von Moogulator | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Modular Boutique Datanoise

Modular Boutique Datanoise  ·  Quelle: Datanoise, Archiv Sequencer.de, Moog

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Die erste Modular-Boutique in diesem Jahr führt uns in den Datanoise. Schon weil die Synth-Nerds sich aktuell „Frohes Noise“ wünschen, suchen wir uns neue Module für die besonders schwere Zeit. Eben jetzt, wo nichts „Noise“ zu finden ist. Außerdem haben wir Moogs erste Versuche für eine Drum Machine „gefunden“ und Shakmat hat auch einen Vierfach-Quantizer-Expander wieder in die Läden gebracht.

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Datanoise Aurora (PicoADK)

Das Aurora ist ein DIY Doppelkern Cortex M0 Prozessor, der über 12-Bit-Wandler gefüttert wird und 2 MB Speicher für Samples besitzt, was für viele Songs durchaus ausreichend wäre und ist. Eine achtkanalige Ansteuerung ermöglicht den Anschluss von 8 Potis. Insgesamt kannst du damit ein ganzes Modul aufbauen. Das ist hier auf Basis des PicoADK gelungen. Der Vorteil ist, dass das kleine System mit 32-Bit Audio Codecs arbeiten kann. Es ist damit gut geeignet für kleine Synthesizer-Audio-Projekte. Das Modul kann alles abbilden – hier zB. ein Oszillator und mehr.

Es kostet 33,99 US-Dollar und ist über den Tindie-Shop zu haben. Das grundlegende Selbstbau-Kit für PicoADK ist hier zu haben. Mehr über Datanoise gibt es bisher noch nicht.

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Shakmat Bard Expander

Diese beiden Module gab es bereits, der Hersteller hat sie aber kürzlich noch einmal neu aufgelegt. Das Triple Steeple ist quasi „wieder da“. Der Bard Quartett Expander ist neu und dazu da, um dem gleichnamigen Modul jeweils einmal MIDI In hinzuzufügen sowie weitere Trigger-Ausgänge und Gate-Eingänge. Der Expander kostet 99 Euro. Bard Quartett ist ein VierfachQuantizer, hat daher auch ein kleines „Keyboard“ und kann als Arpeggiator dienen. Die Arpeggios lassen sich auch transponieren.

Mit dem Modul kommt auch ein Firmware Update auf 1.1.

Shakmat BQX

Shakmat BQX

Damit kannst du die Skalen selbst programmieren und definieren. Außerdem gibt es nun einen Sample & Hold-Modus sowie ein Gate-Modus mit dem erst der Quantizer aktiviert werden soll.

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Moog Drum Machine 1970

Auch ein Blick zurück sollte mal möglich sein. Hier einige Module, die zu einer Drum Machine zusammen gestellt wurden, um insgesamt eine Drum Machine zu bilden. Die Module selbst sind technisch identisch und werden dennoch dafür genutzt, um die klassischen Drum Sounds nachzubilden.

Zu erkennen sind Filter, Hüllkurven und Oszillatoren und natürlich ein Rauschgenerator. Jeder Drum Sound braucht genau die drei einfachen Elemente Rauschen, Tonale-Elemente mit eher wenig Obertönen. Selten braucht man dort mehr als Dreieck-Wellenformen. Um diese perkussiv zu bekommen, kann ein VCA und eine Hüllkurve mit einfacher Decay-Charakteristik bereits ausreichen.

Moog Drummachine

Moog Drum Machine

Als Ausklang der Modular-Boutique über Datanoise, Shakmat und Moog sei noch der erste Weg der damaligen Zeit ans Herz gelegt, nämlich selbst einige Schaltungen zu bauen – denn Drum Machines sind technisch einfach. Damals kaufte man ein Elektronik-Magazin für Lötwillige und bekam durchaus brauchbare Sounds aus diesen DIY-Modulen, so man sie erfolgreich aufgebaut bekam.

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Als Musiktipp und Hintergrund unseres Hauptbildes diente die französische Formation Potochkine. Sie sind aktuell eine Art aufstrebender Geheimtipp im Bereich Synthpop bis Electro. Auch sie arbeiten stark mit dem Modular System.

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Und natürlich gibt es auch einen schönen Ambient Autoplayer, der schön genug ist ihn als Outro anzuhören.

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