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Native Instruments Traktor Kontrol D2 und Traktor Pro 2.8

Native Instruments Traktor Kontrol D2 und Traktor Pro 2.8  ·  Quelle: Native Instruments

Native Instruments gibt Traktor Pro 2.8 frei. Die Software ist neben der 32-Bit-Version nun auch als 64-Bit-Anwendung erhältlich, was unter anderem Vorteile beim Wiedergabe-Caching und in der RAM-Nutzung mitbringt. Obendrein hat eine Optimierung des Audio-Threading-Models im Umgang mit Mehrprozessorsystemen, die sei Traktor Pro 2.7.0 eine verminderte Audio-Performance feststellten, stattgefunden. Ebenso taufrisch: Wird ein Track oder ein Remix-Set auf ein Deck geladen, stellt sich dieses automatisch auf den entsprechenden Deck-Flavour ein. Eine der wichtigsten Neuerungen ist für mich allerdings die Möglichkeit, unter Nutzung multipler CPU-Threads mehrere Musikstücke gleichzeitig zu analysieren. Lange gefordert, endlich da -prima! Laut NI führe das parallele Audio-Processing zu einer dreifachen Geschwindigkeit gegenüber der normalen Analyse.

Neue Funktionen für den Traktor Kontrol S8 und D2 sowie die native Unterstützung für Pioneers CDJ-900NXS und XDJ-1000 sowie den Rane MP2015 als „Traktor Scratch Certified Mixer“ runden das Update neben diverse Bugfixes und Performance-Tweaks ab. Wer zur Auslieferung des D2 schon mit Traktor Pro 3 oder den Stems geliebäugelt hat, muss sich also noch ein wenig gedulden. Auf ihrer Website geben Native Instruments als Starttermin für das neue Audioformat „Sommer 2015“ an, gleichzeitig mit dem Update auf Traktor 2.9 (!). Mich erinnert das adhoc irgendwie an Mac OS, denn wer weiß, ob 2.9 nicht ein 2.10 und 2.11 folgen könnten. Immerhin gibt es Traktor Pro 2 nun schon satte 4 Jahre, warum also nicht noch 4 weitere drauflegen? Aber Spaß beiseite:

Native Instruments scheinen für das Generationsupdate offenbar noch einiges in der Hinterhand zu haben. Es wird viel gefordert und gemunkelt, beispielsweise Smart Playlists, manuelles Warping, ein neuer MIDI-Mapper, ein Track-Empfehlungssystem, Beatport-Integration, In-App-Purchases oder eine Standalone-Implementierung à la rekordbox … und wir warten gespannt darauf, wie die neue Software-Generation aussehen wird.

Wie der Traktor Kontrol D2 aussieht, wissen wir ja inzwischen und haben bereits kurz nach der Ankündigung darüber berichtet. Der Remix-Performance und Deck-Controller mit den integrierten Displays und berührungsempfindlichen Reglern wird übrigens eines der ersten Tools sein, die direkten Zugriff auf Stems bieten. Er kostet 499 Euro UVP und ist ab sofort verfügbar. Damit geht er vielleicht nicht bei jedermann als das ultimative Schnäppchen durch, vor allem nicht im Doppelpack mit Mixer. Doch schaut man einmal, mit welchen Summen ein Pioneer CDJ in die Portokasse schlägt, relativiert sich dies ganz schnell. Zum Lieferumfang gehört, dies darf natürlich nicht verschwiegen werden, eine Serial-Card zum kostenlosen Download der Traktor Pro Vollversion nach Hardwareregistrierung.

Features Traktor Kontrol D2:

  • Deck- und FX-Controller
  • 8 Knobs
  • 4 Fadern
  • 2 Encodern
  • 40+ Tasten
  • 1 Touchstripe
  • integriertes USB-Hub
  • integriertes Display

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