von Moogulator | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Tape Sampler Loop

Tape Sampler Loop  ·  Quelle: Jeremy Bell / YT

Monobloc DIY Synth

Monobloc DIY Synth  ·  Quelle: Frequency Central

Keenotron

Keenotron  ·  Quelle: Keen / Ask Audio

Keen-o-Tron Schema

Keen-o-Tron Schema  ·  Quelle: Keen / Ask Audio

ANZEIGE

Wieso nicht mal ein paar nerdige Dinge vorstellen, die ganz unterschiedlich sind. Hier sind drei Vorschläge, davon haben zwei indirekt oder direkt mit Bandgeräten zu tun und einer mit günstig zu bauenden Synthesizern:

ANZEIGE

1. Keen-o-Tron

Dieses Gerät wird vom russischen Hersteller des Polivoks (ursprünglich Formanta, heute Keen) hergestellt, es ist eine Mischung aus einem Mellotron, jedoch ohne Band und einer Touch-Tastatur mit USB und Sensorflächen. Diese Flächen werden per Opto-Koppler rekonstruiert – es sind 35 Stück, womit die Zahl der Tasten feststeht.

Die VCAs werden speziell dafür entwickelt. Es handelt sich also wirklich nicht nur um ein Sensorkeyboard, sondern auch um einen Synthesizer. Allerdings ist gerade das Mellotron eher eine Art Ur-Sampler. Einen „Timbre Corrector“ gibt es allerdings auch, was aber auch ein anderes Wort für eine Art Filter sein kann. Das Gerät wird neben USB auch MIDI haben.

Aktuell gibt es nur ein Blockschaltbild und ein Symbolfoto, more to come – soon.

2. Tape Sampler – Scratch Player (DIY)

Eigentlich ist dies etwas, das jeder aus einer Bandmaschine basteln könnte, Jeremy Bell hat es aber einfach auch mal getan. Eine einfache Bandschleife über Umlenkrollen hat eine Menge Vorteile – auch gegenüber dem klassischen Drehteller. So kann man an verschiedenen Stellen den Kopf anlegen und ihn hin und her fahren. So bekommt man gezielte Stückchen aus einem „Sample“.

 

ANZEIGE
Tape Sampler Loop

Tape Sampler Loop

Als weitere Alternative kann man das Band bewegen oder es einfach statisch lassen. Bewegt man beides, so kann man ein paar spezielle, sehr typische Band-Effekte „spielen“. Und das gezielt, deshalb ist die Bandschleife nicht nur fest angeordnet, sondern über einen Motor auch weiter transportiertbar.

Wer lediglich ein Stück Band und einen Tonkopf verwendet, hat dennoch schon sehr viele Möglichkeiten, und sonderlich komplex sieht es nicht aus. Vielleicht fühlt sich jemand inspiriert dies nachzubasteln und damit eine Performance auf die Bühne zu bringen?

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

3. DIY-Synthesizer Monobloc – günstiger durch zusammenfassen

Monobloc ist eigentlich ein Modular-Synthesizer. Die Macher wollten ihn günstiger machen und stellten fest, dass sie auch die Module zusammenfassen könnten. Das Ganze sollte auch fungieren als eine Art Einsteiger-System. Das Ergebnis sparte etwa 20% der Kosten dafür ein und ist ein Selbstbau-System.

Von Frequency Central wird es zwei Anbote geben und die sind 42HP groß (breit).  Beide Systeme werden mit Frontplatten und Platinen geliefert, die Bauteile selbst bestellt der Lötende selbst.

 

Monobloc DIY Synth

Monobloc DIY Synth

Das System 01 für £145 (etwa 163 Euro) besteht aus:

  • System X VCO / Oszillator Platine
  • State 700 VCF / Filter Platine
  • System x VCA / Amplifier Platine
  • System X Hüllkurve / Envelope Platine x 2
  • Wave Runner LFO Platine mit „PIC“ (ein kleiner Prozessor)
  • Stromversorgung

Monobloc 02 ist etwas günstiger (£125  = ca. 141 Euro), da der LFO fehlt, es besteht aus:

  • System X VCO / Oszillator Platine x 2
  • einer System X Filter Platine
  • der System x Amplifier Platine
  • einer System X Envelope Platine
  • und der Stromversorgung
ANZEIGE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert