“. Das wird vielen Nutzern deutlich zugängiger sein als die bisherige Form der Verschaltung.

Technisch gesehen bestehen auch diese Module aus komplexeren Schaltungen auf der so genannten Core-Ebene. Aber diese muss man nicht beherrschen. Wer genauer hinsieht, wird jedoch feststellen, dass das grundlegende Konzept von Reaktor noch besteht. Die Trennung zwischen dem Bedienpanel und den Verbindungen ist nach wie vor getrennt. Der Klang insgesamt ist allerdings auch neu, da dies nicht einfach bunte Bildchen für die bisherigen normalen Module sind, sondern aufwendige fertige Einheiten, als würde man diese für ein Hardware-System kaufen. Wie man weiß, sind trotz der modularen Technologie für den besonderen Klang einige Kniffe notwendig, die der Anwender der Blocks nicht mehr kennen muss. Sie klingen sofort eher „freundlich-warm“, wie man sich das wünscht. Man muss sich diesen Sound also nicht durch ein halbes Mathematik-Studium erkämpfen. Man kann es aber weiterhin, sofern man das möchte.

Reaktor 6 verfügt über ein neues Design und es ist nun auch ein Granular-Sampler verfügbar, dem Samples per simplem Drag-and-Drop zugewiesen werden können. Das ist einfacher als Reaktor je war. Er wird damit runder, schöner und bedienfreundlicher und macht das Handling mit Samples zudem einfacher. Das Update ist für bisherige User für 99 Euro erhältlich, für neue Anwender beträgt der Preis 199 Euro, um an die neuen Blocks und Features kommen können. Das ist für ein so umfangreiches Teil angemessen. Im Bereich der Hardware gibt es inzwischen keinen digitalen Hardware-Konkurrenten mehr außer dem SonicCore Modular.

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