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TE OP-Z

TE OP-Z  ·  Quelle: Sequencer.de

te op-z

te op-z  ·  Quelle: Teenage Engineering

te opz Editor iphone

te opz Editor iphone  ·  Quelle: Teenage Engineering

Das hat aber jetzt wirklich unfassbar lange gedauert, der OP-Z wurde schon gefühlt im Pleistozän ersonnen und gezeigt. Immer mit etwas Unklarheit, was es denn eigentlich genau ist – die Mythos- und Wirklichkeitsprüfung ist zu Ende.

Diese Drehknöpfe, die aussehen als könnte man sie nur mit einem Schraubendreher (nicht Schraubenzieher!) bedienen, die graue Erscheinung mit Video und überhaupt, was kann dieser komische Taschenrechner ohne Display eigentlich? Nun, das wird durch das Telefon/iPad ersetzt – um wirklich Dinge editieren zu können ist das eine klare Hilfe und wie eine Art ModularSystem angelegt. Das sieht dann so aus:

te opz Editor iphone

TE op-z Editor iphone

Gesteuert wird das natürlich über die angedeutete Klaviatur oder den eigentlich 8-spurigen 16-Spur-Step-Sequencer, dessen einzelne Spuren eigene Längen haben können. Jeder Step hat eine Art „Parameter Lock(s)„, mit denen man das Verhalten der Sounds pro Step komplett ändern kann. Das können auch 10 Parameter gleichzeitig sein, die dann verändert werden. Es gibt 14 „Components“ und „Specials“, die tonale oder rhythmische Veränderungen bringen. Das erinnert technisch und funktional an eine Elektron-Maschine in fast allem. Übrigens kann man alles am Gerät bedienen, es ist nur „optischer“ und „grafischer“ mit dem Bluetooth-iOS-Gerät.

Das Z

Neben dem Synthesizer und Step-Sequencer gibt es aber auch eine Sektion für Visuals. Bilder, Sequenzen von 2D- und 3D-Animationen und Videos kann er abspielen und manipulieren. Insbesondere kann das Obige mit dem Visuellen verbunden werden. So erhält man quasi eine Art Octatrack für Bilder und Video, die man sehr genau programmieren kann und die zusammen mit der Musik agieren. Natürlich braucht man auch dafür ein iPhone, da man sonst nur Grau sieht. Das Telefon hat eine Kamera und ist definitiv der Bildschirm, es gibt keinen Video-Ausgang am OP-Z selbst. Auch DMX-Lichtmischungen können gesteuert werden, was spätestens jetzt dann doch interessant wird, denn jede mittelgroße Bühne hat DMX-Lichtsteuerung und ein entsprechendes Pult.

Natürlich versteht der OP-Z MIDI, CV und Trigger-Sequencing und hat einen 6-achsigen Sensor an Bord, den man jedem Parameter zuweisen kann. So wird das Graue zu einer Art Wii, nur besser und kann auf der Bühne ein Steuergerät werden. Nach links oben winken bedeutet dann Filter auf, das Video mit dem schrillen Männchen läuft los und es gibt einen Trommelwirbel und alles verschwindet in einer Supernova.

Bodenständig 200 bitte

Der Sequencer ist zwar 16-spurig, aber er steuert wirklich ein Ding wie etwa eine Bassdrum oder eine Snare. Außerdem ist er auch für die Videosteuerung da und die verwendet die Hälfte des Sequencers. Es sind also 8 musikalische Spuren. 5 melodische Spuren, 3 für Drums und 8 für Visuals. Eine Spur der melodischen Spuren ist ein „Sample“ und die anderen heißen Chord, Bass, Lead und Arpeggio. Das Konzept soll wie beim OP1 und den Taschenrechnern helfen und die Bedienung passt jeweils zu dem Job. Es gibt also nicht mehrere Akkordspuren, sondern eben eine. 8 Spuren sind für Effekte, Mixing, DMX, Grafikzeug, MIDI und CV zuständig. Die Spuren können aber mit allem belegt werden, was man so haben möchte. Es ist also erst einmal eine Hilfe oder Empfehlung, keine Pflicht!

Das alles kostet weniger als der OP1, nämlich 599 US-Dollar und soll wirklich im Oktober in die Läden kommen. Was welche Knöpfe machen, ist anhand eines kleinen Bildchens zu erkennen, Bruno führt durch die Bedienung mit mehr Details …

Mehr Information

Video

Bruno Kramm von „Das Ich“ erklärt den OP-Z ziemlich gut übrigens! …

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