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Sehr leichte Bedienung - aber warum gibt es bei dem Platzangebot nur vier Gruppenfader?  ·  Quelle: Youtube / AllenHeathUK

In der Regel wird der Monitormix von einem Mischer erstellt und angepasst. Die jeweiligen Wünsche werden dann per wilden Handzeichen zum FOH geschickt. Doch was ist im Proberaum oder im Heimstudio? Jedes Mal zum Pult rennen, einstellen, anhören, wieder zum Pult, nachjustieren (etc.) macht niemanden glücklich.

Die App QU-YOU will genau das verbessern. Die Hauptansicht besteht aus vier virtuellen Rädchen, die jeweils einer Submix-Gruppe zugeordnet sind. Per Doppeltipper kommt man in die erweiterten Einstellungen und kann die verschiedenen Kanäle zuweisen und die Lautstärke oder das Panning justieren. Die Motorfader am Pult erledigen den Rest dann automatisch. Um nicht die Übersicht zu verlieren, benennt man die Gruppen einfach nach eigenem Ermessen. Wenn die richtigen Einstellungen gefunden sind, lässt sich alles auch fixieren, dass keiner mit dem Anderen Schindluder treibt. ;)

Toll finde ich, dass sieben Nutzer gleichzeitig an den Mixen einstellen können. Falls der Gitarrist also mitten im Balladen-Solo merkt, dass er die Drums vor lauter Kniedelei nicht mehr hört, kann ein anderer den Monitormix anpassen. Solange der Gitarrist keine Hand fürs Smartphone hat, eine klasse Idee.

Warum aber hat die Hauptseite nur Räder für vier Monitor-Gruppen? Klar, viele Bands haben nicht mehr Musiker, aber was ist bei fünf- oder sechsköpfigen Gruppen? Einfach mal Pech gehabt? Da sollte Allen & Heath schnell nachbessern.

Via iPhone, iPod Touch oder iPad kann man aber nur die Mischpulte Qu-16, Qu-24 und Qu-32 bedienen. Nutzer der ZED-Serie schauen leider in die Röhre. Die App gibt es kostenlos im iTunes-Store. Ihr braucht für Allen & Heath QU-YOU mindestens iOS 7.0 und ein Mischpult mit Firmware 1.6.

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