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JHS Pedals Milkman Delay Boost Slapback Front

Milkman ist ein Slapback Delay mit Booster  ·  Quelle: JHS

JHS Pedals Calhoun V2 Signature Mike Campbell Front Side

Calhoun V2 ist mit Mike Campbell zusammen entstanden  ·  Quelle: JHS

JHS hatte von den beiden Pedalen bereits zur NAMM gesprochen, allerdings gab es zu der Zeit noch keine Sounds oder bekannte Features. Nun kommen die beiden parallel auf den Markt: Milkman, ein Delay mit Booster, und Calhoun V2, die nächste Inkarnation des Overdrive-Fuzz-Pedals mit dem Hund.

JHS Milkman

Das Delay/Boost-Pedal ist aus einer Zusammenarbeit von Josh Scott (JHS) und Tim Marcus von Milkman Sounds entstanden, letztere bauen Custom-Amps nach Fender-Vorbild. Daher auch der Name Milkman – und die passende Grafik auf einem für mich geschmackvoll gestaltetem Gehäuse.

Der Boost-Teil ist simpel: Fußschalter für an/aus und ein roter Regler für den Boost-Level. Fertig. Etwas aufwändiger, aber nicht ungewöhnlich, ist der Delay-Teil namens Slap – es ist auch als Slapback-Echo gedacht. Dazu gibt es die Regler Slap, Mix, Repeat und EQ. Klanglich soll es in Richtung Eimerkette meets Bandecho gehen. Insgesamt sind 4,5 Delays bei maximal 240ms drin – also schon kurz im Vergleich zu anderen Delay-Pedalen. Aber das macht den Slapback-Sound eben aus.

Der Preis liegt bei 199 Euro im Handel, ab Mitte Mai soll es auch in Deutschland lieferbar sein.

JHS Calhoun V2

Es handelt sich um ein Signature-Pedal von Mike Campbell, der u.a. mit Tom Petty, Bob Dylan, Gearge Harrison, Johnny Cash zusammen gearbeitet hat. Sagen wir einfach, er ist ein gestandener Gitarrist. Das Calhoun V2 ist das Serienmodell des ersten, limitierten Calhoun und laut JHS gibt es keine nennenswerten Änderungen.

Es verbindet Overdrive und Fuzz in separat einschaltbaren „Kanälen“. Die Reihenfolge ist änderbar. JHS gibt für den OD-Part neben Volume und Drive auch Treble und Bass beim Overdrive an die Hand, beim Fuzz sind es Volume, Fuzz, Bias und EQ, der eher eine Art passive Tone-Blende laut Beschreibung ist.

Die Eingänge befinden sich seitlich, der Stromanschluss oben. Dazu gibt es einen Hund als Grafik, die Mike wohl sehr dolle mag. Also warum nicht auch auf den Pedalen verewigen? Mike engagiert sich außerdem für Hunde in Not und alle Erlöse (sein Anteil) des Pedals fließen in seine Stiftung. Coole Sache.

Aktuell wird es schon an die Händler ausgeliefert, im Laden soll es dann für 359 Euro liegen. Ein guter Batzen Geld für Overdrive meets Fuzz – wer aber auf der Suche nach dem Sound von Campbell bei Tom Petty and the Heartbreakers ist, der sollte hier dringend mal anspielen gehen.

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