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avid protools 2018

Pro Tools 2018  ·  Quelle: Avid

Avid verabschiedet sich mit dem neusten Update für die DAW Pro Tools von den üblichen Versionsnummern, sondern hängt einfach die Jahreszahl dran. Pro Tools 2018 heißt demzufolge die neuste Version. Ob es jetzt nur noch jährlich ein Update gibt oder die Versionen dann 2018.1 etc. heißen, bleibt abzuwarten.

Pro Tools 2018

Besonders freue ich mich über die Track Presets, in der man eine Spur mit Namen, Effekt-Plug-ins und anderen Spureinstellungen als Template ablegen kann und mit wenigen Klicks fertig einfügen kann. Eine Funktion, die ich seit Jahren in Reaper extrem zu schätzen weiß.

In Sachen MIDI hat Avid die neue Version mit neuen Shortcuts ausgestattet, man kann Chords von einer Auswahl extrahieren und – das kenne ich von Logic – Retrospective MIDI Record. Ist die Funktion aktiv und man daddelt zum Track ein wenig rum, hat aber nicht aufgenommen, kann man so aus der „Erinnerung“ der DAW das Gespielte retten. Quasi stilles Mitschneiden.

Beim Comping von mehreren Playlists auf einer Spur kann man nun die Tracks mit den Pfeiltasten durchscrollen. Wie in Logic und mittlerweile auch Cubase und Studio One kann man die EQ-Einstellung nun auch direkt im Mixer im Channelstrip sehen, ohne das Plug-in öffnen zu müssen.

pro tools 2018

Außerdem sehr schön: iLok Cloud ist mit drin, für alle, die auf ihren Dongle verzichten können bzw. wollen. Nur kein Dongle wäre noch schöner, aber das schaffen die Platzhirsche ja leider nicht.

Für große Butzen wird das kommende Lizenzmodell interessant, bei dem man fortan „Multi Seat“ bzw. „Network Site“ Lizenzen erwerben kann. Für Pro Tools und Pro Tools HD.

Gute Produktpflege zum weiterhin umstrittenen Bezahlmodell.

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