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NAMM 2021: Roland zeigt Juno-60 Synthesizer als Plug-in und Plug-out

NAMM 2021: Roland zeigt Juno-60 Synthesizer als Plug-in und Plug-out  ·  Quelle: Roland

Der Hard- und Software-Hersteller Roland präsentierte zur virtuellen NAMM Show 2021 mit Juno-60 ein neues Plug-in-Instrument für die hauseigene Roland Cloud. Darüber hinaus soll der legendäre Synthesizer auch als Plug-out mit dem digitalen Klangerzeuger System-8 kompatibel sein. Jetzt ist das Paket offiziell veröffentlicht worden und ihr könnt das Instrument als Plug-in oder in eurem System-8 Synthesizer einsetzen.

Roland Juno-60 Synthesizer Plug-in

Die Roland Cloud ist in den letzten Jahren und Monaten immer weiter ausgebaut und erweitert worden. Mit dem allumfassenden Roland Instrument Zenology und natürlich den Emulationen eigener legendärer Synthesizer und Drum-Machines könnt ihr sicher jedes Genre musikalisch bedienen. Und das mit einer hohen Qualität und einer riesigen Bandbreite an Sounds. Jetzt erweitert der Synthesizer-Hersteller das Roland Cloud Angebot mit dem nächsten großartigen Klangerzeuger, nämlich einer Emulation des Klassikers Juno-60.

Der ACB-Nachbau des Synthesizers entspricht natürlich dem Funktionsumfang des Originals und enthält durch den Software-Vorteil einige zusätzliche Features. Neben dem DCO, einem 24 dB Tiefpassfilter, einem Hochpass, zwei Hüllkurvengeneratoren, einem LFO und dem unerreichten Chorus-Effekt gibt es in der virtuellen Version ein weiteres Modell eines Hochpassfilters (aus dem Juno-106 mit zusätzlichem Bass-Boost). Darüber hinaus könnt ihr das Alter des Juno-60 einstellen und somit verschiedene Klangcharaktere bestimmen.

Sehr interessant ist auch, dass der Entwickler die Effektsektion weiter aufgebohrt hat. Neu sind ein Reverb, Delay und mehr. Besitzer eines System-8 Synthesizers können sich ebenso freuen. Denn die neue Emulation lässt sich als Plug-Out in dem Klangerzeuger installieren. Sehr schön!

Preise und Daten

Die jetzt verfügbare Roland Juno-60 Emulation wird sicherlich in einer ähnlichen Preiskategorie für einen Lifetime Key liegen wie die anderen Instrumenten-Plug-ins. Abonnenten der Roland Cloud erhalten den Synthesizer im Rahmen der Subscription. Wer den Klangerzeuger „für immer“ besitzen möchte, muss wohl in etwa 149 US-Dollar auf den Tisch legen. Alle Roland Cloud Plug-ins laufen auf Windows 10 oder höher und macOS 10.13 oder höher als VST3, AU und AAX in 64 Bit. Eine Demoversion sowie ein PDF-Benutzerhandbuch aller Plug-ins könnt ihr euch ebenso von der Website herunterladen. Hierfür müsst ihr eine eine Testperiode des Abonnements starten.

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22 Antworten zu “Roland veröffentlicht Juno-60 Synthesizer als Plug-in und Plug-out”

  1. Sebastian sagt:

    Ich habe den System 8 Synthesizer und mich immer gefragt wie ich da so ein plugout drauf bekomme. Im Standard war der jupiter8, der juno106 und der jx3p. Ist der juno60 jetzt für system8 Benutzer kostenlos?

    Danke
    Seb

    • marcus sagt:

      Du kannst das direkt über das Plug-in im Rechner als Plug-Out auf den Synthesizer überspielen. Alle Zusatz-Synthies kosten natürlich extra.

      • moogulator sagt:

        Habe den Juno 60 gerade anstatt des 106 installiert – nichts bezahlt, klingt runder – der 106er hat bekanntlich auch einen anderen Klang. Allerdings weil ich 1 Jahr frei habe weil MC707 Besitz brachte mir diese Möglichkeit. Klingt deutlich anders, dh sie haben es auch geschafft den Juno 60 _ 106 Unterschied umzusetzen.

  2. Sonja Dammriss sagt:

    Man kann schon den TAL-U-No-LX nicht mehr vom Original unterscheiden, und der kostet nur nur 49€, ist seit Jahren gepflegt und es gibt massig Soundsets. Patrick Kunz hat ja jetzt auch noch den Jupiter 8 im Portfolio und einiges mehr. Für mich sowas wie die „Valhallas“ unter den Synths :)

  3. Schubidu sagt:

    Visuell kann ich ihn kaum von meinem JU60 unterscheiden, eine echte optische Täuschung

  4. VirusTI82 sagt:

    Das Roland Plugout übertrifft den TAL U-NO-LX eh nicht.
    Ich habe alle Synths von TAL, U-HE und den Behringer Deepmind 12. Da braucht kein Mensch die überteuerte Plastikscheiße von Roland. Roland ist für mich wie Apple. Zum Kotzen.
    Die Vintage Synths von Roland sind geil. Aber ab Aira nur noch Kacke.

    Sollen sich mal ein Beispiel an Behringer nehmen und endlich echt Analog nachbauen. Genau wie DSI mit dem Prophet 5 und 10. So geht das und keine billigen Emulationen in überteuerten Plastikgehäusen.

    • Me sagt:

      Plastikscheiße … Zum Kotzen … nur noch Kacke … So geht das …
      Qualifizierter und sachlicher Beitrag. Danke.

      • Hans sagt:

        Haha manche sind echt übel drauf! Ich kann nur drüber lachen. Obwohl ich ihm recht geben muss. Roland ist nicht mehr das was es mal war! Sie kopieren sich seit 1983 nur noch selbst, und das mehr schlecht als recht. Behringer kopiert besser und schneller weil es das Original nicht kann. Sie simulieren nur rum und versuchen mit Software das große Geld zu verdienen.

        • Kein Schirm im Regen sagt:

          Man kann eine Meinung über alles haben.
          Aber Niveau halt anscheinend nicht.

          Ich bin ziemlich sicher dass die nicht nur versuchen mit Software das große Geld zu verdienen. Die tun das auch ;-)

      • VirusTI82 sagt:

        Die nackte Wahrheit.
        Und für das, was Roland für eine billige Kacknummer abzieht noch viel zu milde ausgedrückt.

    • moogulator sagt:

      TAL ist gut, aber klingt anders. Ich habe den Juno 60 probiert und er klingt in einigen Nuancen besser. Gerade Aira war der Beginn zwischen dem verbrauchten 90er Sound zu einem sehr guten Sound aufzusteigen. Dennoch darfst du das gerne so ausdrücken, dürfte aber bei objektivem Durchhören schwierig sein. Die wirkliche Kritik an ACB wäre vielleicht eher, dass nur im System 100 2 LFOs sind und man an den zweiten LFO nur über die Soft herankommt – sind übrigens superschnelle Audio-Speed LFOs. Man könnte auch über den Modulationshub streiten, aber der Sound? Schlecht waren Gaia und SH201, weil die Engine einfach nicht gut war und LFOs und Hüllkurven waren zu gemächlich. An der ZEN Engine könnte man bemängeln, dass die Emulations-Engines in der Synthese begrenzt sind und manche 2-OSC-Syntheseformen sind nicht gleichzeitig möglich – das kann das System 8 und 1/1m aber. Das wäre eine Kritik wert gewesen, aber sicher nicht der Sound des Juno 60 in dieser Variante. Er ist deutlich detailreich. Wenn man das so gut macht, ist digital eine gute Wahl, denn die OSCs erlauben FM und einige besondere OSC-Modelle gegenüber Analogen. Den Weg hat auch Korg gewählt, jedoch hybrid – auch eine Option. Roland fehlt allerdings „Das Neue“, der Mut es ganz anders umzugehen. MC707 und Fantom haben konzeptionell einen neuen Rahmen – das ist schon was. Aber auch da ließe sich noch mehr machen. Wie dem auch sei – Es gibt auch da Kritik, aber der Sound.. der ist nun wirklich nicht schlecht zu nennen. Da gab es in den 90ern viel mehr Artefakte, unschöne künstliche Höhen – das wünsche ich mir eher nicht zurück.

    • Karl Langer sagt:

      „Das Roland Plugout übertrifft den TAL U-NO-LX eh nicht.
      Ich habe alle Synths von TAL, U-HE und den Behringer Deepmind 12. Da braucht kein Mensch die überteuerte Plastikscheiße von Roland. Roland ist für mich wie Apple. Zum Kotzen.
      Die Vintage Synths von Roland sind geil. Aber ab Aira nur noch Kacke.

      Sollen sich mal ein Beispiel an Behringer nehmen und endlich echt Analog nachbauen. Genau wie DSI mit dem Prophet 5 und 10. So geht das und keine billigen Emulationen in überteuerten Plastikgehäusen.“

      Japp. Und Hardware bleibt, Software braucht eh oft mehr Maintenance als der Recap von PSUs von Vintage-Hardware.

      Gut, Software hat neben dem zero Platzbedarf u. der einfacheren Verkabelung einen Vorteil: mehrere, kostenlose Instanzen.

      Aber schon allein das Grauen der versch. Installer die zu oft unterschiedlich reagieren bzw. Pfade zulassen, Frameworks/Runtimes (Java, MSVC),… nein. aber ganz schnelles nein Danke. Dazu die NICHT dedizierte Rechenzeit. Aussetzer etc.

      Genauso USB-Audio: dann doch lieber ein wechselbares(!), gutes Analog-Interface was einen nicht an die Implementierung des Herstellers bindet – oft auch noch mit speziellem Treiber der dann nicht aktualisiert wird.

      (und vesucht mal das weiterzuverkaufen)

      Software ist weiterhin was für zeitgemaesse Konvenienz-Mitreiter ohne Weitsicht. Youtuber z.B.

  5. Nebenhölenentzündung sagt:

    Nicht weiter verwunderlich, das die niveaulosen Kommentare von Behringer Käufer kommen. Niveaulose Firma zieht niveaulose Käufer an.

  6. grauenhaftalles sagt:

    Alles mies, die Welt war früher einfacher besser. Ist einfach alles total verkommen und jetzt auch noch das. Die Untergang steht kurz bevor so ein Mist… Wirklich alles zum Kotzen!

    • Daniel sagt:

      Na wie seid ihr den drauf? Ich geniesse die schönen Klänge egal ob sie von Behringer, Roland, Moog oder SW kommen. Und bekanntlich sind ja Geschmäcker verschieden…

      • Trence Hill sagt:

        Naja, deine Vorredner haben halt eine vulgäre Art die Meinungen zu vertreten. Das zeigt deutlich die Käuferschicht auf. Sorry, das ist meine Meinung dazu.

  7. Ralf sagt:

    Es gibt Geräte von Moog die ich besitze und liebe, die gibt es aber auch von Behringer. Auch in Sachen Software gibt es Perlen die ich mir so als Hardware wünschen würde. Spielt praktisch keine Rolle, welche Sorte Klangerzeuger man bevorzugt. Das Ergebnis zählt. Und man wird ja „Gott sei Dank“ immer wieder überrascht, wie Leute zu einem tollen Ergebnis kommen. Auf Hersteller oder Klangerzeugungssystemen herumzuhacken ist kleingeistig und hat weder in der Audioproduktion noch im künstlerischen Umfeld was zu suchen. Die Schreihälse im Dunstkreis sollten sich vielleicht wieder mit Fussball die Zeit vertreiben. Würde charakterlich besser passen.

  8. Thomas sagt:

    Ist schon irgendwie erschreckend was hier los ist. Sind wir nicht alle hier, weil wir Musik und Instrumente lieben? Manche kommen offensichtlich nur zum Frustablassen her.
    Dabei möchte ich meinem Vorredner (Ralf) beipflichten. Es gibt die Leute, die sich bei jedem Gerät und jeder Software auf die Nachteile stürzen und sie haarklein auseinanderarbeiten (und sich erstaunlicherweise persönlich davon angegriffen fühlen) und dann gibt es Leute, die einfach Musik machen und aus den vermeintlich unzulänglichen Geräten/Instrumenten Unglaubliches rausholen.
    Ich weiß auch nicht, wie viele von den Hatern hier in den letzten Jahren wirklich ein Roland-Gerät oder eine Software benutzt haben. Ich würde auch Moogulator unbedingt zustimmen wollen: Natürlich ist die Wahrnehmung von Sounds immer subjektiv, aber sich hinzustzellen und zu sagen: „Sie kopieren sich seit 1983 nur noch selbst, und das mehr schlecht als recht.“ Pauschalkritik finde ich sowieso immer schwierig, aber das ist auch einfach rein objektiv nicht haltbar. Ich habe eine MC-101. Natürlich hat die einige Sounds der Klassiker auf Lager. Wäre doch auch irgendwie komisch, wenn nicht. Und ich will hier nicht über den Sound streiten, aber die Kiste hat allein über 3000 Presets. Da ist soooooo viel mehr daruf, als Juno und Co. Ich denke, dass Roland in den 90ern und frühen 2000ern ein paar Fehlgriffe dabei hatte, aber ich finde, sie haben sich echt gemacht. Das muss natürlich nicht jeder so empfinden und auch ich habe hier schon Kritik an Geräten und Software geübt, aber warum man hier auf die Seite kommt und auf vulgäre, aggresive aRT UND Weise vom Leder ziehen muss, ist mir unbegreiflich. Freut euch doch, das es TAL gibt und Behringer und wenn ihr die Sounds besser findet, kann ich nur sagen: Glück gehabt. Warum ich aber unter jedem Roland-Artikel wieder diese Hasstriaden lesen muss. Unbegreiflich. Eine letzte Sache noch: „Software ist weiterhin was für zeitgemaesse Konvenienz-Mitreiter ohne Weitsicht. Youtuber z.B.“ Sowas kann nur jemand sagen, der sich nie mit den Künstlern unserer Zeit beschäftigt hat. Sehr viele sehr gute Musiker, die Alben veräffentlichen und Tourneen spielen, arbeiten ausschließlich mit Plugins. Na und???
    Meiner Meinung nach leben wir Freunde der elektronischen Musik gerade wie im Paradies und das lasse ich mir auch nicht nehmen :)

  9. One sagt:

    Ähm … ganz kurz mal wieder weg vom Filoso-Fisch zum eigentlichen Thema „Roland veröffentlicht Juno-60 Synthesizer als Plug-in und Plug-out“ … Es heißt im Text „Alle Roland Cloud Plug-ins laufen auf Windows 10 oder höher und macOS 10.13 oder höher als VST3, AU und AAX in 64 Bit.“ Also jetzt kein VST2 mehr? Hat Roland bei den anderen Plug-ins und Plug-outs ja noch (nach)geliefert. Wie ist das einzuschätzen? Und ja, ich nutze die Roland Cloud, finde das PlugIn/Out sahne, freue mich wie Bolle und mache damit tatsmächtig Musik …

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