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t.akustik für das Hausboot von Fynn Kliemann und Olli Schulz

t.akustik für das Hausboot von Fynn Kliemann und Olli Schulz  ·  Quelle: t.akustik

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Immer wieder berichten Pros, dass eine der wichtigsten Maßnahmen im Studio die akustische Optimierung des Raums sei. Ich weiß nicht, wie viel ihr euch davon zu Herzen nehmt, Fynn Kliemann scheint jedenfalls ein Interesse an Optimierungen zu haben. Denn der Studioraum auf dem mit Olli Schulz renovierten Hausboot wird in dieser User-Story von t.akustik auf Vordermann gebracht. Nehmt euch ein paar Minuten Zeit, trinkt einen Tee und schaut euch mal an, was Fynn und sein Mitstreiter Malte in ein paar Stunden hinbekommen.

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t.akustik für das Hausboot von Fynn Kliemann und Olli Schulz

Falls ihr die Doku „Das Hausboot“ auf Netflix gesehen habt, kennt ihr schon ein wenig den Hintergrund. Die Serie begleitet die beiden Protagonisten Olli Schulz und Fynn Kliemann dabei, wie sie in zweijähriger Arbeit das ehemalige Hausboot von Gunter Gabriel wieder flottmachen und in eine Kreativwerkstatt verwandeln. In der Tat könnt ihr das Boot mittlerweile sogar mieten (weitere Infos hier).

Das Studio „onboard“ schien aber noch ein paar Verbesserungen zu gebrauchen und wer kann da besser weiterhelfen als t.akustik? Die Eigenmarke von Thomann ist ja auf Produkte für klangliche Optimierungen spezialisiert, egal ob es sich dabei um ein Studio, den Proberaum, das Heimkino oder gar ein Büro handelt. Dabei sollen die Absorber, Diffusoren, Bassfallen oder anderes Zubehör (wie diese Vocal Booth) des Herstellers nicht nur praktisch sein, sondern sich auch optisch einfügen.

Fynn Kliemann bearbeitet einen Diffusor mit Kleber

Fynn Kliemann bearbeitet einen Diffusor mit Kleber

User-Story im Video

Wie viel ein paar Maßnahmen bringen, zeigt der Hersteller regelmäßig in den User-Storys benannten Videos auf YouTube. Und in dem neusten Clip geht es eben um das in Harburg vor Anker liegende Hausboot.

Bevor es an die Arbeit geht, wird mit einer Messung festgestellt, welche Frequenzen überhaupt problematisch sind. Dabei kommt heraus, dass speziell der Bassbereich nicht ganz „gerade“ verläuft. Mit einem Rehearsal Room Set M Premium gehen Fynn und Malte dann die Sache an. In gerade mal vier Stunden bearbeiten die beiden den Studioraum. Eine zweite Messung ergibt, dass sich der Zeitaufwand und die Investition gelohnt haben. Dafür dass das Boot inklusive dem Raum vermietet wird und auch für professionelle Aufnahmen herhalten soll, halten sich die Kosten von knapp unter 2000 Euro durchaus noch in Grenzen.

Aber schaut euch das Video doch einfach mal selbst an, vielleicht inspiriert es euch ja dazu, selbst mal ein paar Verbesserungen vorzunehmen. Weitere User-Storys findet ihr übrigens auf dem YouTube-Channel von t.akustik.

t.akustik Rehearsal Room Set M Premium

Das in dem Video verwendete Set besteht aus vier Absorbern, vier Diffusoren, 12 Bassfallen, einer Kartuschenpistole für den Klebstoff und dem zugehörigen Kleber. Das gesamte Set bekommt ihr bei Thomann* für 1949 Euro.

Weitere Infos

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4 Antworten zu “Das Hausboot: Fynn Kliemann optimiert mit t.akustik den Studioraum”

  1. Ben sagt:

    Schade, dass die REW-Software nicht einfach zu handhaben ist, sodass man easy einen Frequenzverlauf sieht. Also es ist schon einfach, aber es fehlt noch ein 1-Click-Button.

    Erkennt man ja nichts… Bei einem anderen Studio, was auch von Thomann ausgerüstet wurde und auf Youtube zu finden ist, das gleiche Spiel.

    • Ari sagt:

      Ist nicht böse gemeint, aber wenn diese Software zu schwer für dich ist, dann wird die Analyse der Daten auch nicht unbedingt einfacher. Messen ist eine Sache, die man kompetent beherrschen sollte, wenn man so etwas macht – und die Auswertung muss genauso kompetent erfolgen. So etwas kann dir kein One-Button abnehmen.

      • Ben sagt:

        Es geht eher darum, dass absolute Laien wie die im Video damit umgehen können. Sprich korrekte Achsenskalierung, sowie Smoothing einstellen. Daher der Wunsch nach einer „1-Klick-Lösung“ für sowas.

        Selbst kann ich mit REW umgehen und so kompliziert ist es auch nicht, allerdings kann ich auch verstehen, dass diejenigen da einfach nicht groß Zeit investieren wollten.

  2. SlapBummPop sagt:

    Guten Morgen zusammen.
    Ich bin mir inzwischen gar nicht mehr so sicher, ob man seine Umgebung wirklich so aufwändig, akustisch optimieren sollte.
    Der „Normale“ Musikkonsument hört im heimischen (ungedämmten) Wohnzimmer, im Club, Cafe‘, über Handy-Kopfhörer usw., usw. Ich versuche meine „Grooves“ so zu arrangieren und zu bearbeiten, dass der Mix möglichst überall gut funktioniert.
    D.h. ich kontrolliere auch immer wieder via Kopfhörer, (auch mit den billigen) oder meiner heimischen Audioanlage (sehr hochwertig) ob der Mix funktioniert.
    Ich muss dazu sagen, ich bin auch nur ein „Dilettant“ :-) Amateur.
    Ich vermute das dieser, zugegeben zeitlich recht aufwändige Weg, dem Profi u.U. zu lange dauern würde.

    Gruß
    SlapBummPop

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