Erica Synths LXR-02 ist jetzt open source!
Die Firmware der Erica Synths LXR-02 ist jetzt frei verfügbar. Jetzt kannst du die Drum-Machine also nach Herzenslust hacken – auf eigene Gefahr!
Alles zu Erica Synths LXR-02
Erica Synths LXR-02 ist jetzt open source
Kein Synthesizer und keine Drum-Machine scheint derzeit mehr vor Vibe-Coding-Hacks sicher. In den letzten Wochen haben Hacker mittels KI bereits Geräte wie die AKAI MPC2000XL, den Octatrack, den SP-404 MKII, den MicroFreak und sogar die Sequential-Synthesizer Prophet-5 und Prophet-10 um zusätzliche Funktionen erweitert oder gleich ganz umfunktioniert. Auch die von Sonic Potions und Erica Synths entwickelte LXR-02 bietet sich da natürlich als Manipulationsobjekt an.
Wohl, um nicht autorisierten Hacks zuvorzukommen und das Ganze, wenn man es schon nicht verhindern kann, wenigstens in geregelten Bahnen ablaufen zu lassen, hat Erica Synths jetzt die Firmware der LXR-02 offiziell für Hacker geöffnet und auf GitHub gestellt. Du bist also ausdrücklich eingeladen, die Firmware zu modifizieren und die LXR-02 nach deinen Vorstellungen umzugestalten.
Erica Synths weist jedoch darauf hin, dass nur die offizielle Firmware vom Hersteller unterstützt wird. Modifikationen an der Firmware geschehen auf eigene Gefahr und der Hersteller kann dir nicht helfen, wenn dabei etwas schiefgeht. Laut Erica Synths bleibt die offizielle Firmware verfügbar, sodass du jederzeit zu ihr zurückkehren kannst. Falls beim Hacken jedoch der Bootloader beschädigt wird, muss das Gerät auf eigene Kosten eingeschickt und bei Erica Synths repariert werden.
Die Erica Synths LXR-02 bekommst du bei Thomann*.
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Erica Synths bringt Sonic Potions LXR-02 Drum Machine!
[25. Juni 2021 / Moogulator] Die innovative DIY Drum Machine LXR von Sonic Potions war schon vor Jahren ihrer Zeit voraus. Der Sequencer hat enorm gute Ideen. Nun taucht auf eine Page des US-Händlers Sweetwater ein Bild in einer neuen Version von Erica Synths auf, der LXR-02. Ein Lichtblick, der mehr als einen Blick wert ist.
Der Tipp stammte aus dem Elektronauts-Forum.
Julian Schmidt ist der helle Kopf hinter der LXR. Sie glänzt durch ein Bedienkonzept, das die Einschränkungen der Lauflichteingabe deutlich verbessert und alle Formen von „Ratchet’n’Roll“ mit berücksichtigt. Dadurch sind sehr schnelle Eingaben möglich, aber auch eine einfache und leichte Bedienung bleibt erhalten. Der Trick dabei sind sogenannte Substeps, die in der LXR und damit auch in der LXR-02 lange vor allen anderen Herstellern vorhanden waren. Sie bietet 8 Steps, die faktisch innerhalb eines Beat-Rasters Snare Rolls und andere Muster ermöglichen. Und genau das wäre eigentlich für das klassische Lauflicht-TR-Prinzip nicht möglich.
Somit ist die Auflösung auf 1/128 gestiegen und arbeitet mit 16 Bit und 44.1 kHz. Es sind 4 Monoausgänge vorgesehen. Außerdem gibt es MIDI und USB und 8 Patterns lassen sich verketten. Dazu beherrscht die Maschine auch Step Probability. Das Feature ist heute deutlich häufiger auch anderswo zu finden. Zur Zeit der Vorstellung war das sensationell. Gespeichert wird auf SD-Card.
VA – virtuelle Schlaginstrumente
Die Maschine bietet eine Simulation von sechs Schlaginstrumenten, die man später auch von Elektrons Machinedrum oder der Modor DR-2 Drummachine her kennt, also eine synthetische Basis. Außerdem sind auch Samples möglich. Ganz offensichtlich handelt es sich bei dem Gerät mit klarer Erica-Optik um eine echte Zusammenarbeit mit Julian. Damit werden auch Leute erreicht werden, die sich nicht an Selbstbau heran trauen. Denn der einzige echte Nachteil war bisher immer, dass man die Maschine selbst bauen musste. Es wurden mehrere Kit-Reihen verkauft. Deshalb hat die Maschine unter „Nerds“ und Kennern einen unverschämt und berechtigt guten Ruf in der Musikszene.
Synthese
Die Klangerzeugung bietet jeweils einen LFO und eine Tonhöhenhüllkurve, die auf den Hauptoszillator wirken. Dieser kann über einen weiteren Oszillator per FM moduliert werden, um metallischere Sounds herzustellen. Diese FM ist über einen Amp modulierbar und damit steuerbar. Weiter geht die Reise durch ein Multimode-Filter in den Amp und einer zusätzlichen „Klick-Erzeugung“ und dann durch eine Drive-Einheit für mehr Sättigung. Insgesamt gibt es vier verschiedene Engines, die für Bassdrums, Toms, Hihats und Snares sowie weitere Percussion genug Regelbereich zulässt, um vielfältige Klänge zu erstellen.
Neben den Drums liefert die LXR auch noch zwei monophone Bassspuren und kann damit bereits Basis eines einfachen „Detroit“ oder Minimal-Techno-Sets sein. Die Version von Eric Synths ist noch einmal anders ausgestattet als die Original-LXR. Sie hat mehr Bedienelemente und ist vermutlich einfacher zu bedienen. Die „Morph“ Funktionen sind sicher auch interessant. Der offizielle Name der Maschine ist LXR-02, also ein „Nachfolger“.
Weitere Information über Erica LXR-02
Aktuell gibt es noch gar keine offiziellen Daten auf Ericas Page, jedoch gibt Sweetwater den Preis mit 589 US-Dollar an. Lieferbarkeiten werden wir wohl demnächst erfahren.
3 Kommentare zu “Erica Synths LXR-02 ist jetzt open source!”

nice nice
Future classic, keine Frage!
https://www.youtube.com/watch?v=LhzziIM1IQo