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OSC/PILOT

OSC/PILOT  ·  Quelle: OSC/PILOT

Der kanadische EDM-Künstler Deadmau5 nutzt OSC/PILOT schon bereits seit 2013 für seine Live-Shows, jetzt ist die Software endlich auch für den Rest der Welt offiziell erhältlich. Sämtliche Apps, die auf OSC und MIDI ansprechen, lassen sich damit steuern. Mit dem Touchscreen steuert ihr diese und konfiguriert dafür euere eigene, individuelle Controller-Oberfläche.

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Dass OSC/PILOT als Performace-Tool entwickelt wurde, zeigt sich vor allem auch darin, dass die Software nicht nur Ableton Live und Bitwig Studio unterstützt, sondern auch Apps für Visuals wie Resolume oder VDMX. Und auch zu TouchDesigner, vvvv, Processing und Max/MSP ist OSC/PILOT kompatibel.

Sound und Visuals gleichermaßen unter Kontrolle – und das auf einem großen Touchscreen. Das Interface gestaltet ihr ganz nach euren Vorstellungen. Da entwickelt sich bestimmt ein anderes Feeling als auf den sonst üblichen Tablet-Bildschirmen. Und falls es trotzdem mal eng werden sollte, könnt ihr auf einen weiteren Workspace umschalten, mehrere davon sind für ein Projekt vorgesehen.

Über ein intuitives Drag-and-Drop-Interface bastelt ihr eure eigene Oberfläche, die auf Multi-Touch reagiert. Verschiedene Buttons, Regler, Fader und alle möglichen anderen Steuerelemente positioniert ihr auf dem Screen, auch Anzeigen für Controller-Daten oder Visuals sind vorgesehen.

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Über MIDI steuert ihr direkt am Rechner angeschlossene Hardware, mit Tools wie rtpMIDI könnt ihr auch Rechner und Applikationen im Netzwerk ansprechen. Das unterstreicht die Bühnentauglichkeit von OSC/PILOT.

Mit einem großen Touchscreen auf der Bühne zu performen, sieht natürlich auch total Science-Fiction-mäßig aus, in den schwitzigen Fingern sehe ich aber immer auch eine gewisse Spaßbremse. Als Begleitung zu Hardware-Controllern kann ich mir das aber schon sehr gut vorstellen. Und nicht zu vergessen: Auch in der Hardware-Welt gibt es ja durchaus Controller mit eigener Konfiguration, ich denke da gerade an Yaeltex.

Spezifikation und Preis

Ach ja, da ist noch ein kleiner Haken: OSC/PILOT läuft aktuell nur auf Windows 8.1 und 10. Über eine Version für macOS gibt es keinerlei Infos. Wer die Systemanforderungen erfüllt, kann eine kostenlose Demoversion ausprobieren. Die hat keine Einschränkungen, nur Speichern und Laden ist da nicht möglich. Die Vollversion bekommt ihr für 49 US-Dollar.

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