von claudius | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Fender 75th Anniversary Modelle

 ·  Quelle: Fender

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Bei Fender ist ja ganz schön was los gerade. Neue Noventa mit P90s, neue Parallel Universe II Strat/Jazzmaster neue American Ultra Luxe Modelle, neue Amps, mehr 80er und nun feiert der US-Hersteller auch noch seinen 75. Geburtstag mit den 75th Anniversary Modellen aus Mexiko und USA. Leider nur die vier Standardmodelle.

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75 Jahre Fender: Party!

Das Jahr 2021 ist eine Art Meilenstein für Fenders Firmengeschichte. 1946 wurde Fender Electric Instruments Company von Leo Fender gegründet. Der Rest ist Geschichte und die Diamant-Hochzeit nach 75 Jahren und dem Siegeszug verschiedener Modelle kann man schon mal feiern.

Dazu hat sich Fender die ikonischsten Modelle rausgepickt (Stratocaster, Telecaster, Jazz Bass, Precision Bass) und sie für verschiedene Geldbeutel „neu“ entwickelt. Vor allem die US-Modelle haben es mir optisch angetan, aber auch die Varianten aus Mexiko sind spannend.

Fender 75th Anniversary Modelle USA

Quelle: Fender

75th Anniversary Commemorative (USA)

Diese Modelle mit dem Beinamen „Gedenken“ werden in den USA in der Corona-Fabrik gebaut (fühlt sich merkwürdig an, das zu schreiben, aber so heißt sie nun mal) und umfasst die Modelle Stratocaster, Telecaster, Precision Bass und Jazz Bass. Also die vier großen Modelle, mit denen Fender berühmt geworden ist und die seit der Einführung über die vermutlich größten Fanpools verfügen. Außer dem Jazz Bass wurden alle Modelle auch schon in den 1950ern vorgestellt und erfreuen sich auch noch jetzt größter Beliebtheit. Man könnte meinen, sie sind zeitlos.

Alle US-Modelle der 75th Anniversary Commemorative Serie sind in 2 Color Burbon Burst lackiert, einem Burst von Orange nach Rot, aber ohne Schwarz. Und es sieht in meinen Augen sehr, sehr gut aus. Alle Modelle haben einen Esche-Body unter dem Lack, dazu natürlich der geschraubte Ahornhals und -griffbrett, nur der Jazz Bass hat zusätzlich ein Palisandergriffbrett. Stratocaster ist mit Custom Shop Fat 60s Singlecoils und die Telecaster mit Twisted Tele Tonabnehmern ausgestattet. Der Jazz Bass mit Custom Shop 60s Singlecoils und der Precision Bass mit 63er Halsprofil und Pure Vintage 70s Splitcoil.

Preislich bewegen sich die Modelle zwischen 1950 USD für die Tele und Strat über 2000 USD für den Preci bis 2050 USD für den Jazzy. (Sagt eigentlich noch jemand Jazzy oder bin das nur ich?)

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Update: Im deutschen Store bei Fender kosten die Gitarren 2049 Euro, die Bässe 2199 Euro.

Fender 75th Anniversary Modelle MexikoFender 75th Anniversary Modelle Mexiko

Quelle: Fender

75th Anniversary (Mexiko)

Die Mexiko-Modelle sind vor allem durch die limitierte Diamond Anniversary Lackierung, schwarzem Schlagbrett mit passendem Headstock leicht zu erkennen. Darunter steckt ein Erle-Body, der hoffentlich nicht zu sehr am Gurt zieht. Bei der Mexiko-Serie gibt es auch nur Modern C Ahornhälse mit Ahorngriffbrett und schwarzen Punkteinlagen. Sieht alles zusammen schon ziemlich gut aus, auch wenn ich persönlich eigentlich kein Fan von deckender Lackierung bin. Beim Preci kommt ein Vintage Style 50s Splitcoil zum Einsatz, beim Jazzy (ich zieh das jetzt durch mit dem Namen) zwei Vintage Style 60s PUs, bei der Strat drei Vintage Style 60s Singlecoils und bei der Tele zwei Vintage Style 50s Singlecoils und eine Brücke mit 6 Stahlsätteln.

Und traditionell wird es aus Mexiko etwas preiswerter bei Fender: Alle Modelle kosten 849 USD ohne ominösen Aufpreis beim Preci oder Jazz Bass. Diese Mexikaner …

Update: Im deutschen Fender-Store kosten die Gitarren 999 Euro, die Bässe 1199 Euro. Strange.

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