von Dirk | Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten
Prophet, Massive, Kontakt, Ableton Live: Sound-Boutique

Prophet, Massive, Kontakt, Ableton Live: Sound-Boutique  ·  Quelle: Sequential

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Wonky Tapes heißt eine bisher dreiteilige Reihe von Sound-Packs für Sequential Prophet-5 und -10. Sounds der 70er- und 80er-Jahre – das hört sich doch lecker an! Wer lieber den seit den 90ern bekannten Drum-and-Bass-Sounds weiterentwickeln will, kann das mit einem neuen Preset-Pack für den unverwüstlichen Massive (ja richtig, der ohne „X“!) machen. Mit Storm gibt es ein schönes Kontakt-Instrument, das als „Cinematic Transition Designer“ dient. Und auch diese Woche gibt es News zu Max for Live. Dillon Bastan hat für die Ableton-User nämlich einen sehr coolen Sample-Mangler entwickelt. Bis nächste Woche!

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Wonky Tapes von Soundsdevine für Sequential Prophet-5/10

Wenn ich etwas Kritisches über den Sequential Prophet-5 und -10 sagen soll, geht es wahrscheinlich um diese etwas altbacken wirkende Holzoptik des Gehäuses. Davon abgesehen gefällt mir alles andere an diesem polyphonen Analogsynthesizer ausgesprochen gut. Das gilt besonders für den legendären Sound, dem du mit dem Vintage-Regler jederzeit die Patina der älteren Revisionen aufdrücken kannst. Da passt so ein Sound-Pack wie Wonky Tapes sehr gut ins (Klang-) Bild, denn auch da geht es um Vintage-Flair, speziell im Stil der 70er- und 80er-Jahre.

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Streng genommen stecken gleich drei Sound-Sets hinter Wonky Tapes, vielleicht kommt ja sogar schon bald ein weiteres hinzu. Wer auf einen leicht wabernden und „eiernden“ Sound im Stil von Boards of Canada steht, muss sich diese Presets einmal anhören. Vol. 1 orientiert sich an Vintage-Synths, elektrischen Pianos, Orgeln sowie Brass- und Tremolo-Sounds. Vol. 2 hat eher Vibratos und fettes Chorus-Klänge im Sinn, aber auch Clavinet und Orgel. Vol. 3 widmet sich ringmodulierten Tremolos, Vibraphonen, dicken Unisono-Pads, Vinatge-Pianos und glockenähnlichen Klängen. Da fällt die Entscheidung gar nicht so einfach, am besten holst du dir gleich alle drei!

Sequential Prophet 5
Sequential Prophet 5
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Sequential Prophet 5 Module
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Sequential Prophet 10
Sequential Prophet 10
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Sequential Prophet 10 Module
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110 Massive Presets von Thick Sounds

Kann ja sein, dass Massive X neuer ist, aber bei vielen Leuten scheint der Funke irgendwie nicht so richtig rüberzuspringen. Der neue „Super-Synthesizer“ von Native Instruments zickt teilweise immer noch etwas herum, da bleiben viele Sound-Schuster doch lieber bei ihren Leisten. Sagt man doch so, oder? Und genau deshalb können wir im Jahr 2023 immer noch über neue Presets für einen Synthesizer-Plugin berichten, das vor 16 Jahren veröffentlicht wurde! In der Welt der Plugins handelt es sich bei Massive schon um einen fast antik anmutenden Vintage-Synthesizer. Der hat aber immer noch Potential für neue Preset-Packs wie das hier:

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Drum and Bass steht bei 110 Massive Presets – so heißt das Pack – mit sämtlichen Spielarten Vordergrund. Aber auch Dubstep, Techno, House, Hardcore und andere elektronische Musikstile können bestimmt von dem einen oder anderen Sound hier profitieren. Insgesamt gibt es 41 Synthesizer-Presets – also Leads, Keys und solche Sachen, dazu kommen 69 Bass-Presets. Die dürfen nicht fehlen, schließlich heißt der Stil nicht umsonst Drum and Bass.

  • Knapp 17 Euro (zuzüglich Steuern) kostet das Preset-Pack bei Loopmasters. Massive bekommst du bei unserem Partner Plugin Boutique* – aktuell sogar im Angebot!

Ion Storm für Kontakt von Rigid Audio

Die Möglichkeit, gezielt Sounds miteinander zu verweben, ist eine der großen Stärken von Kontakt und mit Sicherheit ein Grund für den Erfolg des Software-Samplers. Und gerade bei „cinematischen“ Sounds spielen häufig viele Layer eine entscheidende Rolle. So entstehen nämlich komplexe und lebendige Klänge, die mit vielen Details überzeugen. Der deutsche Entwickler Rigid Audio bringt nun mit Ion Storm ein Kontakt-Instrument heraus, das als „Cinematic Transition Designer“ bezeichnet wird.

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Sogenannte Transitions begleiten musikalische Wechsel und sorgen für mehr Lebendigkeit und Dramatik. Und diese Transitions lassen sich auf verschiedene Arten realisieren. Auch das spiegelt sich in Ion Storm in Form von Up- und Downliftern, Pitch-Risern oder Noise-Sweeps wider. Fünf Sound-Engines, 32 Wave-Tables, 128 perkussive Elemente und 128 Granular-Instrumente bilden die klangliche Basis, 256 kategorisierte Presets stehen vorab zur Verfügung. Die Abspielart der Sounds manipulierst du über das Modwheel, Effekte wie Waveshaping, Distortion, Filter und Reverb gehören ebenfalls zur Ausstattung. Sehr cool ist die Funktion, per Zufall neue Einstellungen für die Presets zu erzeugen.

  • Ion Storm erfordert die Vollversion von Kontakt 6.4.2 oder neuer und beansprucht 349 MB auf der Festplatte. Bis zum 15. Februar 23 bezahlst du 9 US-Dollar statt der regulären 49 US-Dollar. Kontakt ist in der neusten Version in Native Instruments Komplete enthalten, das du auch bei Thomann kaufen* kannst.
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data.train von Dillon Bastan für Max for Live/Ableton Live

Wenn Dillon Bastan auf YouTube seine Werke für Max for Live vorstellt, klingt er immer ein bisschen gelangweilt. Deshalb hier lieber der kurze und knappe Trailer zu data.train – den detaillierten Walkthrough findest du weiter unten bei den Videos.

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Bei data.train handelt es sich um Tool, das Samples in die Mangel nimmt – deshalb werden solche Effekte auch passenderweise „Sample-Mangler“ genannt. Die grün-schwarze Optik mit einem Visualizer im ASCII-Look vermittelt sofort 80er Retro-Computer-Feeling und deutet an, dass es um digitale Bearbeitung geht. Kurze Samples nimmt das Max for Live Device mit Klick auf den Record-Button auf, du kannst aber auch eigene Samples per Drag-and-drop laden. Eine Matrix verschiedener mathematischer Operatoren erinnert etwas an sogenannte Byte Beats und steuert Modulationen von Playback und Effekten. Dabei entstehen Stotter-Sounds, zerhackte Loops, Glitch-Effekte oder auch Ambient-Sounds und generative Soundscapes. Insgesamt ist data.train ein sehr spannendes Tool für Sound-Design, der Preis ist dafür eigentlich ein Schnäppchen.

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