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Native Instruments Traktor Kontrol S5

Native Instruments Traktor Kontrol S5  ·  Quelle: Native Instruments

Native Instruments Traktor Kontrol S5

Native Instruments Traktor Kontrol S5  ·  Quelle: Native Instruments

Native Instruments Traktor Kontrol S5

Native Instruments Traktor Kontrol S5  ·  Quelle: Native Instruments

Die nächste große DJ-News am heutigen Tag: Der Native Instruments Performance und Live Remix Controller Traktor Kontrol S8 bekommt einen kleinen Bruder, der auf den Namen S5 hört. Klar, denn den S4 gibt es ja schon. Traktor Kontrol S5 bietet zahlreiche Features für die Live-Remix Action:  An das Spitzenmodell angelehnt, ist das Gerät mit einem zentralen Vierkanal-Mixer und zwei Deck-Sektionen ausgestattet. Sie verfügen über integrierte Displays, mit denen sich Remix- und Stem-Decks dirigieren, aber auch normale Musikstücke abspielen lassen, versteht sich. Der Preis liegt bei 799 € UVP, was rund 400 € Sparpotenzial gegenüber der S8 UVP bedeutet.

Im Vergleich zum großen Bruder ist das Gerät in einigen Ausstattungsmerkmalen beschnitten, beispielsweise verfügt es nicht über die dedizierten Fader und Knobs für die Remix/Stem-Decks und auch die flankierenden Horizontalen mit den diversen Funktionstasten wurden wegrationalisiert respektive teilweise unter dem Display positioniert.

Auf der Habenseite können wir unter anderem verbuchen:

  • 4 Kanäle mit 3-Band-EQ und Filter
  • 2 dedizierte Effektsektionen
  • 2 hochauflösende Displays
  • 8 Performance Pads
  • Hotcue, Freeze, Remix und Flux Modi
  • Transportsektion mit Touchslider
  • Browser und Loop Encoder

… und einiges mehr.

Veränderungen zum S8/S4 finden sich noch an der Rückseite des Geräts. So erblicke ich hier neben dem Kensington-Lock, der Strom- und USB-Versorgungsabteilung separate Master-Outputs in XLR und Cinch sowie einen Booth-Ausgang im Klinkenformat. Dazu gesellt sich ein Aux-Input nebst Mikrofonbuchse. Phono-Inputs für „Timecoder“ sind nicht an Bord, ebenso keine MIDI I/Os. Das ist beim S4 und S8 anders, doch stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob all diejenigen, die mit Remix- und Stem-Decks arbeiten, tatsächlich über Phono-Anschlüsse verfügen müssen. Oder ob es nicht reicht, einen Aux-Input in das Gerät zu bauen, mit dem sich ein externes Signal für die Performance selbst oder als „Notfallzuspieler“ einschleifen lässt.

Sei es, wie es will. Der kompakte, smarte S5 ist die folgerichtige Erweiterung des bestehenden Native Instruments Controller Line-Ups und ist quasi das, was der S2 in Bezug auf den S4 darstellte. Schön, dass NI hier vier vollständige Kanalzüge integriert, anstelle einer Kombination aus zwei Kanälen und zwei Drehreglern. Am 1. Oktober kommt der S5 voraussichtlich in den Handel und ein Video gibt es auch schon zu sehen.

 

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