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Uber – ist das das neue Über-Mikro?  ·  Quelle: M-Audio

M-Audio ist nicht gerade für teure High Class Produkte bekannt. Wohl aber für günstige Sachen im Einsteigersegment. Da ist auch das neuste USB-Mikrofon „Uber Mic“ angesiedelt. Der Name suggeriert mir allerdings etwas mehr, als man am Ende bekommt.

Uber wird von der englischsprachigen Gesellschaft als Synonym für das deutsche Über genutzt. Wenn man allerdings so die Specs anschaut, dann ist das Mikrofon eher solide, wenn überhaupt: Der AD-Wandler arbeitet mit einer Auflösung von 16 Bit, der Frequenzbereich ist zwischen 30 Hz und 20 kHz angesiedelt und die Samplerate reicht bis 48 kHz. Warum M-Audio in der 24 Bit Ära noch auf 16 Bit-Wandler setzt, ist mir nicht verständlich. Gerade weil es ein USB-Mikro ist und sowohl auch die Podcaster/Videomacher ansprechen soll, die online wohl sehr selten bis nie mit 16 Bit arbeiten. Dafür ist die Samplerate ausreichend dimensioniert, auch wenn das Doppelte sicher schöner gewesen wäre. Dann wohl aber nicht zu dem Preis.

Uber Mic ist ein Großmembran-Kondensator-Mikrofon mit drei Kapseln, die insgesamt vier Richtcharakteristiken erlauben: Niere, Kugel, Acht und Stereo. Damit kann man eigentlich überall etwas anfangen. Dazu verfügt das USB-Mikrofon neben einem Volume-Regler mit Push-Funktion für Mute für die anschließbaren Kopfhörer, ein weiteren Regler für den Mix, entweder Mikro direkt oder DAW und dazu ein kleines LC-Display für die Anzeige der aktuellen Richtcharakteristik.

Preis und Verfügbarkeit

Das M-Audio Uber Mic soll alsbald an den Handel ausgeliefert werden. Laut Hersteler soll es ca. 100 Euro kosten. Damit könnte es eine sinnvolle Alternative zu den Blue Yeti USB Mics sein, aber auch zu den anderen, weniger teuren USB-Mikrofonen.

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