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UDO Audio Super 6

UDO Audio Super 6  ·  Quelle: UDO Audio

UDO Audio Super 6

UDO Audio Super 6  ·  Quelle: sonicstate

UDO Audio zeigt auf der Superbooth zum ersten Mal den Super 6. Aktuell ist der auf FPGA basierende Synthesizer noch nicht in Produktion, aber immerhin dürfen wir schon mal ein bisschen sehen und hören. Bis jetzt gab es ja leider nur ein Rendering zu sehen.

UDO Audio Super 6

Der neue Synthesizer wurde von George Hearn, dem Gründer der ganz frischen Firma UDO Audio, entworfen und entwickelt. Der Synthesizer ist ein Analog-Hybrid und beherrscht 12-fache Polyphonie. Außerdem steckt hier eine Super-Wave-Technologie drin. Und binaural soll der Super 6 auch noch sein. Da kann man sich schon so einiges vorstellen. Vielleicht digitale Oszillatoren, die mit leichtem Detune gestapelt werden und dabei noch im Panorama verteilt sind? Mit Stereo-Analog-Filter am Ende? Oder ist mit binaural einfach nur ein extrem breiter Chorus gemeint? Werden unsere Gehirne in andere Zustände versetzt? Fragen über Fragen – am Stand W377 auf der Superbooth gab es spätestens Antworten. 2000 Britische Pfund soll er kosten – Breitpreis noch unbekannt. Das sind etwa 2.2k€

Update

Der Haupt-Oszillator arbeitet mit einem 7-Core Wavetable mit Waveform Download. Der zweite Oszillator beherrscht FM, Sync und verschiedene Crossfade-Modi. Anscheinend existiert noch ein Suboszillator. Ein FPGA-Prozessor sitzt im Inneren. Es gibt LFOs, Hüllkurven und eine Modulationsmatrix. Außerdem erwartet uns ein Arpeggiator und ein Stepsequencer. Externe Audiosignale verarbeitet der Super 6 ebenfalls. Der Audioeingang kann wohl auch als Audio-Trigger genutzt werden. Das Keyboard erstreckt sich über vier Oktaven und reagiert auf Velocity, Aftertouch, Expression und Sustain. Zwei digitale Stereo-Effekte mit 24 Bit Auflösung sind ein weiteres Merkmal. Und ja, das Design stammt von Axel Hartmann und Designbox.

Update 2 – Juli 2019

Der erste Oszillator beherrscht 16 User-Wavetables, also offenbar eigene Wavetables. Der Grund, weshalb die Filter entgegen dem Jupiter 6 „nur“ Tiefpass bieten, liegt offenbar in der analogen Natur, auch wenn technisch gesehen Tiefpässe auch als Multimode-Filter arbeiten könnten (5 Typen), wie in Oberheims Matrix 12 und Xpander. Es wird ihn in blau und schwarz geben.

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Gast

Für Binaurale Sounds nimmt man einen Ton unter 1 Khz,
dupliziert ihn, pannt einen hart Links, einen hart Rechts
und verstimmt beide Sounds mit maximal 30 Hz Unterschied.
.
Dann einen guten Kopfhörer auf und man kann einen LSD ähnlichen Trip erleben.
Ohne Drogen.