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Presonus Quantum2 Desktop Thunerbolt Interface

Kleiner und preiswerter: Quantum 2  ·  Quelle: Presonus

Quantum 2 heißt der logische Nachfolger vom Quantum Thunderbolt-Interface, das Presonus auf der Superbooth erstmals hat die Luft der Welt schnuppern lassen. Auch wenn der Name „mehr“ erwarten lässt, ist es doch „nur“ eine Desktop-Version mit dem gleichen Funktionsumfang. Und der Preis schrumpft.

Grob über den Daumen gepeilt hat Presonus auch beim Quantum 2 zwei Thunderbolt 2 Ports verbaut. Es löst bei 24 Bit und 192 kHz auf, die AD-Converter haben einen Dynamikumfang von 120 dB und es sind weiterhin die XMAX-Preamps verbaut. Insgesamt stehen 22 Inputs und 24 Outputs für Audio und MIDI zur Verfügung, hauptsächlich über ADAT, wobei vier Inputs als XLR/Klinke-Kombibuchse vorhanden sind und vier Line Outs als TRS auf der Rückseite. Word Clock In/Out, S/PDIF und MIDI In/Out (aber kein Thru) sind auch mit dran. Es lassen sich auch zwei Quantum 2 als ein Interface nutzen, was vor allem für Windows-User interessant sein dürfte, die nicht von Haus aus wie am Mac problemlos „Aggregated Devices“ nutzen können.

Die Neuerung ist das Gehäuse: Es ist für den Einsatz auf dem Desktop statt wie bisher im Rack vorgesehen. Die Maße sind 317x178x44 mm (Breite x Tiefe x Höhe) bei ca 2,3 kg. Das ist in der Tat transportabel, aber in meinen Gedanken wäre es für den Schreibtisch etwas zu groß mit den fast 32 cm. Aber das ist Gemecker auf hohem Niveau.

Der Preis könnte auch sinken: Das Quantum 1 kostet aktuell 1199 Euro, für Quantum 2 hat Presonus einen US-MAP von minimal weniger als 700 USD angegeben, da kommen vermutlich noch Steuern drauf, aber dann ist man immer noch bei 700 Euro. Fast 500 Euro weniger.

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