von Moogulator | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
WaveRex DDD Card

WaveRex DDD Card  ·  Quelle: WaveReX

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WaveReX sind keine Unbekannten. Dort bekam man Speicherkarten, die den internen Speicher meist älterer Synthesizer massiv erweitern. Außerdem kann man mit deren Hilfe Klassiker, wie den M1, mit eigenen Samples versorgen. Diese Möglichkeit kommt nun auch weitere Klassiker zu, wie etwa der Korg DDD-Serie.

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WaveReX „sampled“ wieder!

Die Rompler der Achtziger (und Neunziger) waren sehr dominant und in jedem Studio. So auch diverse Drum Machines der „digitalen Zeit“. Jeder hatte einige dieser Geräte, da sie „realistischer“ klangen, als andere, und dennoch musste man sich eines immer gefallen lassen: die Sounds in den Geräten konnten viele sein, aber nie die Eigenen. Damit ist jetzt Schluss. Ein vollwertiger Sampler wird aus den beiden Korg Maschinen DDD-1 und DDD-5 nicht, ebenso wenig Rolands U-Serie, die R8 Drum Machine oder auch der schon genannte Korg M1 und die Wavestation. Aber sie alle erlauben über den Card Slot die WaveReX DDD Card einzustecken. Die lässt sich per USB mit deinen eigenen WAV Samples beschicken.

DDD-5 Sample Card WaveReX

DDD-5 Sample Card WaveReX

Für jede Geräteklasse wird eine eigene Card nötig, deshalb ist wichtig, welche genau passt. Für die DDD-Serie gibt es eine andere, als für den M1! Die Neue ist nur für die DDD Drum Machines. Die anderen findest du auf der Website und Facebook-Präsenz von WaveReX.

Außerdem gibt es ein kleines Stückchen Software, mit der sich die Sounds in das passende Format wandeln und einladen lassen. Der Editor ist bei der Bestellung dabei. Die Software ist offenbar auch für MacOS verfügbar. Der Hersteller nennt es allerdings „OS X“ und der Zusatz Beta klingt nach Gefahr!

Die Speicherkarte mit Bankauswahl ist der Überträger der Samples und ersetzt und ergänzt die Bisherigen im Gerät. Hätte man diese Option „früher“ gehabt, wäre man ein unfassbar glückliches Wesen gewesen. Aber heute ist es machbar. Die Karten sind keine passiven Speicherkarten. Die korrekte Bezeichnung für die neue Funktionalität müsste Rampler sein, denn Samples aus eigenem Anbau lassen sich einladen, jedoch nicht direkt mit den Geräten samplen.

Der Anbieter forscht immer weiter an klassischen Synthesizern und Drum Machines, um auch sie mit diesen neuen Möglichkeiten zu versehen.

Sample Card für Roland R8 & R8m

Sample Card für Roland R8 & R8m

Mehr Information über WaveReX DDD

Aktuell kosten die DDD Karten jeweils 157,94 Euro für je DDD-1 und DDD-5, aber es sind verschiedene Karten! Die DDD-1 Karte heißt DDD-11 Sample PCM-Card, die für den DDD-5 dementsprechend DDD-15.

Wer sich für die anderen Geräte interessiert, kann Speicherkarten und Sample-Cards zwischen 149,12 Euro und 175,59 Euro bestellen und älteren Geräten damit neue Kraft, mehr Speicher und in diesem Falle eigene Samples geben.

Bildquellen:
  • DDD-5 Sample Card WaveReX: WaveReX
  • Sample Card für Roland R8 & R8m: WaveReX
WaveRex DDD Card

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4 Antworten zu “WaveReX Korg DDD-1 + DDD-5: Eigene Samples für Drum Machines & Rompler”

    Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
    0

    Ich verstehe den Sinn für diese Karten nicht? Für Samples gibt es doch so viele andere tolle Sachen. Aber allerdings am PC ist es noch viel einfacher mit Samples umzugehen. Oftmals auch kostenlos. Warum muss man hier so umständlich und auch noch teuer mit Karte hantiert werden. Dazu kommt, daß überspielen von Samples geschieht mit Hilfe des PC 🤣🤣🤣🙈Ich versuche es zu verstehen aber es will mir nicht so recht in den Kopf gehen. Hauptsache nostalgisch? Ich gebe zu, dass ich mehr alte Kisten habe als neue. Aber hier endet bei mir der Sinn.

    Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
    0

    Dazu fällt mir noch auf, der Roland R8 hat noch nicht mal sowas wie ein Filter der dem Sample vielleicht auf die Sprünge helfen könnte! Also mit soner Karte? Außer Spesen nix gewesen! Bei einem Yamaha RY30 könnte ich das noch ein bisschen versuchen zu verstehen, er hat Filter und andere Synthesizer ähnliche Funktionen als Drumcomputer eingebaut. Aber naja.

    Specktorpedo sagt:
    0

    Die Linndrum hatte auch keine Filter – war es deshalb ebenfalls sinnfrei die EPROMS zu tauschen?

      Sebastian sagt:
      0

      Ja, ist komplett sinnfrei.
      Einfach das „Sound like LinnDrum“ Plugin auf den Master in der DAW und gut.
      Warum hat das damals eigentlich keiner gemacht?

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