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Allen&Heath Xone:43

Die Allen&Heath Clubmixer-Familie bekommt mit dem Xone:43 Zuwachs – brechen nun harte Zeiten für das 42er-Modell an?  ·  Quelle: Allen&Heath

Allen&Heath Xone:43

Allen&Heath Xone:43  ·  Quelle: Allen&Heath

Allen&Heath Xone:43

Allen&Heath Xone:43 Draufsicht  ·  Quelle: Allen&Heath

Allen&Heath Xone:43

Allen&Heath Xone:43 Backpanel  ·  Quelle: Allen&Heath

Man munkelt seit einigen Wochen, dass Allen&Heath mit ein oder zwei neuen DJ-Mixern zur Musikmesse anreisen werden und der Vorhang für das ersten Pult ist soeben gefallen. Es hört auf den Namen Xone:43, ist ab Mai verfügbar, soll 899 € kosten und tritt ganz augenscheinlich in die Fußstapfen des mittlerweile 6 Jahre alten Xone:42 (UVP: 999 €). Allen&Heath sprechen von einem analogen 4+1 Mixer – „plus1“ deswegen, weil neben den vier Hauptkanälen noch ein Mike/Aux-Kanal mit 2-Band-EQ auf der linken Außenflanke residiert. Die Faceplate, die Buttons und das Layout haben ein leichtes Re-Design erfahren, dass sich nun mehr am DB2/DB4 orientiert und das sicher als „moderner“ einzustufen ist.

Ganz rechts sitzt das in der Szene so beliebte spannungsgesteuerte VCF-Filtersystem oder kurz gesagt das „Xone-Filter“, ein schaltbares Hoch-, Tief- oder Bandpassfilter mit regelbarer Frequenz und der typischen „mild to wild“ Resonanz, das an jedem Kanal aktiviert werden kann. Zudem findet sich in jedem Channel-Strip ein dedizierter XFX:Regler zur Kontrolle über den Send/Return für externe Effektgeräte (optional routbar in das Filter).

Soviel zu den „Bells and Whistles“, schauen wir nun auf die Standards. Das Pult wartet nach wie vor mit vier Phono/Line-Kanälen auf, ausgerüstet mit 3-Band-EQs, VCA-Fadern und den obligatorischen, runderneuerten Cues. Der austauschbare Crossfader ist zum Innofader kompatibel und kennt drei Kurvencharakteristika, die per Dip-Switch eingestellt werden. Der Kopfhörersektion wurden je ein 3,5 und 6,3 mm Ausgang spendiert. Dazu gesellen sich je ein Level- und Cuemix-Regler nebst Split-Cue-Möglichkeit.

In der Mastersektion stehen 9-segmentige LED-Anzeigen zur Verfügung und das Pult hat einen nominalen Headroom von 20 dB. Ausgangsseitig verbaut der Hersteller XLR für den Master-Out und integriert separate Booth- und Record-Outputs sowie einen X:FX-Bus (Send/Return) im Stereo-Cinch-Format. Dies leuchtet durchaus ein, wenn man bedenkt, dass viele DJ-Effektgeräte anders als Studioequipment heute auf Cinch setzen und nicht auf Klinke.

Was ich nicht entdecken kann, ist die USB-Schnittstelle, die beim 42er oben links zu finden ist. Ich vermute mal, dass der zweite Mixer im Bunde folglich ein Xone:43C sein könnte, der mit einer USB-Schnittstelle ausgerüstet ist. Ähnlich verhält es sich nämlich bei der Battlemixer-Serie Xone:23, die einmal ohne und einmal mit USB (Xone:23C) erhältlich ist. Wenn meine Vermutung stimmt, bin ich schon sehr gespannt, wie hoch der USB-Zuschlag ausfällt und ob der potenzielle Xone:43C wohl Traktor Scratch oder Serato DJ kompatibel sein wird. Wir halten euch auf dem Laufenden…

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