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Die besten Gitarren Overdrive Pedale Effekte Topliste Teaser

Die besten (neuen) Verzerrer-Pedale für E-Gitarre  ·  Quelle: Gearnews / jeweiliger Hersteller /Shutterstock.com 739595833 pluie_r

Es gibt kein Thema, wo sich mehr die Geister scheiden als bei Verzerrern für E-Gitarre. Gitarristen streiten sich regelrecht, welches das beste Modell ist. Natürlich haben wir dazu auch eine Meinung – und haben dir unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Modelle die besten und auch interessantesten Overdrive- und Distortion-Pedale rausgesucht.

Keeley El Rey Dorado

Der Plexi ist ein Klassiker unter den Amps – auch wenn es eigentlich eine erweiterte Fender Bassman Schaltung ist, verbindet man den Sound mit Marshall aus den 1960ern. Extrem dynamisch und runder Sound sind charakteristisch für den Verstärker mit KT66 und später EL34 Röhren. Das El Rey Dorado soll den Sound einfangen und auf euer Pedal-Board bannen. Es kostet auf jeden Fall nur ein Bruchteil vom Amp.

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Keeley El Rey Dorado Pedal Effekt

AMT Bricks

Overdrives mit eingebauten Röhren aus Russland? Da muss man doch mal näher hinsehen. AMT hat eine ganze Serie vorgestellt, die grundlegend alle gleich aufgebaut sind und mittels 12AT7-Röhre verzerren. Es gibt sie in den Geschmacksrichtungen Marshall, Fender, Randall und Mesa. Leider sind sie preislich keine No Brainer, aber dafür überstehen sie wohl wie alles von AMT einige Erdbeben.

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AMT-pedals-RS-F-D-A-M.preamp-overdrive

Origin Effects RevivalDRIVE

Das Über-Overdrive emuliert alle Stufen eines richtigen Amps, auch Phasen-Inverter und Gleichrichter wurden hier bedacht. Damit soll es wirklich wie ein Amp klingen und sich auch so verhalten. Und die Einstellmöglichkeiten sind echt krass umfangreich. Etwas für Tüftler und Soundexperten. Man sollte auch etwas mehr als 500 Euro einplanen. Aber vielleicht braucht man danach nie wieder ein anderes Pedal?

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Origin Effects RevivalDRIVE

Mad Professor Little Tweedy Drive

Ein weiterer Klassiker ist der Tweed-Sound. Und Mad Professor hat mit dem Little Tweedy Drive definitiv ein starkes Pferd im Stall. Im Video auf der verlinkten Seite tritt es A/B gegen den Original-Amp von 1958 an und ich muss sagen: Damn, das ist fast nicht zu unterscheiden. Und es kostet nur einen Bruchteil. Steht halt nicht Fender drauf. Wer den Markennamen fürs Ego nicht braucht, der kann hier im Studio und auf der Bühne sicher viel Spaß haben.

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Mad Professor Little Tweedy Drive pedal

Ibanez Nu Tube Screamer

Kaum ein Zerrpedal hat einen besseren Ruf als der Tube Screamer von Ibanez bzw. das Original von Maxon. Ibanez hat es nun mit der Korg NuTube auf ein neues Level gehoben und verkauft den authentischen TS-Klang mit Premium-Bauteilen (die Röhre) zum Premium-Preis. Aber es ist eben eine ganz besondere Version. Wohl eher was für Gourmets und Sammler.

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Ibanez-Nu-Tube-Screamer-Overdrive-pedal

Friedmann BE Dual Overdrive

Wenn jemand weiß, wie man verzerrt, dann Friedmann. Das BE Dual Overdrive ist die neue Crème de la Crème aus dem Hause und umfasst gleich zwei Pedale aus dem Hause. Kanal 1 ist das bekannte BE OD mit britischem Plexi Sound und Kanal 2 ist klanglich ähnlich, hat aber viel weniger Gain-Reserve. Zwei zusätzliche Kanäle am cleanen Amp. Der Preis geht sogar in Ordnung, wenn man bedenkt, was der Amp mit dem „gleichen Klang“ kostet.

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Friedman BE Dual Overdrive Golden Pearl Pedal Effekt

Zwei neue im Bunde

Bogner Ecstasy Mini Rot und Blau

Zwei Klassiker in neuem Gewand: Wer auf den klassischen Bognersound steht, der kommt wohl kaum an den Ectasy-Pedalen vorbei. Die beiden können wenig (blau) und viel (rot) zerren, sind aber sonst sehr ähnlich. Und endlich passt es auch auf ein normales Effekt-Board, ohne sinnlos viel Platz in Anspruch zu nehmen. Und alles Wichtige ist auch noch dran.

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Bogner Ecstasy Mini Red Blue PEdal Effekt OVerdrive distortion

Jetzt auch in Kleiner

Nanolog Audio Carbon Overdrive

Das etwas andere Effektpedal zum Zerren, denn hier arbeiten nicht nur gewöhnliche Silizium oder Germaniumtransistoren fürs Clipping, sondern einer aus dem namensgebenden Carbon. Alles zum Umschalten, versteht sich. Laut Hersteller bekommt man so eine viel bessere Sinusschwingung mit größerer Amplitude hin, was sich auch im Klang niederlegen soll. Nicht super preiswert, aber auf jeden Fall mal was Anderes.

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Nanolog-Audio-Carbon-Series-Orbital-Fuzz-C4-Distortion-and-Classic-Overdrive

Tritonlab Labyrinth

Hier wird intern die Spannung von 9 auf satte 33 Volt hochskaliert. Das heißt, dass ihr hiermit echt viel Headroom bekommt. Zwei Kanäle mit anderer Reglerausstattung werden von JFET-Transistoren angetrieben und zerren über selbige in Richtung Soft Clipping. Durch die hohe Spannung ist es ein wirklich spannendes Pedal, das sich etwas anders als die üblichen Verdächtigen verhält.

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Tobias
Gast

Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass ihr mit der Website auch Geld generieren musst um Webspace und auch eure Arbeit bezahlt zu kriegen. Einen Artikel dann aber ‚Die BESTEN (neuen) Overdrivepedale‘ zu nennen, wenn ihr die Pedale ganz offensichtlich nicht getestet habt, dann nur an den Links mit Affiliate zu markieren ist eine Sache die im heutigen Internet zwar normal zu sein scheint, euch aber dennoch unglaubwürdig macht. Dann kann ich mir leider auch einfach eine ‚Gitarre und Bass‘ kaufen. Sonst finde ich diese Website wirklich großartig und bin regelmäßiger Besucher. Die Aktualität setzt m.M.n. Im deutschsprachigen Raum Maßstäbe. Also… Read more »