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PPG Infinite

PPG Infinite  ·  Quelle: WPalmWT/YouTube

Niemand Geringeres als PPG-Gründer Wolfgang Palm höchstpersönlich hat in seinem YouTube-Kanal seinen neuesten Synthesizer enthüllt. Als Plattform für den PPG Infinite wählte er iOS!

Seit dem Wochenende gibt es erste Bilder und vor allem Töne des neuen PPG Infinite. Wolfgang Palm hat in seinem YouTube-Kanal ein erstes Demovideo seines neuen Synthesizers hochgeladen. Den Song steuerte der in Hamburg lebende Filmmusiker Cornel Hecht bei, der auch das grafische Interface designte.

Wie bei einem PPG Synthesizer kaum anders zu erwarten, haben wir es offensichtlich mit einem Wavetable-Synthesizer zu tun. Im Video sind dreidimensionale Wavetables zu sehen, die mit dem Finger auf dem iPad rotiert werden können. Dabei erkennt man auch die weiße Zeitachse, welche die Wavetable durchfährt. Dass sie das alles andere als einfach nur linear tut, kann man im Video sehr schön ab ca. 1:56 Min. sehen.

PPG Infinite: diverse Modulationsquellen

Zwar lässt uns das Video mit einigen Unschärfen und geschickten Display-Spiegelungen hier und da noch gezielt im Unklaren, aber sehen können wir bereits diverse Modulatoren. Sehr schön gemacht sind dabei die vielen X/Y-Pads, über die, neben den „herkömmlichen Drehreglern“, mit dem Finger direkt in den Sound eingegriffen werden kann.

So liegen beispielsweise beim LFO Gain und Speed auf der X-, die Pulsbreite auf der Y-Achse des Pads. Sehr gut, denn so hat man noch eine Hand für weitere gleichzeitige Eingriffe in den Sound frei!

Auch Pads für einen Morpher, einen Noiser oder Envelope-Modulation sind im Video zu erkennen. Ein zuschaltbarer Reverb gibt den Sounds auf Wunsch mehr Tiefe.

Um so viele verschiedene Funktionen auf dem Bildschirm unterzubringen, kann das Display offensichtlich auf verschiedene Anzeigen umgeschaltet werden. Sonst wäre ja auch kein Platz für die große Modulationsmatrix, die im Video ab 1:27 Min. in Funktion zu sehen ist.

Mit an Bord ist auch eine obligatorische Preset-Verwaltung, die bereits mit etlichen Sounds gefüllt zu sein scheint. Ob es aber Funktionen zum Aufzeichnen von Sounds oder gar einen integrierten Sequencer gibt, darüber lässt uns das Video leider noch im Unklaren.

PPG Infinite – ein typischer PPG?

Allem Anschein nach ja! Der Demosong des PPG Infinite erinnert in seiner kühlen Klangästhetik sofort an die Klassiker wie Wave & Co. Das war aber ja auch nicht anders zu erwarten und spricht nur für den Infinite.

Wolfgang Palm hat ja bereits einige Apps für iOS – und nur für iOS, nicht für Android! – veröffentlicht. Auch wenn die genauen Spezifikationen wie Systemvoraussetzungen oder die Stimmenzahl noch nicht bekannt sind, können sich alle Wavetable-Fans auf diesen neuen Synthesizer freuen. Sofern sie denn ein einigermaßen aktuelles iPad besitzen.

Weitere Infos zum PPG Infinite gibt es sicher in Kürze auf der Website von Wolfgang Palm.

Noch mehr Sounds gibt’s in diesem einen Tag zuvor veröffentlichen Video des PPG Infinite

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