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Angecheckt: Elektron Model:Cycles - FM Synthesizer und Sequencer

Angecheckt: Elektron Model:Cycles - FM Synthesizer und Sequencer  ·  Quelle: Gearnews, Marcus

An diesem Wochenende durfte ich den neuen Elektron Model:Cycles FM Synthesizer und Sequencer antesten. Irgendwie war ich zuerst skeptisch, ob der kleine Neue hier in meinem Studio neben den anderen Elektron Kisten (Rytm, Analog Four und Digitone) auftrumpfen kann. Aber schon der erste Eindruck überzeugte.

Model:Cycles Synthesizer mit kreativen Optionen

Am 26. Februar veröffentlichte die schwedische Hardware-Schmiede Elektron den angeteasten Synthesizer und Sequencer Model:Cycles. Die Machart ist äußerlich eindeutig eine Kopie des Model:Samples. Dieses Mal spielen aber nicht die importierbaren Sounds und Samples eine Rolle. Denn in der kleinen kompakten neuen Kiste schlummern sechs FM-Maschinen. Ich finde es haptisch ein sehr gelungenes Konzept. Dazu kommt der wirklich interessante Preis. Aber auch die Hardware ist sehr solide verbaut. Diese soll ja nicht nur im Studio, sondern live in Clubs und auf Bühnen unzerstörbar und robust sein. Die Hardware kann ja sogar als Audiointerface fungieren.

Alle Knöpfe und Regler lassen sich sehr gut erreichen. Trotz der kleinen Größe habe ich keine Probleme, schnell und effektiv Parameter zu verdrehen. Sehr schön! Der Sound ist, wie schon vermutet, ebenso beeindruckend. Natürlich könnt ihr für diesen Preis keine Sounddesign-Maschine erwarten. Hierfür bietet der Hersteller im FM-Bereich den Digitone an. Aber die Begrenzung finde ich persönlich sogar eher vorteilhaft. Denn die kleine und flache Kiste animiert mich sofort zum Losjammen. Und das Ergebnis: sehr viel Spaß und kreative Verläufe!

Das ist doch das Wichtigste beim Musizieren. Ich finde sogar, dass ich mit diesem Gerät wesentlich einfacher und schneller abgefahrene Patterns erzeugen kann als mit dem großen Bruder Digitone. Dazu stehen mir in dem aktuellen Produkt sechs „Maschinen“ anstatt vier zur Verfügung. Aber vielleicht „öffnet“ Elektron irgendwann die FM-Maschinen. Wir könnten dann zum Beispiel via Software auf eine Pro-Sounddesign-Ebene zugreifen und somit die Operatoren umgestalten.

Genre-technisch ist der Model:Cycles sicherlich ebenso vielseitig einsetzbar. Natürlich klingt er nach Synthesizer und elektronisch. Aber eben nicht nach Plastik und überhaupt nicht „dünn“ (im Gegenteil!). Meinen neuen Sequencer/Synthesizer werde ich erstmal nicht wieder hergeben. Dieser hier wird für mich jetzt eine neue Spielwiese für abwechslungsreiche Rhythmen und Dub-Klänge.

Preise

Elektron Model:Cycles erhaltet ihr hier bei Thomann.de (Affiliate) zu einem Preis von 329 Euro anstatt 349 Euro.

Mehr Infos

Weitere interessante Produkte unserer „Angecheckt“-Reihe findet ihr hier. Ihr habt Vorschläge? Dann her damit!

Video

2 Antworten zu “Angecheckt: Elektron Model:Cycles – FM-Synthesizer und Sequencer”

  1. CloudSounds! sagt:

    Ich habe am Samstag mein Exemplar erhalten und bin echt begeistert. Wer schon den Model:Samples hat, kommt direkt klar. Nutzer anderer Elektron-Maschinen werden sich etwas umgewöhnen müssen. Nix mit Menu-Diving. Also: einfacher!

    Gewiss nicht das hübscheste Teil unter der Sonne, aber das Kästchen klingt wie ein Großer und das ist ja das, worauf es ankommt.

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