von claudius | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
FYnn Kliemann Nie Teaser Bild

Nie - so ist das Album entstanden  ·  Quelle: Fynn Kliemann / Youtube

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Gibt es überhaupt jemanden da draußen, der Fynn Kliemann nicht kennt? Er ist YouTuber, Besitzer des Kliemannslandes, Unternehmer, Programmierer und auch Musiker. Zuletzt hat er ein Album aufgenommen und es komplett ohne Label auf den Markt gebracht. Im Podcast redet er über die Entstehung. Und auch, wie viel Geld er damit gemacht hat.

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Fynn Kliemann

Er ist ein sehr umtriebiger Mensch. Immer am machen. Immer am rotieren. Vor allem aber hat er einen echt fleißigen Schutzengel – wer mal seine Videos auf seinem Youtube-Kanal als selbsternannten Heimwerker-King oder auch seinem DIY-Hofprojekt Kliemannsland verfolgt, der fragt sich zurecht: „Wieso hat der noch alle Finger?“

Neben den YouTube-Kanälen hat er aber auch eine Web-Agentur mit einigen Angestellten, ist selbst Webprogrammierer, Erschaffer eines kostenlosen Projekt-Management-Tools, Produzent einer Kleidungsmarke … und auch irgendwo noch Musiker. Ihr erinnert euch vielleicht an das Video, in dem er sein Heimstudio optimiert hat, „damit es nicht hallt wie Arsch“ oder die Gitarre aus einer riesigen Rohrzange.

Und nach einiger Zeit ist auch ein Album entstanden.

Fynn Kliemann Nie Bild Auto Shredder

Für dieses Video wurden Bobby-Cars verletzt! · Quelle: Fynn Kliemann / Youtube

Album „Nie“

Das Album wird nur ein Mal produziert. Es ist natürlich digital überall zu hören, aber als CD oder Schallplatte gibt es „Nie“ nur ein einziges Mal. Das soll es zu etwas Besonderem machen und verhindern, dass es irgendwann in der Grabbelkiste liegt.

Außerdem wurde nicht an Geld gespart. Statt einem Jewelcase gibt es ein Digipack, eine LP mit fettem Vinyl und eine Art Sammleredition mit besonderem Inhalt, der mehr als nur ein Aufkleber ist. Alles sollte etwas Besonderes sein – vor allem kostete es nicht mehr, als man es von üblichen Alben im regulären Handel kennt. Lobenswert.

Besonders spannend ist für uns Musiker neben der technischen Seite (die leider zu wenig beleuchtet wird) aber vor allem diese unendliche Geschichte vom Geld. Keiner will so richtig drüber reden. Warum nicht? Angst vor Neidern? Oder vor Häme? Eine absolut uncoole deutsche Angewohnheit, die auch ich immer wieder versuche zu brechen. Immer raus damit. Nur durch Unwissen kann man ausgebeutet werden. Auch Kliemann hat das erkannt und nennt rigoros alle Kosten und Einkünfte im Podcast.

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Der Stand des Podcasts ist noch während der Vorbestellerphase und schon da hat er ein Plus im fünfstelligen Bereich gemacht. Das ist zwar nicht die Welt, aber doch eine beachtliche Menge. Ich vermute, er hat es vor allem seiner Reichweite bei YouTube zu verdanken. Und vielleicht seiner Authentizität – bei Instagram und Co antwortet er immer selbst und verstellt sich auch laut eigener Aussage nicht.

Hört ihn euch auf jeden Fall mal an! Es lohnt sich. Und zieht euch danach mit dem Wissen das Album noch mal rein. Es hört sich anders an.

Podcast (startet mit 4, also erstmal auf 1 klicken)

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4 Antworten zu “So entstand das Album „Nie“ von Fynn Kliemann”

    Donald sagt:
    0

    Naja mit Pop macht kann man Kohle machen, wie man sieht.
    Ich bin schon froh, wenn sich mal jemand meine Sachen auf Soundcloud anhört.
    Aber verkaufen lässt sich meine Musik wohl nicht.
    Ich lebe von 350 Euro im Monat.
    Und wenn mal ein zehner oder zwanni am Monatsende übrig bleibt,
    wird davon für Plugins gespart.

      GrimlyGhost sagt:
      0

      Das ganze wird vor allem durch die Bekanntheit von Youtube und der FUNK Redaktion (Onlineauftritt für junge Erwachsene von ARD+ZDF) befeuert.
      Wäre er dadurch nicht so bekannt, würden die Einnahmen, Aufrufzahlen und damit auch die Einkünfte drastisch sinken.

        claudius sagt:
        0

        Macht doch nix?! Früher war es MTV und Co, davor das Radio und ÖR TV. Jetzt eben das Internet.
        Nur mit Musik überzeugen die Wenigsten.

          Donald sagt:
          0

          Man kann auch bei Ebay Soundcloud eingeben und sich künstlichen Fame kaufen, wenn man das will.
          Oder man kauf sich bei Spotify, ITunes & Co ein,
          über CDBaby, oder Distrokid z.B.
          Oder digitale Vertriebsdienste googln.
          Ein Track kostet ca. 9,99 Eu, oder ein Album 49,99 Eu – bei CDBaby z.B.
          Und dann hoffen, das es ordendlich Verkäufe gibt.
          Wenn man das will.

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