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So soll die nächste Generation von Audiointerfaces aussehen.  ·  Quelle: Arturia

Vor zwei Monaten hat Arturia zum 15. Geburtstag eine doch sehr enthusiastische Rede zu den aktuellen Audiointerfaces gehalten und erzählt, was alles fehlt. Am 22. Dezember sollte es mehr Infos geben, doch alles, was veröffentlicht wurde, war ein neuer Zusammenschnitt der Präsentation im November.

Eigentlich klang es gut, diese angekündigte eierlegende Wollmilchsau: klein und transportabel, mit USB-Anschluss für Mac, PC, iPad and Android, ohne Brakeout-Kabel und trotzdem mit XLR- und Line-Eingang, der auf Instrumentenpegel umschaltbar ist. Dazu Phono-, MIDI-, S/PDIF-, ADAT- und World Clock Eingänge. Außerdem keine multiple Belegung der Steuerknöpfe und das alles im Mac Mini ähnlichem Format – zumindest von (vermutlich) oben betrachtet.

Ganz nebenbei soll es keine nennenswerte Latenz mitbringen und nicht wie eine Kabel-Krake auf dem Schreibtisch aussehen. Ich frage mich, wie die Damen und Herren das anstellen wollen. Vielleicht ist das Interface selbst nur ein W-LAN bzw. sonstigen Funk-Empfänger mit Stromanschluss und die Adapter von den o.g. Steckern liegen dem Paket bei oder sind zusätzlich erwerbbar. Dann würde aber die Ansage mit der Latenz nicht dazu passen und der Preis nicht sehr kundenfreundlich werden. Zumal jeder Sende-Adapter eine eigene Stromquelle bräuchte.

Ich habe ehrlich gesagt keine Idee, wie Arturia das alles ohne eines der selbst genannten Defizite anstellen will und hoffe inständig, dass da wirklich etwas Geniales in den Startlöchern ist und nicht nur einen lauwarmer Mix aus Altbekanntem. Ohnehin brauche ich bald ein neues Interface und wollte wenigstens den Release abwarten – sonst wird es eins der üblichen Verdächtigen. Es gibt dafür auch bereits eine Produktseite bei Arturia, die aber leider auch nicht mehr verrät.

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