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Behringer MonoPoly

Behringer MonoPoly  ·  Quelle: YouTube / Behringer

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Behringer stellt den MonoPoly vor! Der Klon des Korg Mono/Poly Analogsynthesizers aus dem Jahr 1981 ist bis zu vierstimmig paraphon und kommt in einem Minimoog-artigen Klappgehäuse.

Behringer MonoPoly

Die Katze ist aus dem Sack! Behringer hatte für heute eine Neuheit angekündigt – jetzt wissen wir mehr. Der nächste Synthesizer aus der B-Klonwerkstatt ist der MonoPoly, ein Klon des Korg Mono/Poly. Der Schrägstrich fehlt; ansonsten scheint der MonoPoly den Klassiker aber ziemlich originalgetreu abzubilden.

Wie das Original hat der MonoPoly vier VCOs, die sich vierstimmig paraphon oder im 4-fachen Unison monophon betreiben lassen. Damit sollen sich von Pads und Strings bis zu fetten Bässen eine Vielzahl von Sounds realisieren lassen. Auch ein Chord-Memory-Modus steht zur Verfügung. Die Lautstärke, Stimmung und Schwingungsform der vier Oszillatoren sind getrennt einstellbar, was schon beim Vorbild für sehr spezielle und interessante mehrstimmige Sounds sorgte. Hinzu kommen Features wie Pulsbreitenmodulation, Detune, zwei Hüllkurven, zwei LFOs und ein Arpeggiator.

Das Bedienfeld gleicht dem Korg Mono/Poly fast exakt. Praktisch: Behringer hat den Synthesizer in ein Klappgehäuse mit anwinkelbarem Bedienfeld nach Art des Minimoog bzw. des hauseigenen Poly D gesteckt, was für mehr Übersichtlichkeit bei verschiedenen Spielpositionen sorgen sollte.

Rückseitig findet man eine Reihe von Trigger- und CV-Ein- und Ausgängen sowie MIDI In/Out/Thru und USB.

Preis und Verfügbarkeit

Wie so oft bei Ankündigen von Behringer tappen wir hier derzeit noch im Dunkeln. Wann der MonoPoly beim Händler stehen und was er kosten wird, werden wir wohl erst im Laufe der Zeit erfahren.

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10 Antworten zu “Behringer MonoPoly: Klon des Korg Mono/Poly Analogsynthesizers”

  1. Klasse Teil. jedoch ist er nicht poly sondern para, er sollte besser Monopara heissen. Aber das jat Korg verlogen und da sich Behringer am Original orientiert, wird auch dieser Fauxpas einfach übernommen. Man sollte sich dessen bewusst sein. Der 4 stimmige hat pro stimme 1 Oszi, das ist ok, aber man sollte das wissen! Was muss dann ein OBX kosten, der alles 6 Fach mit an Board hat? Aber der Deepmind ist 12 stimmig und kostet lediglich 699€ inzwischen. Für alle anderen die ihn 2014 schnell gekauft haben war er mit 1199€ zu haben. Tja wie sich die Zeiten ändern.

    • Lasse sagt:

      Du hast natürlich vollkommen Recht. Ich habe den Post aktualisiert, damit keine Missverständnisse aufkommen. Vierstimmig paraphon, genau wie der Mono/POLY.

    • Max sagt:

      Als Behringer den Poly D angekündigt hatte und sich herausstellte dass er trotz Poly im Namen und poly in der Beschreibung nur Para ausgestattet war, war ich enttäuscht.
      Beim MonoPoly ist es anders, oder? Erstens ist es Wie du richtig erwähnt hast ein Name von Korg nicht von Behringer. Und zweitens ist genau der Unterschied zwischen (damals) Polysix und MonoPoly im Wortspiel aufgegriffen: eben nicht mehr ganz Mono aber auch nicht ganz Poly.

  2. Coole Sache – einen echten MonoPoly wollte ich zu den aktuellen Konditionen sowieso nie kaufen. Ich hatte in meinem Leben immer wieder mal einen Polysix im Studio und die waren meisten defekt.

    Aber gut – das Thema Preis bei den alten Geräten ist eben eine andere Sache. Ich habe mal einen Oberheim 4-Voice in den 90ern für lächerliche 1200 DM bekommen und für ein altes A&H System 8 Pult im Tausch, wurde mir die gesamte Korg MS-Serie inkl. Sequenzer regelrecht in den Kofferraum gedrückt. Frei nach dem Motto: „Bloß wech damit“ ;))

    Aber diese Gelegenheit nehme ich wahr! Danke Uli.

    • Larifari sagt:

      „Ich habe mal einen Oberheim 4-Voice in den 90ern für lächerliche 1200 DM bekommen“

      Holy Shit..ich hoffen den haste noch.

      • Wäre schön gewesen, „wenn“ ich damals so vorausschauend gedacht „hätte“.

        In den 90ern dachte wahrscheinlich kaum noch jemand an eine Rückkehr bzw. Zukunft der analogen Synthesizer. Alles wurde verramscht. Die Workstations waren zu dieser Zeit am gefragtesten.

        Dann wurde der Rechner immer leistungsfähiger und ich gehörte wahrscheinlich auch zu den FL Studio Nutzern der ersten Stunde. Ich kannte schon viel früher den sogenannten SimSynth, als dieser noch eine eigenständige Software für das glorreiche Windows 3.11 war und jeden Sound erstmal berechnen/rendern musste. Also nix mit Echtzeit ;))

        Ich glaube Peter Zinovieff von EMS hatte mal in einem Interview gesagt, dass ihm die analogen Synthesizer zu primitiv waren und er eher zu computergestützten Lösungen tendierte, da er offenbar das künftige Potential erkannte, auch wenn dieses zu seiner Zeit noch weit in der Ferne lag. Den Synthi A soll er „angeblich“ nie angefasst haben.

        Aber der Charme eines analogen elektronischen Musikinstruments ist schon etwas besonderes. Ich glaube da spielen Haptik und das Erscheinungsbild eine weitere Rolle. Und natürlich unsere Prägung für gewisse Musiktitel im Laufe unserer Entwicklung, die mit diesem Equipment produziert wurden.

  3. Nis sagt:

    Warum darf man bei Behringer nicht Speichern?

  4. Mirko sagt:

    Ohne Klaviatur wäre der super.

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