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Behringer Analog Drum Machine Mockup

Mein professionelles Mockup  ·  Quelle: Bonedo / Remise 3 / Behringer

Mit dem analogen DeepMind 12 Synthesizer hat Behringer für offene, wässrige Münder gesorgt. Auch wenn der Synthesizer noch nicht auf dem Markt ist, sehnen sich bereits viele auf das viel versprechende Teil. Nun geht das Team um Uli Behringer noch weiter und will eine Drum Machine bauen – analog.

Dazu wird auf Facebook gerade öffentlich nach Ideen gesucht. Wie beim DeepMind 12 will hier offensichtlich auf Musikerwünsche hören. Klassische und moderne Klänge in aktueller Verpackung. Somit sind alle wieder aufgerufen, ihren Senf dazuzugeben.

Ich habe mal meine Wunsch-Drum-Machine schnell als Mockup zusammen geschoben. Ein Mix aus alten Bekannten: Buttons (Sequencer) und Grundaufbau der TR-808, die Instrumentensektion des TR-909 (allerdings möchte ich keine gesampelten Becken) und die Fadersektion der aktuellen TR-8. Der Grundsound sollte global umschaltbar sein, ich nenne es mal Hip Hop und Techno. ;)

Die Kollegen von Ask Audio haben sich auch an einem Mockup probiert. Mit Display wäre natürlich auch eine Variante! Bei der Instrumentensektion des TR-909 gehen wir immerhin konform. ;)

Behringer Analog Drum Machine Mockup 2

Der Mockup von Ask Audio ist mit Display und 12 Stimmig

Die Facebook-User wünschen sich auch durchaus interessante Sachen: Analoge Klänge mit digitaler Steuerung und Potis, damit man selbst erstellte Presets schnell abrufen kann. Automation per Sequencer, individuelle Audioausgänge und digitaler USB Audio-Out, Modifikationsmöglichkeiten der DSI Tempest, Möglichkeit, auch eigene Samples einzubauen und analog zu bearbeiten, Randomizer zur Patterngenerierung, MIDI CC Control, Trigger Inputs – und das alles bitte zum Kurs um die 600 USD.

Die Arturia DrumBrute Kopie ist auch bei den Wünschen dabei, allerdings muss Behringer da mit dem Assimilieren noch warten. Muss ja schließlich erst mal auf den Markt kommen …

Ich wünsche mir noch, dass die für den DeepMind 12 Synthesizer angeteaserte VR-Anbindung mit dabei ist. Wenn das konsequent weiter gesponnen wird, kann man irgendwann zusammen im Holodeck musizieren oder mit tollen Bewegungen im virtuellen Raum und dann modischer VR- bzw. AR-Brille live performen. ;)

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4 Antworten zu “Behringer plant analoge Drum Machine!”

  1. MB sagt:

    WOARRR!!! Mal sehen, was Behringer noch so anstellt. Vielleicht wird die Qualität der Studiosektion mal an (voraussichtliche) der Synths angepasst und auch mit VR Schnittstelle versehen.

  2. Erich Heinemann sagt:

    Ok, ich habe auch an paar Screenshots, 3 verschiedene Modelle und einige Anforderungen zusammengefasst. http://www.hman-projects.de/Behringer_983_127.pdf

    • gearnews sagt:

      Ui, das ist umfassend! :) Einfach nur so aus Spaß aufgeschrieben? Schon an Behringer geschickt?

      • Erich Heinemann sagt:

        ja, da hab ich es auch schon gepostet. Ich hatte als Elektroniker ca. 1992 mal ein SynthDrum für meinen Neffen gebaut, 5 Pads und dann einige Synths aus Elrad und Elektor von ca. 1982 – 85 zusammen auf einer Platine gelötet. Da hatte ich mich schon gefragt wie man das wohl in einem vernünftigen GUI zusammenbringen kann. Ich hatte auch mal so eine PUI-Drum von Coron. Alles lustige Dinger mit vielen Potis. Aus meiner Sicht ist das GUI nur durch einen Layer wie beim Zoom G3/G5 zu lösen, 3 oder 4 Bedieneinheiten, mit denen 6 oder 7 Effekte bedient werden können. Das G3 hat meist nicht so einen super Sound wie andere meiner Effekte, aber das GUI ist viel einfacher und intuitiv zu bearbeiten. Das Teil kann ich so aus dem Stehgreif bedienen. Bei anderen Geräten muss ich als Hobbymusiker immer wieder zum Handbuch greifen.
        Eine Kopie der bisherigen analogen Grooveboxen, die nur durchschnittlich 3 bis 4 Regler je Sound haben wäre keine Revolution, – da kommt der Synth-Gedanke zu kurz.

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