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Fender Squier Late 50s Jazzmaster 2TS Teaser

 ·  Quelle: Fender

Manchmal passiert so viel nebenher, dass wir einige Modelle gar nicht mitbekommen und plötzlich sind sie einfach in den Shops gelistet. Die Squier CV Late 50s Jazzmaster in der Classic Vibe Serie ist genau so eine E-Gitarre. Dabei macht sie einiges anders – und genau das spaltet uns in der Redaktion. Was meinst du? Tolles Teil oder eher meh?

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Squier Classic Vibe

Bei der CV-Serie, oder auch Classic Vibe, bekommst du unserer Erfahrung nach richtig tolle Instrumente. Es handelt sich dabei oft um „vintage-inspirierte“ Gitarren und Bässe, die mit den Specs von anno dazumal aufwarten und tolle Verarbeitung mitbringen. Es gibt sogar professionelle Musiker, die auf die CV-Serie als Hauptinstrument oder mindestens als erstes Backup auf Bühne und im Studio setzen. Das will schon etwas heißen.

Auf der anderen Seite sind die Modelle aber für Squier-Verhältnisse am oberen Ende der Preisspanne angesiedelt und schwappt sogar mal über die magische 500-Euro-Grenze. Da aber alle Gitarren nach und nach immer teurer werden, ist das nur eine logische Entwicklung für uns.

Nicht ganz so durchgängig logisch (im Sinne von ansehnlich) erscheint uns das neuste Modell der Serie. Dafür historisch (optisch) durchaus konsequent. Aber diesen Mix aus Schwarz, Gold und „Silber“ muss man echt wollen.

Squier CV Late 50s Jazzmaster

Die zwei neuen Jazzmaster aus dem Hause Squier sind auch in der Classic Vibe Serie erschienen. Die Squier CV Late 50s Jazzmaster ist genau das, was der Name verspricht. Eine Jazzmaster mit den Specs der späten 1950er-Jahre.

Konkret heißt das: nicht zu kleine Kopfplatte, das „goldene“ Schlagbrett und schwarze Potikappen. Eigentlich eine gute Sache – vor allem in den beiden angebotenen Farben 2-Tone-Sunburst und White Blonde. Ein US-Händler mit Chicago im Namen meint übrigens dazu, es ist ein Exklusiv-Modell für ihn. Die Listings bei allen Händlern weltweit strafen diese Aussage aber Lügen. Von daher freuen wir uns, dass wir auch in den Geschmack kommen dürfen.

Specs

Unter dem Lack befindet sich ein Pappel-Body. Nicht gerade klassisch für das Modell und die Zeit, aber wohl eine Entscheidung aus Kostengründen – es ist eben keine Fender Reissue, sondern bleibt eine günstigere Squier. Dafür gibt es neben dem Ahornhals ein Indian Laurel Griffbrett mit C-Profil und einem 9,48“ Radius. Dazu kommen Knochensattel, 21 Medium-Jumbo-Bünde und zwei „Fender Designed“ Alnico Singlecoils – mit schwarzer Kappe. Das musst du definitiv wollen, ich würde sie direkt gegen „creme“ austauschen. Aber irgendwer wird die schon mögen.

Anders als bei den US-Experimenten von Fender gibt es die bekannten Schaltkreise der Jazzmaster: Unten mit 3-Wege-Schalter und den dicken 50s Kappen aus Metall auf Tone- und Volume-Poti. Oben dann die Daumenräder und den A/B-Schalter für den „Rhythm Circuit“ aka. Hals-PU-only mit weniger Höhen.

Preis und Marktstart

Mit 439 Euro sind die beiden Squier CV Late 50s Jazzmaster in WBL* und 2TS* sicherlich kein Schnapper. Ich würde ihnen aber fast blind eine gute Alltagstauglichkeit zusprechen – trotzdem heißt es: vorher ausprobieren.

Ich bin wirklich gespannt, wie die ankommen. Sie sind ab sofort lieferbar. Vielleicht geh ich mal eine anspielen … man weiß ja nie …

Was sagt ihr dazu? Gute Reissue oder ieksbähbäh?

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Eine Antwort zu “Schwarze Potikappen + Gold? Hmmm … Squier CV Late 50s Jazzmaster”

  1. Lars sagt:

    Gold und schwarz… Sieht großartig aus!

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