von johannes | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

u-he Hive - das GUI wirkt schön übersichtlich und aufgeräumt  ·  Quelle: u-he.com

ANZEIGE

Die Berliner Softwareschmiede u-he mit ihrem Team um den Begründer Urs Heckmann ist ja seit Längerem bekannt für solide konzipierte Software Synths und Plugins. Da wird wohl auch der Hive getaufte neue Kandidat nicht aus der Reihe tanzen.

ANZEIGE

Vorgestellt wurde der virtuelle Klangerzeuger zwar schon vor einiger Zeit und auch die Beta Testphase läuft bereits seit Längerem. Nun hat u-he jedoch den Veröffentlichungstermin für den offiziellen „release candidate“ bekannt gegeben: Am 02. Juni ist es nun endlich soweit!

Eine frühere Beta-Version des Hive hatten wir bei Gearnews in der Vergangenheit bereits einmal vorgestellt, den Artikel habe ich hier verlinkt.

Dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen, einen kurzen Blick auf das GUI sowie den Funktionsumfang dieses vielversprechenden Klangerzeugers zu werfen. Schon auf den ersten Blick wirkt die Oberfläche sehr aufgeräumt, versteckte Untermenus gibt es keine. U-he setzt auf ein schlichtes Single-Screen-Interface. Das Konzept des Synthesizers – bestehend aus je zwei Haupt- und Sub-Oszillatoren sowie zwei multimode Filter-Einheiten – spiegelt sich auch direkt in der symmetrischen Aufmachung der Bedienoberfläche wider. Durch die konsequente Umsetzung wirkt der Hive dann auch dementsprechend übersichtlich und aufgeräumt.

ANZEIGE

Laut Angaben des Entwicklers wurde bei der Entwicklung des virtuellen Synthesizers besonderes Augenmerk auf ein schlüssiges Bedienkonzept und eine niedrige CPU-Last gerichtet, sodass man beim Erstellen eigener Klänge umgehend zum gewünschten Ergebnis kommen soll. Zusätzlich  zur umschaltbaren Klangcharakteristik des Soft-Synths zwischen den drei Modi „normal“, „clean“ und „dirty“ gibt es auch einen 16-fachen Unisono Modus. Neben Step-Sequencer und Arpeggiator glänzt der Hive mit einer 12-fachen Modulationsmatrix. Jedem dieser 12 Slots stehen dabei zwei via drag & drop frei belegbare Modulationsziele zur Verfügung. Abgerundet wird der Funktionsumfang dann durch eine umfassende FX-Abteilung, diese bietet: Distortion, Chorus, Reverb und Delay sowie einen EQ, Kompressor und Phaser. Dank Unterstützung für die Plugin-Formate VST2, AU und AAX (jeweils in 32 und 64 Bit) ist der Hive für den Einsatz in den gängigsten DAWs geeignet.

Insgesamt weiß der Hive sowohl klanglich als auch in Hinblick auf das stimmige Bedienkonzept durchaus zu überzeugen. Im Moment besteht übrigens die Gelegenheit, den „release candidate“ des Synthesizers zum vergünstigten Kurs von 99 USD zu erwerben. Bei dem Deal handelt es sich laut Angaben des Entwicklers dementsprechend exakt um die Version (inkl. aller Presets und Bugfixes), welche am 02. Juni erscheinen wird. Ab diesem Zeitpunkt gilt dann allerdings der reguläre Preis von 149 USD. Alle weiteren Infos sowie ein paar Demosounds finden sich auf der Website des Entwicklers.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

ANZEIGE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert