von Dirk Behrens | 5,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
API MC531

API MC531  ·  Quelle: API

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Der MC531 Monitor-Controller ist durch und durch ein API. Das zeigt sich nicht nur am firmentypischen Design, sondern auch an der Technik und nicht zuletzt auch am Preis. Anders gesagt: Individuell, edel und kostspielig präsentiert sich diese Arbeitsmaschine für das Studio. Der Workflow soll für die kreative Arbeit an der DAW optimiert sein.

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API MC531

Viele haben es sich wohl gewünscht, jetzt liefert API. Der MC531 Monitor Controller orientiert sich laut Hersteller an der Center-Sektion der API Konsolen. Fünf Eingänge stehen zur Verfügung und sind allesamt mit einem API 2510 OpAmp gepuffert. Neben drei symmetrischen Line-Eingängen gibt es einen digitalen Eingang (wählbar zwischen AES3 und USB) sowie eine Bluetooth-Verbindung. An der Vorderseite wartet ein kleiner 3,5 mm Stereo-Klinkeneingang auf Signale aus Smartphones, MP3-Playern oder anderen Zuspielern.

Bei den Ausgängen hat API nicht gespart. Drei symmetrische Stereoausgänge (mit Line-Pegel) befinden sich hier, alle sind für XLR ausgelegt. Alle drei lassen sich individuell einstellen. Ein symmetrischer Monoausgang (ebenfalls mit Line-Pegel und einzeln regulierbar) ist für den Anschluss an einen Subwoofer gedacht. Alle Stereoausgänge bieten Funktionen wie Mute, Mono und DIM.

Zwei einzeln regelbare Kopfhörerausgänge gibt es ebenfalls. Die lassen sich zwischen C/R und Cue Source umschalten und befinden sich auf der Rückseite. War das eine gute Entscheidung? Wenigstens einer hätte doch auf der Vorderseite sein können.

API MC531

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Die Wahl für die Cue Source erfolgt über fünf Buttons, die übrigens wie alle anderen Knöpfe an dem Controller beleuchtet sind. Die Farben orientieren sich am Workflow. Die Knöpfe für Quellen und Ausgänge leuchten blau, während für die Kopfhörersektion Grün ausgewählt wurde und die Buttons der Funktions-Sektion in Orange leuchten.

Ein Talback Mic gehört ebenfalls zur Ausstattung, dafür gibt es eine Gain-Kontrolle und einen Button für die Aktivierung. Ein Stereo-LED-Meter zeigt die Pegel der ausgewählten Quelle mit 18 Segmenten an, über die zwei Meter-Ausgänge (mit Unity Level) bindet ihr bei Bedarf aber auch eine externe Hardware dafür ein.

API MC531

API MC531

Der Controller sieht sehr robust aus, die Regler erinnern sofort an API. Das Design ist voll auf Funktion ausgerichtet und könnte genauso gut die Steuereinheit in irgendeiner Fabrik sein. So stellt sich API eben hochwertige Hardware vor. Und die kostet natürlich auch ein bisschen.

Verfügbarkeit und Preis

API MC53 ist ab sofort erhältlich, der Preis liegt bei 2495 US-Dollar.

Weitere Infos über API MC531

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3 Antworten zu “API MC531: Monitor-Controller der Extraklasse”

    Mike sagt:
    0

    Fast 2500 Euro für einen Lautstärkeregler, ist schon sehr ambitioniert, oder völlig abstrus!

      Klaus sagt:
      0

      na ja, auf den ersten Blick schon. Allerdings hängen in einem professionellen Studio vorne und hinten noch teurere Sachen dran. Die Aufnahmekette ist locker 5 stellig wenn nicht mehr und die Monitore wahrscheinlich auch. Dann willst Du ausschließen, dass die Beurteilung von Mix und Mastering (wofür die Band/Plattenfirma vielleicht auch 5-stellig bezahlt) von irgend so einem Billigkram von Behringer oder Mackie beeinträchtigt wird. Nur für solche Studios ist sowas gemacht und nur da hat es Sinn. Reich wird API bei der zu erwartenden Stückzahl von vielleicht wenigen hundert weltweit bei dem Preis auch nicht.

    Ted sagt:
    0

    Bestimmt ein sehr gutes Gerät, und das Mittagessen kann man damit sicher auch erlegen. Aber: Wer ist auf die Idee gekommen, diese Bauform für praktisch zu halten? Kein Rackeinbau möglich, auf der Konsole soll es sicher nicht ruhen, auf einer Ablage nimmt es nach hinten viel zu viel unnötigen Platz ein. Hätte man es komplett quaderförmig mit Rackohren gemacht, könnte man es wunderbar ins Rack am Konsolentisch einbauen.

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