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Zoom G11 Multi Effekt Pedal Front

 ·  Quelle: Zoom

Zoom G11 Multi Effekt Pedal Front

G11 auf der NAMM  ·  Quelle: Zoom

Auf der NAMM gab es das neuste Flaggschiff in Sachen Multieffekt zu sehen: das Zoom G11. Jetzt ist die Produktseite online und Zoom hat ein paar Wünsche der Nutzer erhört und wirklich spannende Sachen eingebaut.

Zoom G11

Es ist das größte Multieffekt von Zoom bisher und ist auch mit neuer Signalverarbeitung ausgestattet und bietet daher neue Amps und Effekte, die es so bei anderen G-Modellen noch nicht gibt. Wie sich das am Ende auf den Sound auswirkt, wird sich in Reviews noch zeigen. Das Video ganz unten klingt auf jeden Fall nicht schlecht, wenngleich ich auch etwas enttäuscht bin.

 

Neben dem Touchdisplay gibt es eine immer zu erreichende Amp-Sektion mit dem Modell und Reglern für Gain, Volume, Presence und 3-Band-EQ. Darunter die bekannten Effekt-Teile, die als modellierte Effektpedale zu verstehen sind und individuell einschaltbar und mit 4 Reglern verstellbar sind. Die Reihe an Schaltern darunter ist für die Patch-Bänke und zum Skippen von Presets.

Das Zoom G11 kann nur als Effekt-Board, nur via Song-Mode oder dem altbekannten Patch-Mode gespielt werden. Das Gehäuse mit Fiberglas-Look ist vermutlich nur Fake. Aber nett anzusehen.Zoom G11 Multi Effekt Pedal Rueckseite

Rückseite

Auch hier hat sich etwas getan: Neben Input und AUX-In gibt es zwei FX-Loops, Dual-Mono-Outputs, Kopfhörer-Out, Expression-Input, MIDI In/Out, 2x USB als Interface und für Updates. Dazu kommt ein Remote-Anschluss für den hauseigenen BTA1 Bluetooth-Controller und ein Master-Regler.

Preis und Marktstart

Aktuell gibt es noch keine Meldung zum Preis, auch der genaue Auslieferungsstermin fehlt. Wenn es bei Zoom aber online ist, gehen wir davon aus, dass es alsbald ausgeliefert wird. Wir hoffen auf erste Listungen im Verlauf des Tages.

UPDATE: Es ist jetzt in Deutschland jetzt erhältlich. Beim Musikhaus Thomann kostet es 799 Euro* und wird Mitte/Ende Juni ausgeliefert.

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Video

NAMM 2020 - Videobanner

6 Antworten zu “Zoom G11 – Multieffekt-Flaggschiff aus Japan”

  1. Eddie sagt:

    Optisch ist das Ding wirklich nicht gelungen.

    Warum bauen Sie nicht ein professionelles CDR-70 mit 2 oder besser 3 Fußschaltern damit das volle Potential des Gerätes ausgeschöpft werden kann ?

    • Jörn sagt:

      Finde das G11 jetzt auch nicht so toll!

      Aber vielleicht ist das CDR-70 gerade wegen seiner Kompaktheit so gut.
      Etwas größere Multieffekte gibt’s ja wie Sand am Meer. Von EHX bis Line6.

  2. Optisch totale Katastrophe. Blinky Shine Plastik. Oder ist es doch Carbon? Sei’s drum… Dann lieber etwas auf das Quad Cortex von Neural DSP warten. Auch wenn es ein paar Euros mehr kosten wird.

    • jackal sagt:

      Ein paar Euros ist gut. Das Quad Cortex kostet das doppelte (1599,-)
      Ich mag die Optik vom G11 auf den ersten Blick gern, aber das ist wie so vieles Geschmackssache. Im schummerigen Proberaum oder Bühnenlicht sieht es sicher nicht so ‚blinky shiny‘ aus wie auf den Produktbildern

  3. Wolf11 sagt:

    Danke für das Preisupdate. Nun es ist, wie ich es erwarte habe, preislich komplett aus dem Rahmen gewuchert(*) und belegt wieder mal, dass diese Branche meint, sich jede Abzocke heraus nehmen zu dürfen, auch wenn (wie bei Boss auch) wieder mal alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird. Zeit, den Herstellern den Mittelfinger zu zeigen. Ich bin (nach anfänglicher, freudiger Hoffnung) raus, raus, raus.
    * Von 250,- Euro für das G5n auf 800+x für dieses Board hier. Wer soll das verstehen?

    • Der Duke sagt:

      Genau so ist es. Ich habe das G5n, das wirklich nicht schlecht ist für die aufgerufenen 250€. Obwohl es softwaretechnisch sogar weniger Einstellmöglichkeiten als das G1Xon (50€) hat, welches ich ebenfalls besitze.
      Daher war ich gleich angeteasert, als ich vom G11 hörte. Ein technisches Update, ein paar Erweiterungen, etwas weniger triste Optik, da war ich auf ca. 350/400, auch max, 500€ eingestellt als Einführungspreis, aber 800?? Never ever.

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