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Syntherjack Wieheister

Syntherjack Wieheister  ·  Quelle: Syntherjack

Wieheister ist keine Frage, sondern die Antwort auf die Frage: „Wo bekomme ich eine Art Schweizer Taschenmesser für das Modularsystem?“

Irgendwie fehlt immer eins oder man braucht irgendwas, um etwas zu steuern. Dieses Etwas ist dieser kleine unscheinbare Helfer, der nicht selbst ein Modul ist, sondern eine Platine, die mit einer Reihe DIP-Schalter ausgestattet ist und vier Sektionen mit jeweils drei Anschlüssen hat.

I am a Syntherjack and I’m okay …

Das Syntherjack Wieheister hat einen konfigurierbaren Multiple, einen weiteren für Stereo-Signale und einen Merger mit Splitter und ist, wie überhaupt alles, einstellbar und dennoch braucht man kein Poti. Es ist offenbar als Selbstbau-Projekt gedacht, um SMD-Löterei zu üben. Die Schalter verbinden offenbar gezielt die Spitze oder den Ring-Teil des Klinkensteckers nach Wahl. Kurz gesagt: Er mischt, verteilt und teilt auf.

No no no, don’t laugh – it’s true!

Übrigens ist das kein Gag mit Wieheister = „Wie heißt er?“ – das ist tatsächlich so gemeint und wird auf der Website auch erklärt. Im Polnischen soll das der Begriff sein für „wie heißt das noch mal, es fällt mir gerade nicht ein“ – und das passt wirklich gut. Ich nenne so etwas eher Dingsi™. Es wird auch gewarnt Kurzschlüsse zu bauen, weil das theoretisch auch konfigurierbar ist – also bitte Vorsicht nach dem Kauf/Nachbau.

Mehr Information

Die Syntherjack-Website erzählt mehr als 1.000 Worte. Der Kontakt läuft über E-Mail und eher persönlich bei Syntherjack und das ist sympathisch. Wer den Wieheister nachbauen will, sollte einfach nach der Platine fragen – man kann sie aber gut übernehmen, denn auf der Site findet man alles und kompliziert ist es nicht. Anwendungen dazu sind hier:

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